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EIN PAAR DINGE, DIE ICH GERADE GERNE ANZIEHE
(UND EIN HERBSTWUNSCHZETTEL)


Vor ein paar Tagen habe ich einen interessanten Satz gelesen. Marlene hat mit Leanne Shapton über ihr Buch „Frauen und Kleider” gesprochen, und auf die Frage, wonach sie heute entschieden hat, was sie anzieht, antwortet Shapton: „Man schreibt eine Kurzgeschichte mit seinen Kleidern, um sich auf das Bevorstehende einzustimmen.” Erst habe ich mich gefragt, wonach ich morgens eigentlich entscheide, was ich anziehe (ich richte mich auch oft nach bestimmten Anlässen, aber auch nach meiner Stimmung oder nach der Stimmung, die ich gerne hätte, nach Bequemlichkeit, nach dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Mut, nach einem Bild von der Frau, die ich gerne wäre). Dann habe ich darüber nachgedacht, welche Kurzgeschichten wohl meine Kleider erzählen. Und wie sich diese Geschichten in den letzten Jahren verändert haben mit den Dingen, die ich noch und nicht mehr trage. Die blauen Dr. Martens, die ich mir zusammen mit meinem Bruder gekauft habe, auch (aber nicht vor allem) um meine Eltern zu ärgern. Die Wildlederjacke mit Teddykragen, auf die ich so lange sparen musste und die ich dann zum ersten Mal bei der Party nach der Verkündung der Abi-Ergebnisse anzog. Die Jeansjacke, mit der ich von zu Hause ausgezogen bin. Oder die roten Heels, die ich mir gekauft habe, nachdem ich meinen ersten festen Job bekommen hatte. Wenn ich in zehn Jahren zurückschaue, werden mir wahrscheinlich auch die Geschichten zu den Dingen einfallen, die ich gerade gerne trage. Hier sind jedenfalls ein paar Lieblinge, viel Altes und auch ein wenig Neues:




Meine Tasche. Ich habe lange überlegt, als ich mir vorletztes Jahr diese Tasche gekauft habe, normalerweise setze ich immer auf Schwarz – wie gut, dass ich mich am Ende für Karamell (oder ist das Cognac? Egal!) entschieden habe, denn seitdem trage ich sie fast jeden Tag. Diese Liebe sieht man ihr mittlerweile auch an. Sie hat ein paar Flecken und Kratzer und ist nachgedunkelt, Fanny schmeißt auf unseren Spaziergängen immer alles hinein, was sie gerade so findet, Blätter, Kastanien und Stöcke, die aussehen wie ein F, aber so mag ich sie eigentlich nur noch mehr. Von Closed.


Noch so ein treuer Begleiter ist meine Cabanjacke. Ich mag ihre kleinen Details, die man auf den ersten Blick gar nicht sieht: das taubenblaue Innenfutter und die beige Unterseite des Kragens. Außerdem ist sie unglaublich weich. Von Filippa K.


Sobald es kälter wird, sehne ich mich nach Dingen, in denen ich versinken kann. In diesem Schal  versinkt man sehr gut. Und ich mag dieses Weinrot. Von & Other Stories


Fanny nennt ihre neuen, gefütterten Herbstschuhe „Pelzer”, dieser Pullover ist mein „Woller”. Von Arancrafts.


Diese Boots sind noch ziemlich neu. Normalerweise überlege ich bei Schuhen immer umständlich hin und wieder her, dieses Paar habe ich gesehen, sofort anprobiert und mitgenommen. Und es bislang kein bisschen bereut. Von & Other Stories.

Gerne begleiten dürfte mich jetzt noch...



1. ... dieser graue Mantel von Zara (diesen hier finde ich auch toll, allerdings gibt es ihn gerade nicht mehr in meiner Größe). 2. ... dieser Ringelpullover von Mango. 3. ... dieser Rucksack von James Castle. 4. ... diese Strickjacke aus der Kollektion von Lemaire für Uniqlo. 5. ... und dieser Pullover von Edited.

Was sind denn eure treuesten Begleiter? Oder Wünsche für den Herbst?

EIN HERBST-WUNSCHZETTEL


Wieder hier, aber noch nicht ganz da. Die Gedanken noch in Brooklyn, bei diesen Tagen, die so richtig und räkelig waren. Im Kopf aber auch schon ein wenig Herbstvorfreude, ich mag ihn ja, den Herbst. Die ersten Pullovertage, Lesen, Pfifferlinge, Kürbissuppe, Kakao. Vor dem Urlaub noch viel sortiert und aufgeräumt, die Wohnung, den Kleiderschrank, den Kopf aber auch. Jetzt ist wieder Platz für Neues. Freuen würde ich mich über...

