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DER DEZEMBER 2017 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)





Frohes neues Jahr!

Wie geht´s euch? Seid ihr gut in dieses neue Jahr gekommen? Habt ihr Pläne geschmiedet, oder lasst ihr das Jahr lieber einfach auf euch zukommen? So oder so wünsche ich euch ein gutes, gesundes 2018! Hier ist noch ein kleiner Rückblick auf unser Jahresende. 

Wie die letzten Wochen waren:
Bis kurz vor Weihnachten total chaotisch. Danach total ruhig. Wie das immer so ist (zumindest bei uns): Die Tage vor Weihnachten sind hektisch, voller Erledigungen und kein bisschen besinnlich. Dann beginnen die Ferien und mit ihnen das große Ausatmen. Wir haben Filme geschaut (zum ersten Mal „Der kleine Lord”), Waffeln und Kekse gebacken, am Heiligabendhimmel nach dem Weihnachtsmann gesucht, eine riesige Höhle in der Küche gebaut und kleine Runden um den Pudding gedreht. Was für ein herrliches Gefühl, mal so gar nichts zu müssen.

Der schönste Tag: 
Tatsächlich Heiligabend. Seit ein paar Jahren habe ich ein albernes, aber wahnsinnig schönes Ritual: Die Kinder bleiben bei ihrem Papa, und ich fahre gleich morgens, wenn die Geschäfte öffnen, in die Stadt, gehe in die Galeries Lafayette und kaufe zwei, drei besondere Weihnachtsköstlichkeiten. Macarons, Crème fraiche, die so dick ist, dass der Löffel darin stecken bleibt, und Madeleines. Danach bummle ich durch ein paar Läden, kaufe allerletzte Geschenke, atme einmal tief durch, fahre nach Hause, mache den Rotkohl, und es ist tatsächlich Weihnachten.

Noch ein Ritual: 
Der Adventskalender an unserer Tafel. Jeden Sonntag haben wir eine Kerzenflamme dazu gemalt (und während Fanny oben malte, wischte Hedi unten die Kalendertage wieder weg). 

Nachgedacht: 
Über all das, was in unserem Leben ist, und all das, was wir haben, vor allem unser Wir, das so wenig selbstverständlich ist.

Gerne gesehen:
Am Ende hat mich „Berlin Station” dann doch noch gekriegt und ich habe die Agenten-Serie bis zur letzten Folge durchgesehen. Ebenfalls toll, wenn auch sehr düster: Alias Grace, eine Serie, in der das Hausmädchen Grace Marks, 1843 wegen des Mordes an ihrem Dienstherren verurteilt, einem Psychiater ihre Version der Geschichte erzählt.

Gelesen:
Noch etwas, das ich an den Weihnachtsferien mag: Endlich ist Zeit zum Lesen. Ich habe angefangen, meinen Weihnachtsbuch-Stapel kleiner zu lesen. Da liegen: „Das Nest” von Cynthia D´Aprix Sweeney, „Schwimmer” von Sina Pousset und eure Empfehlung: „Das achte Leben”. Mit den Kindern haben wir auch ganz viel gelesen: das Bilderbuch „Schläfst du?”, das von acht schlafenden Hunden erzählt (bis einer aufwacht). Das wirklich hinreißende „Wie das Kuscheln erfunden wurde”, zu dem es auch ein Malbuch gibt (schaut euch das mal an, falls ihr gerade 2-6-Jährige zu beschenken habt). Und ein ganz tolles, irre interessantes Buch über den Körper: „Ich weiß jetzt 100 Dinge mehr! Der menschliche Körper” (darin erfährt man zum Beispiel, dass unser Herz an einem Tag genug Blut zum Füllen von 39 Badewannen pumpt und Niesen in jeder Sprache anders klingt). 

Geschenkt bekommen:
Merkwürdig, an was für Dinge aus seiner Kindheit man sich später mit Wärme im Bauch erinnert. Zu besonderen Anlässen (und manchmal auch einfach so) stießen meine Eltern mit den winzigen, alten Gläsern ihrer Schnapsglassammlung an, die immer auf einem silbernen Tablett im Wohnzimmer standen. Als meine Mama mich vor Weihnachten gefragt hat, was ich mir dieses Jahr wünsche, sagte ich eher aus Spaß zu ihr: den Anfang meiner eigenen Schnapsglassammlung. Dann bekam ich  tatsächlich ein silbernes Tablett mit fünf alten Gläsern geschenkt. Selten hat mich ein Geschenk so gerührt wie dieses. Ich habe es mit dem ersten Schluck Alkohl nach fast zwei Jahren (Walnusslikör!) eingeweiht.

Was gerade in der Wohnung passiert:
In den Weihnachtsferien habe ich eine Bilderwand über das Sofa gehängt, für Hedis Zimmer ein großes Bild mit Herz gemalt und endlich Gardinen aufgehängt. 

Im Netz entdeckt:
* „Clothes aren´t always easy. But style doesn´t always have to be hard.” Was für eine tolle Geschichte: „How I Found My Personal Style” von Ashely Ford auf „A Cup of Jo”. (Sofort darüber nachgedacht, ob ich eigentlich schon meinen persönlichen Stil gefunden habe...).
* Und wenn wir schon bei „A Cup of Jo” sind – mein Lieblingsblog aller Zeiten: Hier ist ein Interview mit Gründerin Joanna Goddard (nach dem ich sie noch ein bisschen lieber mag, als vorher schon, wenn das denn möglich ist).
* Ein Pfannkuchenrezept, das ich unbedingt ausprobieren möchte.
* Eine Mama darüber, wie es ist, eine Teenager-Tochter großzuziehen (mit Anmerkungen der Tochter): „Raising a Teenager Daugther”.
* Die unglaubliche Geschichte von Ada Blackjack, die Anfang der 20er-Jahre mit gerade einmal 23 Jahren eine Arktis-Expedition überlebte: „Ada Blackjack, the Forgotten Sole Survivor of an Odd Arctic Expedition”. 
* Ein wirklich schönes Apartment in Brooklyn.
* Und die Wahnsinns-Wohnung von Jenna Lyons. 
* Der Trailer für „Ocean´s 8”. Ich freue mich jetzt schon.
* Selbstgemachtes Badesalz. Muss ich mal ausprobieren.
* Vor einer Weile habe ich für die Myself eine Geschichte über Lucy Kalanithi geschrieben, deren Mann Paul im Alter von 37 Jahren an Lungenkrebs gestorben ist (und vor seinem Tod noch das Buch „Bevor ich jetzt gehe” geschrieben hat). Lange war ich nicht so beeindruckt von einer Frau wie von Lucy (übrigens die Zwillingsschwester von Joanna Goddard). Nun hat sie sich wieder verliebt.

Falls es hier in den nächsten Tagen übrigens ein wenig stiller wird: Ich arbeite gerade an einem neuen Layout für Slomo. Da das zeitlich ein wenig aufwendiger ist, als ich es erwartet hatte, und ich mich in dieses neue System erst einmal hineinarbeiten muss, wird es hier vermutlich ein paar Tage Pause geben. Dafür geht´s (jetzt öfter als früher) auf Instagram weiter.