... "Women in Clothes", das neue Buch von Leanne Shapton, Sheila Heti, Heidi Julavits und 639 anderen Frauen, die in Interviews und mit Illustrationen und Fotografien beantwortet haben, was sie tragen und wie diese Mode sie prägt. Den Fragebogen, den sich die Autoren ausgedacht haben, finde ich spannend ("What are some things you admire about how other women present themselves?" "Are there any clothing items that you have in multiple? Why do you think you keep buying this thing?" "Can you say a bit about how your mother´s body and style has been passed down to you, or not?" "Was there a point in your life when your style changed dramatically? What happened?" "Please describe your body". "Please describe your mind".) Die Frauen, die dabei sind, auch: Lena Dunham, Miranda July, Kim Gordon oder Cindy Sherman. (Hier ist die Website zum Buch).
... das neue Kochbuch von Yotam Ottolenghi: "Vegetarische Köstlichkeiten". 
... das "Glow Face Serum" von Karmameju, dass ich vor ein paar Tagen in Jacks Beauty Department entdeckt habe. Weil der Preis schon ordentlich ist, hat mir die nette Verkäuferin eine Probe abgefüllt. Eindruck bisher: top – die Haut wird weich und richtig schön prall und der Duft ist herrlich.
... die zweite und dritte Staffel von "Veronica Mars". Mit der ersten Staffel bin ich in den Ferien versackt. Der Inhalt klingt erstmal merkwürdig (Highschool-Schülerin arbeitet nebenbei als Privatdetektivin und versucht, den Mord an ihrer besten Freundin aufzuklären), zieht einen aber schon nach zwei, drei Folgen völlig in den Bann.

Und drei erfüllte Wünsche:
…"Die Interessanten" von Meg Wolitzer. Ich bin noch nicht sonderlich weit mit diesen Buch, aber was für ein Anfang! (Hier mehr und auch eine Leseprobe).
…dunkelroter Herbstnagellack: "A-List" von Essie.
…und ein wunderschönes Rouge, in New York gekauft, seither fast jeden Tag getragen: das "Coconut Watercolor Cheek Gelée" in "Poppy Paradise" von Josie Maran – von Ari hier viel kenntnisreicher beschrieben und beschwärmt, als ich das je könnte.

Bald mehr, auch über New York.
Worauf freut ihr euch diesen Herbst?
Eine schöne Woche!

HERBST-WUNSCHZETTEL

Ein paar Dinge, die ich im Herbst gern tragen würde:
1. Diesen blauen Pullover mit weißen Streifen von Mango.
2. Diese roséfarbene Mütze von American Apparel.
3. Diese schwarz-weiße Bluse von Gat Rimon.
4. Diese schwarze Tasche von Decadent Copenhagen.
5. Diesen grauen Mantel von Zara.
6. Dieses Armband von Catbird (hätte ich mir in New York sofort gekauft, wenn der Preis nur nicht so happig wäre...).
7. Diese Boots von Marc O´Polo.

Was steht denn auf eurem Wunschzettel? Habt eine gute Woche!

WUNSCHZETTEL







Gestern Abend ein bisschen nach Frühlings- und Sommersachen für Fanny geguckt (SOMMER, was für eine Vorstellung...) und einiges gefunden, das gefällt. Bevor davon etwas im Einkaufskorb landet, werde ich allerdings einen Secondhand-Bummel durch Berlin machen - falls ihr gute Tipps für Geschäfte oder Flohmärkte habt... vielen Dank!

Eins: T-Shirt mit Sternen von Zara.
Zwei: Saltwatersandals von Me and My Feet
Drei: Strickjacke von H&M.
Vier: Ringelshirt von COS.
Fünf: Shorts von H&M.
Sechs: Hose von Zara.
Sieben: Kleid von Zara.
Acht: Turnschuhe von H&M.
Neun: Jeansjacke von H&M.