Kommt gut in die Woche!

GESCHENKE FÜR KLEINE UND GROSSE (VON 5 BIS 42 EURO)


Habt ihr eure Weihnachtsgeschenke schon alle zusammen? Ich bin noch nicht fertig. Falls es euch auch so geht, sind hier ein paar Lieblingsdinge für Kleine und Große:

1) „Das Wetter-Experiment” von Peter Moore habe ich in diesem wunderbaren Buchladen entdeckt. Ein Sachbuch (schon 2016 erschienen) über die Pioniere der Meteorologie und die stürmischen Anfänge der Wettervorhersage. Würde ich selbst gerne lesen, aber ich weiß schon, wem ich das schenke. (Mare, 560 Seiten, 26 Euro.) 

2) Die perfekte Kleinigkeit: „Danziger Goldwasser” ist ein Gewürzlikör aus dem 1906 gegründeten Familienbetrieb Bruns. Erfunden wurde es als Verlobungsgeschenk. Als Weihnachtsgeschenk macht es sich aber auch sehr gut, finde ich. Gefunden für 4,70 Euro in noch so einem fabelhaften Laden: „Dr. Kochan Schnapskultur”

3) „Good Night Stories for Rebel Girls" von Elena Favilli und Francesca Cavallo: 100 Geschichten über 100 außergewöhnliche und beeindruckende Frauen. Dieses tolle Buch habe ich Fanny und mir schon vor Weihnachten geschenkt, weil wir es im Buchladen nicht liegen lassen konnten. Jetzt lesen wir vorm Einschlafen immer ein oder zwei der Geschichten. Und ich lerne dabei mindestens genauso viel wie sie. Hier gibt es eine Leseprobe. (Hanser, 224 Seiten, 24 Euro.) 

4) Eine Hunde-Spieluhr zum Einschlafen. Man kann sich sogar aussuchen, welches Lied sie spielen soll – von „Lalelu” über Schuberts „Wiegenlied” bis „Imagine” ist alles dabei. Sogar „Hamburg, meine Fußballperle”.  Der Löwe ist auch toll, oder? Für 42 Euro von Sternwerk. 

5) Bookdarts – falls man jemandem nicht nur sein Lieblingsbuch schenken, sondern auch die schönste Stelle markieren möchte. Eine Dose mit 50 Lesezeichen aus Federbronze, Messing oder Edelstahl kostet bei R.S.V.P. Berlin 8,90 Euro.

6) Eigentlich bin ich meinen Lieblingsstiften sehr treu, für diesen Füller von Kaweco würde ich aber fremdgehen. Vielleicht verschenke ich ihn aber auch einfach an jemanden, der gerne Briefe schreibt. In Schwarz. Oder in Mint? Schon wieder von R.S.V.P. für je 18,50 Euro (noch ein Lieblingsladen in Berlin).

7) „Pierre, der Irrgarten-Detektiv, jagt Mr. X”. Damit ausgerechnet Weihnachten nicht alle Lichter der Stadt erlischen, muss Pierre, der berühmte Irrgarten-Detektiv, einen Weg durch die Labyrinthe von New Maze City finden. Dabei braucht er jede Menge Hilfe. Dieses riesige, spannende Rätsel-Wimmelbuch habe ich auf dem Lieblingsbücher-des-Jahres-Tisch von Dussmann entdeckt und war total begeistert. Schaut euch nur mal diese Bilder an! (Von Ic4design und Hiro Kamigaki, Prestel, 19,99 Euro). 

8) Als ich mir auf dem Rückweg vom Zahnarzt die „Sleepy”-Bodylotion von Lush gekauft habe, hatte ich keine Ahnung, was für ein Kult-Produkt ich mir da zugelegt habe. Es gibt Blogger, die schwören, dass man mit „Sleepy” tausendmal besser ein- und durchschläft. Ich kann das schwer einschätzen, weil ich gerade einschlafe, sobald mein Kopf das Kissen berührt. Aber ich liebe den leicht lavendeligen Duft dieser herrlich reichhaltigen Creme (obwohl ich Lavendel sonst überhaupt nicht ausstehen kann) und benutze sie gerade jeden Abend. (100 ml für 11,95 Euro). 

9) Als ich auf Instagram die Aquarell-Tiere von Swantje & Frieda für Vinta Series gesehen habe, musste ich sofort grinsen. Sind die vielleicht süß. Es gibt einen Esel, einen Hund, einen Löwen, einen Schwan und einen Wal. Ich mag sie alle. Für je 39 Euro bei Vinta Series.

10) Nein, über „Schwupps will nicht schlafen” kann ich hier nicht ganz neutral schreiben – dafür mag ich Claudia von „Was für mich” viel zu gerne. Aber auch ganz nüchtern betrachtet ist dieses Bilderbuch über ein Ferkel, das partout nicht einschlafen möchte, einfach nur bezaubernd. (Hier zu bekommen für 16,90 Euro. Und wenn ihr schon auf der Seite seid: Die Bastelbücher sind genauso klasse). 

11) Das „Aroma Kochbuch” von Kille Enna wünsche ich mir zu Weihnachten. Da ich Gewürze liebe, aber noch relativ wenig Ahnung von all den Möglichkeiten ihrer Verwendung habe, würde ich das Buch der dänischen Köchin wirklich gerne lesen und etwas über die 50 Mischungen lernen, die sie sich ausgedacht hat. Ich meine: Piment - Ceylon-Zimt - Zitronensaft - Olivenöl - Meersalzflocken - Muskatblüte - Ahornsirup - geräuchertes Paprikapulver und Haselnuss. Mit Kürbis. Oder: Safran - Datteln - Apfelsaft - Meersalz - Olivenöl. Mit: Chicorée. Genau. (Prestel, 288 Seiten, 29,95 Euro).

Habt einen schönen zweiten Advent!

EIN PAAR WEIHNACHTSGESCHENKE FÜR KLEINE, NICHT MEHR GANZ SO KLEINE UND GROSSE



1) Bastelbuch von Frau Ottilie
Dieses Buch ist unsere Therapie gegen dunkle Wintertage. Jede Seite ist so hinreißend schön gestaltet, dass man sie eigentlich gar nicht auseinander schneiden möchte, aber es wäre viel zu schade um das Feder-Mobile, die Wimpelkette, die Papierpuppen, die Umschläge, Karten und Geschenkanhänger.

2) „Love Kitchen – Rezepte für 2”
„Ich möchte gern mehr Liebe in der Welt sehen”, schreibt Eschi Fiege im Vorwort zu ihrem wunderbaren Kochbuch. „Liebe macht stark und gnädig, sie richtet uns innerlich auf, sie zeigt uns das Leben und die Menschen in einem stillen und freundlichen Licht.” Ich finde das sehr wahr und schön. Wie die ganze Idee dieses Kochbuches: Eschi Fiege hat sich Rezepte für 2 ausgedacht, weil sie findet, dass Kochen sichtbar gemachte Liebe ist. Für Paare, Freunde, Geschwister und alle anderen Liebenden.
Lovekitchen – Rezepte für 2, 224 Seiten, Brandstätter, 29,90 Euro.

3) Stickerei-Set „Katze”
Ich weiß, welches Mädchen ich mit dieser Katze, die dringend einen Pullover braucht, sehr glücklich machen würde.

4) Polly Pork Pillow
Schweinchen, Kissen, Freundin, Träumebeschützerin. Ich könnte mir vorstellen, dass man auf Polly prima schläft. 

5) Meine erste Fisch-Geschichte
Eigentlich habe ich es ja nicht so mit Fischen, aber dieser hier dürfte sofort bei uns einziehen – samt dem kleinen Buch, das seine Geschichte erzählt.

6) Segelschiff-Drachen
Der schönste Drachen, den ich je gesehen habe. Ich würde ihn mir gerne über den Schreibtisch hängen und hochschauen, wenn mir mal wieder kein Anfang oder Ende oder Mittendrin einfällt, aber Kinder macht man damit sicher auch sehr glücklich.

7) Ringelmütze
Eine gestreifte Mütze. Mehr muss ich gar nicht sagen, oder?

8) Hund
Was für ein freundlicher kleiner Begleiter. Er ist nicht mal sauer, wenn Babys ihm in die Nase beißen.

9) „Love Yourself”-Poster
Dieses Poster hängt in meinem Schlafzimmer und ich mag es sehr – weil es eine Erinnerung daran ist, öfter mal die Arme um sich selbst zu legen und gut zu sich zu sein. Darin bin ich nicht immer so besonders gut. Dabei ist es so wichtig.

10) Armstrong
Gerade unser Lieblingsbuch: Eine kleine Maus möchte allen anderen Mäusen beweisen, dass der große gelbe Kreis am Himmel nicht aus Käse ist und fliegt ganz alleine zum Mond. Eine aufregende, wunderschön illustrierte Geschichte von großen Träumen und mutigen Abenteurern. Ganz nebenbei gibt es auch noch eine kurze Geschichte der Raumfahrt.
„Armstrong” von Torben Kuhlmann, 128 Seiten, NordSüd Verlag, 19,99 Euro.

11) Duftkerze Meer
Wie schön: Das Meer riechen, auch wenn es ganz weit weg ist. Eine Duftkerze gegen das Fernweh.

Was dürfte denn bei euch unter dem Baum liegen? Oder geht es euch wie mir und dieses Jahr sind euch Geschenke gar nicht so besonders wichtig?

Foto 10: Armstrong von Torben Kuhlmann ©2016 NordSüd Verlag AG, Zürich/ Schweiz. Alle anderen Bildern von den jeweiligen Herstellern und Websites.

DER DEZEMBER 2015 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)




Mit dem Dezember-Rückblick ist es wie mit allem im Dezember: Ich bin ziemlich spät dran. Ich mag die Weihnachtszeit so. Das Geschenkeaussuchen und Schleifenbinden, das Backen und Tannenbaumaussuchen, das Schmücken und Futtern. Und schaffe es doch selten, diesen Monat so besinnlich werden zu lassen, wie er es verdient. Viel zu tun und zu besorgen, viel im Kopf, wie immer, wenn ein Jahr zu Ende geht (und die Vernunft macht ja leider nicht Sitz, wenn man pfeift oder ihr ein Stück Stollen rüberschiebt). Bei aller Hetze und Jahresendnachdenklichkeit war der Dezember trotzdem irre schön. Weil Fanny Heilig Abend am Himmel tatsächlich den Weihnachtsmannschlitten gesehen hat. Weil der Weihnachtsmann mit Robbi dann einen neuen, schon sehr geliebten Mitbewohner gebracht hat. Weil ich mir für dieses Jahr ein paar Dinge vorgenommen habe, von denen ich denke, das sie mir gut tun könnten. Und weil...

* ... ich mal wieder Truman Capote gelesen habe. Und „Der Tag ist hell, ich schreibe dir” begonnen habe. 

* ... ich ein neues Bananenbrot von Jamie Oliver ausprobiert habe, das so gut ist, dass ich immer wenig davon abbekomme. Nächste Woche schreibe ich mal das Rezept auf.

* ... weil wir immer wieder diese Kinder-CD gehört haben: „Unter meinem Bett” mit Songs von Olli Schulz, Jan Plewka, PeterLicht, Bernd Begemann, Desiree Klaeukens und Gisbert zu Knyphausen, von dem mein Lieblingslied dieser CD stammt: „Immer muss ich alles sollen”.

* ... weil die Weihnachts-Playlists von Nils Frahm so toll sind (ich höre sie auch noch im Januar).

* ... Fanny in der Silvesternacht zum ersten Mal bis Mitternacht durchgehalten hat, um das Neujahrsfeuerwerk zu sehen, mit Apfelschorle anzustoßen, „Frohesneuesfrohesneues-frohesneues!” zu rufen und auf meinem Arm einzuschlafen.

* ... ich so über dieses Video geschluckt habe, in dem ein Teenager anderen Teenagern sagt, dass sie schön sind. (Natürlich sofort darüber nachgedacht, wie ich reagiere, wenn er mir sagt, dass er mich schön findet).

* ... ich am Heilig Morgen beim Herumkochen „Tatsächlich... Liebe” und „Liebe braucht keine Ferien” geguckt habe.

* .... der Hund, auf den ich manchmal aufgepasst habe, als ich noch in Hamburg gelebt habe, nun unter die Modedesigner gegangen ist. Ach, Imanii.

* ... ich am letzten Tag des Jahres ein richtig gutes Lippenstiftrot gefunden habe: „Shine Lover” von Lancôme in der Nummer 160.

* ... ich mich in dem Weblog einer Französin namens Fanny festgeguckt habe: „Play like a girl”.

* ... ich mir die beiden Staffeln von „The Hour” angeschaut habe, einer sehr altmodisch erzählten BBC-Serie von einer Nachrichtensendung, die im Jahr 1956 entwickelt wird. An manchen Stellen franst die Geschichte ein wenig aus, abschalten konnte ich trotzdem nicht. Auch weil ich mich ganz schrecklich in Anna Chancellor verguckt habe. 

* ... ich diesen Text so gerne gelesen habe: „Say something”. 

* ... und so gerne gesehen habe, wie diese beiden Ja sagen: „We will”.  


* Und weil es so schön ist, Menschen dabei zuzusehen, wie sie tanzen. So losgelöst und frei. Fantastisch.

Wie war denn euer Dezember? Ich hoffe, ihr hattet es schön.