ALL I WANT FOR CHRISTMAS


Kurz vor den Weihnachtsferien hat sie mich doch noch gekriegt, die Jahresendsentimentalität. Seltsam, eigentlich nur ein Datum, dieser Jahreswechsel, und doch, für mich jedenfalls, immer wieder ein Neuanfang, ein Ordnen, Durchatmen und Loslegen. Es gibt Jahre, die einfach vorbeirauschen, und dann gibt es welche, in denen sich irgendetwas verändert und verhakt (ohne, dass man sich das groß vorgenommen hätte). 2012 war für mich so ein Jahr. Schön und wild und innig und anstrengend und müde machend und verwirrend und vielleicht gerade deshalb ein Jahr des Ankommens. Obwohl vieles nicht so funktioniert hat, wie ich mir das vorgestellt habe, obwohl sich viele Wochen wie ein ewiger Marathon angefühlt haben und obwohl ich noch nie in meinem Leben so alle war wie in den letzten Wochen, hatte ich auch nie so sehr das Gefühl, in meinem Leben angekommen zu sein. Klingt vermutlich seltsam, aber genau so war das. Auch weil da tolle Menschen, tolle Freunde waren. Wünsche für 2013: Vielleicht ein bisschen weniger Chaos, aber eigentlich nur: ein weiter so. Und Kraft und Rückenwind für die Menschen, zu denen 2012 nicht so gut war.

Danke für dieses schöne Slomo-Jahr mit euch, für die Kommentare, Emails, Anregungen, Schlauheiten und Wärme. Ich wünsche euch ein frohes Fest und ein glückliches, gesundes 2013 und gehe jetzt in die Weihnachtsferien... mit ein paar Dingen, über die ich mich zu Weihnachten und an jedem anderen Tag des Jahres irre freuen würde:



Eins: Wie lange träume ich schon von einem Le Creuset-Bräter? Lange, sehr lange. Ich muss ihn nur ansehen, um den Duft von Gulasch zu riechen. Oder Boeuf Bourguignon. Außerdem gefällt mir die Vorstellung, dass ich ihn irgendwann einmal Fanny vererben würde.
Zwei: Das "Orlando Gough Recipe Journal" von Toast. Seit Jahren hält der Komponist (und Hobbykoch) Orlando Gough seine Lieblingsrezepte in einem Notizbuch fest. Nun hat Toast daraus ein Koch-Notizbuch gemacht, das ich schrecklich gerne hätte.
Drei: Das "Sarjaton Trinkglas" von Iittala über Connox. Zwei Kaffeebecher aus dieser Serie habe ich schon, jetzt würde ich meine Sammlung gerne mit diesen Gläsern erweitern.
Vier: Ledertasche von Bobo Choses über Smallable. Meine alte Lieblingstasche ist langsam ein bisschen runter mit den Nerven, nach einem Regenguss hat sich das Leder verfärbt, die Flecken vom Apfelsaft sind auch nicht mehr rausgegangen, kurz: es wird Zeit für eine neue große Liebe. Dieser Tasche würde ich sofort mein Herz schenken.
Fünf: Backförmchen von zierratundgold. Die hab ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt, weil ich von diesem Blattwerk, dass sich Fräulein Text ausgedacht hat, so hin und weg war, dass ich nicht auf den Weihnachtsmann warten konnte.
Sechs: Kalender "Keep on Reading" von Julie Joliat. Was für eine fabelhafte Idee (vom Design mal ganz abgesehen): Jede Woche beginnt mit dem Anfang eines berühmten Romans: Sherlock Holmes, Moby Dick, Madame Bovary. Diesen Kalender würde ich in meiner neuen Tasche ständig bei mir tragen. (Soviel mal zum Thema Kalender-Fimmel). Und einen neuen Bücherstapel würde er mir vermutlich auch bescheren.
Sieben: Vor einer Weile habe ich beschlossen, erstmal keine neuen Schuhe mehr zu brauchen. Es hat nur dieses eine Paar gebraucht, um meinen Verstand auszuschalten - und sie hören auch noch auf den Namen "Roméo". Handgemacht in Paris, aus silbrig glänzendem Leder, mit schwarzen Bommeln (oder vielleicht doch neongelben? Oder Yves-Klein-blauen? Die Farbe kann man sich nämlich selbst aussuchen). Was würde ich auf diesen Schuhen von "Chatelles" durch 2013 gehen... (bin ich subtil, oder was?).
Acht: Seit ich die Mette Marit-Strickjacke von Petersen bei Marlene zum ersten Mal gesehen habe, geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Die Vorstellung, in dieser Jacke zu überwintern, ist einfach zu schön. Das Muster, das Schwarz und Weiß, der Kragen, alles ganz genau richtig.