DIES NOCH



Eigentlich wollte ich hier noch so viel schreiben. Über das Fünfsein. Über das Durchhängen. Über das Jahr, das mich manchmal so mürbe gemacht und mir doch so viel beigebracht und gezeigt hat. Jetzt habe ich beschlossen: Das alles geht auch im Januar. Jetzt mag ich nur noch umfallen und ganz viel futtern. Und ein paar Weihnachtsfilme gucken, „The Holiday” natürlich und „Tatsächlich...Liebe”, mit Freunden Kakao trinken und Haselnuss-Karamell-Schnitten backen. In Ruhe überlegen, was es Heiligabend zum Nachtisch geben soll (was macht ihr?). Mit Fanny um die Welt reisen. Noch ein paar Mal diese unfassbaren „Take Flight”-Videos ansehen. Und ein paar Trailer, um ins Kino zu gehen. „Carol” klingt gut. Oder „Alle Jahre wieder”? Also mehr im neuen Jahr. Ich danke euch, dass ihr 2015 mit mir geteilt habt. Und ich wünsche euch ein frohes und gemütliches Fest mit denen, die euch lieb sind, und von Herzen ein gutes 2016. Habt es schön.

FROHES FEST



Dieses Jahr war von allem viel. Viel Freude, viel Aufregung, viel Hurra, viel Arbeit, viel Müdigkeit, viel Zuviel. In Amsterdam habe ich gemerkt, wie alle ich bin, so alle war ich lange nicht mehr. Gut, dass jetzt für ein paar Tage alles stillsteht. Vielleicht lese ich dieses Buch weiter. Oder gucke "West Wing". Oder "Tatsächlich… Liebe". Vielleicht probiere ich, ob ich auch so einen Apfelkuchen hinkriege wie es ihn bei Winkel 43 gab (sicher nicht, aber einen Versuch ist es wert). Vielleicht gehe ich mit Fanny ins Kino. Oder auch nicht, mal sehen. Ich wünsch euch ein frohes Weihnachtsfest mit denen, die euch lieb sind, und ich wünsche euch, dass das nächste Jahr eines wird, das sich oft leicht anfühlt. Im nächsten Jahr geht´s hier weiter mit ein paar Bildern aus Amsterdam. Bis dahin: Habt es  schön.

WEIHNACHTSBACKEN MIT MONA

Es gibt nur eine Sache, die ich noch schöner finde als das Backen (und Nachtbacken): jemandem, der es richtig gut kann, beim Backen zuzusehen – jemandem wie Mona. Mona ist demnächst (aber irgendwie auch schon vor der Hochzeit) meine Schwägerin, betreibt das hinreißende Berliner Café Danziger Str. 125 und backt, wie ich es zuletzt vor vielen Jahren bei meiner Großmutter gesehen habe. Mit Händen, die wissen, was sie tun und nie zögern, mit Händen, die so fest zupacken, dass man kaum glauben kann, dass dabei etwas so Filigranes wie ein Keks entsteht, und so unglaublich flink sind, dass man Mühe hat, hinterher zu gucken. Es gibt herzliche Bäcker, aber gibt es auch herzliches Backen? Das würde es gut beschreiben. Und überhaupt den ganzen Sonntagnachmittag, an dem wir zusammen in ihrer Küche standen und der so war, wie Vorweihnachtssonntage bei mir viel zu selten sind: vertrödelt, verplaudert, verbacken, verkichert, verfuttert. Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Kekse gegessen, aber diese waren einfach zu gut. Die Cranberry-Cookies mit weißer Schokolade, die meinen nicht-Keks-essenden Mann in ein nicht teilen wollendes Keksmonster verwandelt haben (dabei kann er weiße Schokolade gar nicht leiden). Die Haselnuss-Karamell-Schnitte, die plötzlich fast aufgegessen war (Keksboden plus Karamell plus Nüsse plus dunkle Schokolade, das ergibt zusammen eine so herrliche Unverschämtheit, dass ich gar nicht aufhören wollte zu essen). Der Zimt-Bruch, ein bisschen leiser, subtiler, wunderbar zart nach dem Schokoladenbombast. Und am Ende noch die Gingerbread-Cookies, nicht scharf, aber erkennbar ingwerig, es tut schon gut, nur an ihnen zu riechen. So schmeckt Weihnachten für mich. Und falls euch auch nach so einem Sonntag ist... hier sind Monas Rezepte.



CRANBERRY-COOKIES MIT WEISSER SCHOKOLADE

Zutaten:
170g weiche Butter
150g brauner Zucker
50g weißer Zucker
1 großes Ei (Zimmertemperatur)
2 TL Vanilleextrakt
250g Mehl
2 TL Speisestärke
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
135g weiße Schokolade (grob gehackt)
105g getrocknete Cranberries

Die Butter in einer großen Schüssel mit dem Mixer eine Minute lang cremig schlagen.
Den weißen und den braunen Zucker dazu geben und bei mittlerer Stufe schön fluffig mixen.
Bei hoher Geschwindigkeit das Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und gut vermischen.
In einer zweiten Schale Mehl, Stärke, Backpulver und Salz vermengen.
Bei niedriger Stufe zum Rest dazu geben, bis alles eben so vermengt ist.
Weiße Schokolade und Cranberries dazu geben und nur ganz kurz vermischen.
Den Teig abgedeckt für mindestens 2 Stunden kühlen, anschließend für ca. 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. (Das geht auch über Nacht, dann muss man den Teig vor Verarbeitung 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen).
Den Ofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.
Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
Der Teig kann sehr krümelig sein, kommt aber wieder zusammen.
Mit einem Eiskugelportionierer oder Esslöffel große Kugeln formen.
Für 8-10 Minuten backen, bis der Rand leicht braun wird.
Falls die Cookies anschließend zu rund sind, leicht mit der Unterseite eines Löffels nach unten drücken.
Noch warm essen.

HASELNUSS-KARAMELL-SCHNITTEN

Zutaten:
250g Butter, zimmerwarm, halbiert
210g brauner Zucker
195g Mehl
Salz
75ml Zuckerrübensirup (ich nehme immer Grafschafter)
2 TL Sahne
210g geröstete Haselnüsse, die Schale z.B. mit einem Geschirrtuch grob abgerieben (gestern habe ich es auch mal mit Mandeln probiert, schmeckt auch super)
45g grob gehackte Schokolade (mind. 70% Kakaoanteil) (nach Geschmack auch mehr)

Den Ofen auf 190 Grad Ober/ Unterhitze vorheizen.
Eine quadratische Backform (20-23 cm) mit Backpapier auslegen (auf allen Seiten 2cm überstehen lassen) und anschließend mit etwas Butter einfetten. (Weil ich keine quadratische Form besitze, habe ich einfach eine rechteckige Auflaufform genommen, ging auch gut).
Mit einem Mixer 125g der Butter und 70g vom braunen Zucker auf mittlerer Stufe für 1-2 Minuten cremig schlagen. Anschließend auf niedriger Stufe Mehl und einen 1/2 TL Salz hinzufügen, bis alles eben so vermengt ist.
Die Geschwindigkeit auf die mittlere Stufe erhöhen, bis sich dicke Teigklumpen bilden.
Den Teig gleichmäßig in der Backform verteilen und mit den Fingern (oder mit der Rückseite eines Löffels festdrücken). Für ca. 20 Minuten goldbraun backen, anschließend für 15 Minuten auskühlen lassen.
Die Ofentemperatur auf 160°C reduzieren.
In einem mittelgroßen Topf den Sirup, die Sahne, 1/4 TL Salz, die restliche Butter (125g) und 140g Zucker grob vermischen. Die Mischung zum Kochen bringen und eine Minute köcheln lassen. Anschließend die Nüsse hinzufügen und alles gut vermischen.
Die Nuss-Karamell-Masse über den ausgekühlten Teig geben.
Erneut für ca. 15 Minuten in den Ofen stellen (bis sich Blasen bilden).
Nun mit Schokolade bestreuen und für eine Stunde auskühlen lassen.
Dann zusammen mit dem Backpapier herausheben und eine Stunde im Kühlschrank kalt werden lassen.
In Rechtecke schneiden oder einfach kleine Ecken abbrechen.



ZIMT-BRUCH

Zutaten:
100g kalte Butter
150g Mehl
75g Zucker
1 Eigelb
Salz
30g Zucker
1 TL gemahlener Zimt

Die Butter in kleine Stücke schneiden.
Butter, Mehl, Zucker, das Eigelb und eine Prise Salz mit dem Mixer (Knethaken) schnell vermengen.
Falls notwendig, anschließend mit den Händen nachkneten.
Eine flache Kugel formen und für ca. 30 Minuten in Frischhaltefolie eingewickelt kalt stellen.
Den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und leicht ausrollen (am besten zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie).
Mit den Händen ca. 40 kleine Kugeln formen. (Macht man größere Kugeln, werden die Kekse nicht so dünn und zart, sondern eher Halbkugeln, auch lecker.)
Den restlichen Zucker und Zimt in einer Schale vermischen und die Kugeln darin wälzen, bis sie komplett bedeckt sind.
Im Ofen für ca. 8-10 Minuten backen.


GINGERBREAD COOKIES

Zutaten:
290g Mehl
2 TL gemahlener Ingwer
1 TL Backpulver
3/4 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken
1/4 TL Salz
170g weiche Butter
210g Zucker
1 Ei
1 TL Wasser
55ml Melasse (oder Zuckerrübensirup wie Grafschafter)
4 TL Zucker

Den Ofen auf 175°C (Umluft) vorheizen.
Mehl, Ingwer, Backpulver, Zimt, Nelken und Salz vermischen und zur Seite stellen.
Mit dem Mixer Butter und 210g Zucker cremig schlagen.
Anschließend das Ei unterrühren, danach das Wasser und den Sirup.
Nach und nach die Mehlmischung unter den Rest rühren, bis alles gerade so vermengt ist.
Den Teig in walnussgroße Kugeln formen und im restlichen Zucker wälzen. (Dafür kann man auch gut einen Eisportionierer verwenden).
Mit 5cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech auslegen. Nicht platt drücken.
Für 10-12 Minuten backen.
Gut auskühlen lassen.

Das Café Danziger Str. 125 ist im Berliner Prenzlauer Berg zu finden und hat Montag bis Freitag von 8-18 Uhr geöffnet. Kommt gut ins Wochenende!

PS: Nächste Woche geht´s los, ich fahre nach Amsterdam. Habt ihr vielleicht noch Tipps, schöne Cafés, Orte, Läden? Ich war nämlich noch nie dort...

LIEBLINGSKEKSE: FLORENTINER UND SCHWEINEOHREN


Draußen schneit es zum ersten Mal. Und ich weiß jetzt schon, dass wir dieses Wochenende wie das letzte verbringen werden: drinnen, dick eingemummelt, mit einem Riesenberg Kekse. Diese Florentiner sind so etwas wie ein Familienrezept. Zum ersten Mal habe ich sie bei meiner Schwester gegessen und dabei sehr gegrinst - als Teenager habe ich jeden Dienstag nach der Schule in einer Bäckerei gearbeitet und Hunderte von Florentinern gebacken, Blech um Blech um Blech, bis ich den Riesenberg Florentiner-Teig mit meiner Freundin endlich abgearbeitet (und kleiner genascht) hatte. Als ich dort aufgehört habe, um lieber in einem Klamotten-Laden zu arbeiten, habe ich mir geschworen, NIE wieder Florentiner zu essen, aber die Kekse meiner Schwester schmeckten genau wie damals, süß-fruchtig-schokoladig, einfach zu gut, um sie nicht zu essen - seitdem vergeht kein Winter ohne Florentiner, auch, weil dies die Lieblingskekse von meinem Mann sind. Ich habe das Rezept vor zwei Jahren schon mal hier auf Slomo gepostet - damit niemand lang suchen muss, ist es hier noch einmal:

FLORENTINER (reicht für zwei Bleche)

ZUTATEN
50g Halbfettbutter
120g Zucker
6 EL leichte Kaffeesahne
140g Mandelstifte
140g getrocknete Cranberries und Ananas (diese 140g kann man ganz nach Geschmack aufteilen, ich nehme immer mehr Cranberries als Ananas)
40g Mehl
1 Paket Zartbitter-Kuvertüre

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Die Butter, den Zucker und die Kaffeesahne in einem Kochtopf erhitzen und so lange rühren, bis sich der Zucker und die Butter vollständig aufgelöst haben.
Die Mandelstifte, das Mehl und die getrockneten Früchte dazu geben und rühren, bis alles gut vermischt ist.
Auf einem mit Backpapier belegten Blech mit einem Teelöffel gleichmäßig Florentiner-Portionen verteilen (ich nehme immer gut einen Teelöffel pro Portion) - genügend Abstand zwischen den Portionen lassen.
8-10 Minuten backen bis die Florentiner goldbraun sind.
Abkühlen lassen.
Die Kuvertüre schmelzen und die Florentiner zur Hälfte eintunken.
Trocknen lassen.



Fannys und mein Lieblingskeks-Rezept stammt aus dem Brigitte-Plätzchen-Heft: Schweineohren. Fanny liebt dieses Rezept, weil sie Schweine mag und bei der Zubereitung ihren nagelneuen, neongrünen Back-Pinsel benutzen kann, auf den sie so stolz ist. Ich mag es, weil es wenig Aufwand macht, weil Fanny entspannt mitbacken kann und weil es ehrlich sensationell schmeckt (noch warm, direkt vom Blech).





SCHWEINEOHREN (aus dem Brigitte-Plätzchen-Heft, leicht abgewandelt, reicht für ca. 40 Stück)

ZUTATEN
1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
1 EL flüssiger Honig (ich nehme gerne Wald-Honig, weil er ein bisschen herber ist)
1 EL lauwarmes Wasser
40g brauner Zucker (im Originalrezept wird bunter Zucker verwendet, das geht natürlich auch)

Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Blätterteig ausrollen.
Den Honig in einer kleinen Schüssel mit etwa 1 EL Wasser verrühren und den Blätterteig dünn damit bestreichen.
Den Zucker gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
Den Blätterteig von beiden Seiten zur Mitte hin aufrollen (bis sich die beiden Teigrollen in der Mitte treffen). In etwa 3 mm dünne Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (genügend Abstand lassen, die Schweinohren breiten sich noch aus!).
9-12 Minuten hellbraun backen.

Habt ein gemütliches Wochenende und einen schönen Nikolaustag!

VERLOSUNG: EIN NELLY-PRINT VON ANOUSHKA MATUS



Die Verlosungswoche endet mit einer tollen Frau. Mit einer richtig tollen Frau - mit Anoushka Matus, einer Illustratorin aus Zürich. Seit ich ihre Arbeiten vor ein paar Jahren zum ersten Mal in der Maxi gesehen habe, bin ich ein Anoushka Matus-Fan - irgendwie schafft sie es einfach immer, dass ich an ihren Illustrationen hängen bleibe, dass ich lächle, nachdenke, staune. Weil ich Anoushkas Arbeit so mag, begleitet sie mich jeden Tag: Auf meinem Schreibtisch steht ihr "Kissing"-Print. Und links an der Wand hängt eine Postkarte von "Nelly" - eine Frau in einem Riesenpullover, die mich daran erinnert, öfter mal langsam zu machen. Diese beiden Prints bedeuten mir sehr viel - deswegen freue ich mich sehr, dass ich heute einen "Nelly"-Print verlosen darf. Vorher aber ein paar Fragen an Anoushka Matus:

Wann hast du in deinem Leben zum ersten Mal gewusst: Ich will unbedingt malen und zeichnen?
Ich kann mich an dieses schöne Gefühl beim Zeichnen erinnern, das ich schon im Kindergarten hatte. Einen konkreten Punkt gab es nie, es war einfach immer da.

Wie wurde aus dem Gefühl ein Beruf?
Mit 17 Jahren bin ich in die Schule für Gestaltung gegangen und habe die Grafikfachklasse in Basel besucht. Später habe ich bei Annabelle gearbeitet, einem Schweizer Frauenmagazin, dort wurden meine ersten Illustrationen veröffentlicht.

Kannst du dich durch das Zeichnen besser ausdrücken als durch Worte?
Wenn ich versuche, meinem neunjährigen Sohn etwas Kompliziertes zu erklären, geht es doch besser mit Bildern, die ich dann zeichne.

Wie empfindest du das Alleinsein beim Arbeiten?
Ich liebe es, in die Arbeit abzutauchen. Ich habe zwei Kinder und es ist immer viel los. Im Atelier setze ich meinen Kopfhörer auf, höre Musik und zeichne. Da kommen die Endorphine ganz schön in Bewegung.

Arbeitest du mit der Hand auf Papier - oder zeichnest du mittlerweile digital?
Ich mache das meiste mit Tusche oder male mit Pinsel. Das Handwerk, das taktile Erlebnis ist mir wichtig. Das fertige Bild wird dann eingescannt und weiter bearbeitet. Das Endprodukt muss ja digital sein, für die Reproduktion.

Was macht eine Illustration wirklich perfekt? Oder sind es gerade die Unperfektheiten, die eine Illustration interessant machen?
Eine Illustration wird von einer guten Idee getragen. Ich möchte dem Betrachter ein Schmunzeln entlocken. Sie soll eine kleine Überraschung sein. Aber das ist eine spannende Frage mit der Unperfektheit... Klar, im Unperfekten ist viel Lebendiges. Dieses Lebendige-Unperfekte ist aber nicht immer leicht zu finden und braucht oft viele Versuche Zeit.

Wie genau entsteht eine deiner Illustrationen? Brauchst du viele Entwürfe, verwirfst du viel?
Manchmal läuft es sehr einfach, ich habe eine Vision und weiß sofort, wie es ausschauen soll. Manchmal ist es einfach knortz und ich suche lange nach einer guten Lösung. Mein Skizzenbuch ist auch eine wichtige Inspirationsquelle. Darin sammle ich Ideen, Farben, Bilder, Stimmungen, auf die ich dann beim Arbeiten zurückgreifen kann.

Gibt es eigentlich so etwas wie eine Illustrations-Blockade - wie die Schreibblockade unter Journalisten? Was tust du dagegen?
Klar habe ich manchmal Illustrations-Blockaden. Dann tue ich einfach etwas anderes und warte ab. Meist löst es sich wieder von alleine. Und oft kommt mir beim Einschlafen plötzlich eine Idee.

Gibt es bestimmte Motive, die dir keine Ruhe lassen?
Das Thema Körperhaltung ist ein Thema, dass mir nie Ruhe lässt. Wie steht ein Mensch da und wie lässt ihn das zu einem besonderen Menschen werden?

Hast du einen Lieblingsstift oder ein anderes Lieblingswerkzeug?
Weiche Bleistifte, Tuschfedern und alte Pinsel. Auf meinem Blog kann man die ganzen Werkzeuge ansehen.

Wer den wunderschönen "Nelly"-Print von Anoushka Matus gewinnen möchte, schreibt bis zum 5. Dezember um 20 Uhr einen Kommentar (bitte mit Email, damit der Gewinner benachrichtigt werden kann).

* Website und Shop von Anoushka Matus sind hier zu finden (und viele ihrer Arbeiten).
* Der Nelly-Print ist hier zu finden.
* Und ihr Blog ist hier zu lesen.

Ich wünsche viel Glück und ein schönes Adventswochenende!
Und sage DANKE an Anoushka!

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Vielen Dank fürs Mitmachen, gewonnen hat dieses Mal Kvik. Herzlichen Glückwunsch!




VERLOSUNG: EIN INDIVIDUELL GESTALTBARER KALENDER


Heute gibt es den Kalender zu gewinnen, der mich dieses Jahr begleitet hat und nächstes Jahr wieder begleiten wird. Bestellt und selbst entworfen habe ich ihn bei persoenlicherkalender.de: Mit Streifen, schlicht in Grau und ohne jeden Schnickschnack (weil ich ihn gerne vollschreibe und anmale). Das mag ich so an diesem Kalender: Man kann ihn ganz nach den eigenen Vorstellungen entwerfen - mit eigenem Cover, mit oder ohne Foto, Quer- oder Hochformat, mit To-Do-Listen, mit Adressen, mit Landkarten, in den eigenen Lieblingsfarben.

Wer noch auf der Suche nach einem Kalender fürs nächste Jahr ist (oder einen zu Weihnachten verschenken möchte), kann heute ein nach seinen Wünschen gestaltetes Exemplar von persoenlicherkalender.de gewinnen. Dazu einfach bis zum 05. Dezember um 20 Uhr einen Kommentar hinterlassen (bitte mit Email-Adresse, damit ich den Gewinner benachrichtigen kann).
Viel Glück und herzlichen Dank an persoenlicherkalender.de!

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Vielen Dank für all die Kommentare. Der Kalender geht an Maike Karen, herzlichen Glückwunsch!



VERLOSUNG: EIN ADVENTSKALENDER VON OHHH...MHHH...


In den letzten Tagen habe ich hübsche Kleinigkeiten für Fannys Adventskalender gesucht - den Kalender selbst habe ich nämlich schon lange, der ist ein Geschenk von Fannys Patentante Marlene. Ausgedacht und entworfen hat ihn wiederum meine Freundin Steffi - was mich noch ein bisschen glücklicher über dieses schöne Stück macht. Himmel, was für ein Jahr hat Steffi hinter sich: die Veröffentlichung ihres Hochzeitsbuches, die Eröffnung ihres OhhhMhhh-Shops und nun auch noch ihr Adventskalender, der nicht nur 24 wieder verwendbare Boxen samt Zahlensticker, sondern auch die Wandsticker enthält, die ich so mag.

Weil geteilte ja doppelte Freude ist, gibt es heute einen von Steffis "Alles so schön einfach Adventskalendern" zu gewinnen - für alle, die noch keinen haben oder zum 1. Dezember jemanden überraschen möchten. Wer gewinnen will, hinterlässt bis zum 28. November um 20 Uhr einen Kommentar (bitte mit Email-Adresse, damit ich den Gewinner benachrichten kann).

Ich drück die Daumen.
Danke, Steffi! Und danke, Marlene!

* Der OhhhMhhh-Shop ist hier zu finden.
* Und der Adventskalender hier.
* Mehr über das Hochzeitsbuch hier.
* Steffi Blog "OhhhMhhh" ist hier zu lesen.
* Zum Marlenes Blog "Spruced" bitte hier entlang.

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Vielen Dank für all die Kommentare. Leider kann nur einer gewinnen und das ist Dana Ockert. Herzlichen Glückwunsch!

ALL I WANT FOR CHRISTMAS


Kurz vor den Weihnachtsferien hat sie mich doch noch gekriegt, die Jahresendsentimentalität. Seltsam, eigentlich nur ein Datum, dieser Jahreswechsel, und doch, für mich jedenfalls, immer wieder ein Neuanfang, ein Ordnen, Durchatmen und Loslegen. Es gibt Jahre, die einfach vorbeirauschen, und dann gibt es welche, in denen sich irgendetwas verändert und verhakt (ohne, dass man sich das groß vorgenommen hätte). 2012 war für mich so ein Jahr. Schön und wild und innig und anstrengend und müde machend und verwirrend und vielleicht gerade deshalb ein Jahr des Ankommens. Obwohl vieles nicht so funktioniert hat, wie ich mir das vorgestellt habe, obwohl sich viele Wochen wie ein ewiger Marathon angefühlt haben und obwohl ich noch nie in meinem Leben so alle war wie in den letzten Wochen, hatte ich auch nie so sehr das Gefühl, in meinem Leben angekommen zu sein. Klingt vermutlich seltsam, aber genau so war das. Auch weil da tolle Menschen, tolle Freunde waren. Wünsche für 2013: Vielleicht ein bisschen weniger Chaos, aber eigentlich nur: ein weiter so. Und Kraft und Rückenwind für die Menschen, zu denen 2012 nicht so gut war.

Danke für dieses schöne Slomo-Jahr mit euch, für die Kommentare, Emails, Anregungen, Schlauheiten und Wärme. Ich wünsche euch ein frohes Fest und ein glückliches, gesundes 2013 und gehe jetzt in die Weihnachtsferien... mit ein paar Dingen, über die ich mich zu Weihnachten und an jedem anderen Tag des Jahres irre freuen würde:



Eins: Wie lange träume ich schon von einem Le Creuset-Bräter? Lange, sehr lange. Ich muss ihn nur ansehen, um den Duft von Gulasch zu riechen. Oder Boeuf Bourguignon. Außerdem gefällt mir die Vorstellung, dass ich ihn irgendwann einmal Fanny vererben würde.
Zwei: Das "Orlando Gough Recipe Journal" von Toast. Seit Jahren hält der Komponist (und Hobbykoch) Orlando Gough seine Lieblingsrezepte in einem Notizbuch fest. Nun hat Toast daraus ein Koch-Notizbuch gemacht, das ich schrecklich gerne hätte.
Drei: Das "Sarjaton Trinkglas" von Iittala über Connox. Zwei Kaffeebecher aus dieser Serie habe ich schon, jetzt würde ich meine Sammlung gerne mit diesen Gläsern erweitern.
Vier: Ledertasche von Bobo Choses über Smallable. Meine alte Lieblingstasche ist langsam ein bisschen runter mit den Nerven, nach einem Regenguss hat sich das Leder verfärbt, die Flecken vom Apfelsaft sind auch nicht mehr rausgegangen, kurz: es wird Zeit für eine neue große Liebe. Dieser Tasche würde ich sofort mein Herz schenken.
Fünf: Backförmchen von zierratundgold. Die hab ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt, weil ich von diesem Blattwerk, dass sich Fräulein Text ausgedacht hat, so hin und weg war, dass ich nicht auf den Weihnachtsmann warten konnte.
Sechs: Kalender "Keep on Reading" von Julie Joliat. Was für eine fabelhafte Idee (vom Design mal ganz abgesehen): Jede Woche beginnt mit dem Anfang eines berühmten Romans: Sherlock Holmes, Moby Dick, Madame Bovary. Diesen Kalender würde ich in meiner neuen Tasche ständig bei mir tragen. (Soviel mal zum Thema Kalender-Fimmel). Und einen neuen Bücherstapel würde er mir vermutlich auch bescheren.
Sieben: Vor einer Weile habe ich beschlossen, erstmal keine neuen Schuhe mehr zu brauchen. Es hat nur dieses eine Paar gebraucht, um meinen Verstand auszuschalten - und sie hören auch noch auf den Namen "Roméo". Handgemacht in Paris, aus silbrig glänzendem Leder, mit schwarzen Bommeln (oder vielleicht doch neongelben? Oder Yves-Klein-blauen? Die Farbe kann man sich nämlich selbst aussuchen). Was würde ich auf diesen Schuhen von "Chatelles" durch 2013 gehen... (bin ich subtil, oder was?).
Acht: Seit ich die Mette Marit-Strickjacke von Petersen bei Marlene zum ersten Mal gesehen habe, geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Die Vorstellung, in dieser Jacke zu überwintern, ist einfach zu schön. Das Muster, das Schwarz und Weiß, der Kragen, alles ganz genau richtig.

Habt es schön,
Okka

PS: Liebe Louise, Du hast echt die Kosmetik-Tasche von James Castle gewonnen. Schickst Du mir eine Email mit Deiner Adresse? Danke.
PPS: All I Want For Christmas.

GESCHENKE FÜR FANNY


Ohne viele Worte, weil wir alle ein bisschen krank sind: Hier sind ein paar Dinge, die ich dem Weihnachtsmann zugeflüstert habe. Mal sehen, was er Fanny bringt...

Eins: "Ich knack die Nuss" von Paolo Fitz. Ein Bilderbuch, das vom Alleinemachen handelt.
Zwei: Mit dem Holzwürfeln von Baleine Bleu kann man lustige Gesichter bauen.
Drei: Fanny bringt gerade gerne alle ihre Tiere ins Bett. Mit der Kindertaschenlampe "Torch" von Habitat wird es nicht zu dunkel, wenn das Licht aus ist.
Vier: Ein wunderschönes Memory-Spiel von Nathalie Lété über Smallable.
Fünf: Ein ganzes Buch voller Papierflugzeuge für die Weihnachtsferien: "Little Paper Planes" von Kelly Lynn Jones.
Sechs: Fanny ist kein großer Frühstücker (das hat sie vermutlich von mir). Mit diesem Bären-Brettchen von Snug Studio über Selekkt schmeckt´s hoffentlich ein bisschen besser.
Sieben: "Die schönsten Kinderlieder" von Heike Makatsch & derhundmarie habe ich vor einer Weile bei einer Freundin gehört und sehr gemocht.
Acht: Der geringelte Elefant von Kenana über Smallable. Sieht der vielleicht kuschelig aus.

Jetzt bin ich neugierig: Was bekommen denn eure Kinder?

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, LAURA?


Könnten Läden Geräusche sein, dann wäre "Ting" von Laura Huppert ein Stoßseufzer. Keine Ahnung, wie oft dieser Laden mich schon gerettet hat - an Nachmittagen, an denen mir die Decke auf den Kopf gefallen ist, auf der Suche nach einem besonderen Geschenk oder nach Weihnachtsdeko, die einen nicht anbrüllt - bei "Ting" werde ich immer fündig. Das liegt auch am ungewöhnlichen Konzept des Ladens: Laura verkauft in ihrem Berliner Geschäft (und im Internet) schöne, mit Liebe ausgesuchte Dinge aus dem nahen Norden und dem fernen Osten. Und ich schwöre, es ist unmöglich, "Ting" ohne eine skandinavische oder fernöstliche Schönheit zu verlassen. (Oder wenigstes ohne eine von diesen unverschämt guten Lakritzstangen...). Dieser Laden ist toll. So toll wie seine Besitzerin. Hier sind Lauras Wünsche:

Eins: Konzertkarten für Agnes Obel. (Zum Beispiel hier zu sehen, oder hier.)
Zwei: Ein neues RUM-Abo. Meine Lieblingseinrichtungszeitschrift aus Dänemark.
Drei: Und ein Abo des australischen Magazins "Frankie".
Vier: Das "Lis Dress 123" von Wood Wood.
Fünf: Das Buch "Scandinavian Modern Houses" von Tobias Faber, mit dem wunderschönen Haus von Poul Kjaerholm auf dem Titel.
Sechs: Ein Wandkalender für 2012 von RK Design.
Sieben: Die Kette "Pyrit Cube" von Hanna Pordzik.
Portraitfoto: Julia Klug.

PS: Wer auch immer mich für "Die Goldenen Blogger 2012" vorgeschlagen hat: DANKESCHÖN. Ich freue mich, als Bestes Mode/ Lifestyle-Blog nominiert zu sein. Ich freue mich so sehr.
PPS: Seit zwei Tagen fast ununterbrochen diesen einen Song gehört, den ich auf "Inattendu" entdeckt habe: "Matilda". Einer dieser Songs, die einen warm halten (danke, Tine!).

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, STEFFI?



Die Woche beginnt mit dem Wunschzettel von Steffi, die ihr ja sicher von ihrem Blog "Ohhh...Mhhh..." kennt. Steffis Blog war eines der ersten, die ich gelesen habe, Steffi hat mich mit ihrer Blogliebe angesteckt (und oft genug auch mit ihrer Liebe für all die Dinge, die das Leben schöner machen). Inzwischen, und das macht mich sehr glücklich, sind wir Freundinnen geworden. Hier sind ihre Wünsche:

Eins: Einen Retro-Plattenspieler von Urban Outfitters, damit ich endlich mal wieder meine alten Platten hören kann.
Zwei: Einen neonpinken Weihnachtsbaum von Rice.
Drei: Dieses iPad-Cover von Chloé, gesehen bei Anita Hass.
Vier: Das "Be Brave"-Poster von Therese Sennerholt.
Fünf: Einen Zitronenschaber, damit endlich meine Hände heile bleiben, z.B. von WMF.
Sechs: Ein "vt Wonen"-Abo. Für mich privat, hatte es bisher immer nur im Job.
Sieben: Diesen Kopfhörer in neonpink für mein iPhone von Anita Hass. Ich weiß, der ist ausverkauft, da soll sich der Weihnachtsmann was einfallen lassen. Der und kein anderer würde mich SO glücklich machen.

DIE GROSSE WEIHNACHTSTEE-WOCHE: BRATAPFEL-MARMELADE UND EIN WEIHNACHTS-MIXTAPE




Zum Ende der Weihnachtstee-Woche (und zum Abschied für die Gäste) gibt es heute ein kleines Geschenk: selbstgemachte Bratapfel-Marmelade. Viel einfacher zu machen als ich dachte (und so gut!):

BRATAPFEL-MARMELADE (nach einem Rezept aus dem Blog vom Gaarn-Magazin für Nähkultur)
für 4-5 Gläser
800g Äpfel, geschält und klein geschnitten
350g Gelierzucker 2:1
eine Handvoll gehobelte Mandeln
2-3 EL Zitronensaft
50g Rosinen
1-2 TL Zimt

Die Rosinen in warmem Wasser einlegen (im Originalrezept wird dafür Rum verwendet, das geht natürlich auch). Die Gläser reinigen, dafür jedes Glas eine Minute lang in kochendes Wasser geben und auf einem Küchentuch abkühlen lassen. Die geschälten und geschnittenen Äpfel mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten. Die Apfelstücke mit dem Gelierzucker und dem Zimt in einen Topf geben, unter Rühren aufkochen lassen, die Rosinen dazu geben und alles 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Zum Schluss die Mandeln dazugeben. Die Marmelade auf die Gläser verteilen, gut verschließen und die Gläser für ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum entsteht.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eines: die Weihnachts-Musik. HIER ist mein Weihnachts-Mixtape "A MERRY LITTLE CHRISTMAS" anzuhören.

A MERRY LITTLE CHRISTMAS
1) She & Him: Have Yourself A Merry Little Christmas
2) Jenny O.: Get Down For The Holidays
3) Eels: Everything´s Gonna Be Cool This Christmas
4) Winston Jazz Routine: Through The Snow
5) Catherine Feeny: The Christmas Song
6) Surjan Stevens: The Friendly Beasts
7) Florence + The Machine: Last Christmas
8) Feist: Lo, How A Rose E´re Blooming
9) Joni Mitchell: River
10) Judy Garland: Merry Christmas
11) Blitzen Trapper: Christmas is Coming Soon
12) Regina Spektor: My Dear Acquaintance (A Happy New Year)

Danke für die schöne Woche mit euch, liebe Guerilla Bakery.
Ich wünsch euch ein gemütliches Wochenende und einen schönen zweiten Advent!
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