Habt es schön,
Okka

PS: Liebe Louise, Du hast echt die Kosmetik-Tasche von James Castle gewonnen. Schickst Du mir eine Email mit Deiner Adresse? Danke.
PPS: All I Want For Christmas.

GESCHENKE FÜR FANNY


Ohne viele Worte, weil wir alle ein bisschen krank sind: Hier sind ein paar Dinge, die ich dem Weihnachtsmann zugeflüstert habe. Mal sehen, was er Fanny bringt...

Eins: "Ich knack die Nuss" von Paolo Fitz. Ein Bilderbuch, das vom Alleinemachen handelt.
Zwei: Mit dem Holzwürfeln von Baleine Bleu kann man lustige Gesichter bauen.
Drei: Fanny bringt gerade gerne alle ihre Tiere ins Bett. Mit der Kindertaschenlampe "Torch" von Habitat wird es nicht zu dunkel, wenn das Licht aus ist.
Vier: Ein wunderschönes Memory-Spiel von Nathalie Lété über Smallable.
Fünf: Ein ganzes Buch voller Papierflugzeuge für die Weihnachtsferien: "Little Paper Planes" von Kelly Lynn Jones.
Sechs: Fanny ist kein großer Frühstücker (das hat sie vermutlich von mir). Mit diesem Bären-Brettchen von Snug Studio über Selekkt schmeckt´s hoffentlich ein bisschen besser.
Sieben: "Die schönsten Kinderlieder" von Heike Makatsch & derhundmarie habe ich vor einer Weile bei einer Freundin gehört und sehr gemocht.
Acht: Der geringelte Elefant von Kenana über Smallable. Sieht der vielleicht kuschelig aus.

Jetzt bin ich neugierig: Was bekommen denn eure Kinder?

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, LAURA?


Könnten Läden Geräusche sein, dann wäre "Ting" von Laura Huppert ein Stoßseufzer. Keine Ahnung, wie oft dieser Laden mich schon gerettet hat - an Nachmittagen, an denen mir die Decke auf den Kopf gefallen ist, auf der Suche nach einem besonderen Geschenk oder nach Weihnachtsdeko, die einen nicht anbrüllt - bei "Ting" werde ich immer fündig. Das liegt auch am ungewöhnlichen Konzept des Ladens: Laura verkauft in ihrem Berliner Geschäft (und im Internet) schöne, mit Liebe ausgesuchte Dinge aus dem nahen Norden und dem fernen Osten. Und ich schwöre, es ist unmöglich, "Ting" ohne eine skandinavische oder fernöstliche Schönheit zu verlassen. (Oder wenigstes ohne eine von diesen unverschämt guten Lakritzstangen...). Dieser Laden ist toll. So toll wie seine Besitzerin. Hier sind Lauras Wünsche:

Eins: Konzertkarten für Agnes Obel. (Zum Beispiel hier zu sehen, oder hier.)
Zwei: Ein neues RUM-Abo. Meine Lieblingseinrichtungszeitschrift aus Dänemark.
Drei: Und ein Abo des australischen Magazins "Frankie".
Vier: Das "Lis Dress 123" von Wood Wood.
Fünf: Das Buch "Scandinavian Modern Houses" von Tobias Faber, mit dem wunderschönen Haus von Poul Kjaerholm auf dem Titel.
Sechs: Ein Wandkalender für 2012 von RK Design.
Sieben: Die Kette "Pyrit Cube" von Hanna Pordzik.
Portraitfoto: Julia Klug.

PS: Wer auch immer mich für "Die Goldenen Blogger 2012" vorgeschlagen hat: DANKESCHÖN. Ich freue mich, als Bestes Mode/ Lifestyle-Blog nominiert zu sein. Ich freue mich so sehr.
PPS: Seit zwei Tagen fast ununterbrochen diesen einen Song gehört, den ich auf "Inattendu" entdeckt habe: "Matilda". Einer dieser Songs, die einen warm halten (danke, Tine!).

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, STEFFI?



Die Woche beginnt mit dem Wunschzettel von Steffi, die ihr ja sicher von ihrem Blog "Ohhh...Mhhh..." kennt. Steffis Blog war eines der ersten, die ich gelesen habe, Steffi hat mich mit ihrer Blogliebe angesteckt (und oft genug auch mit ihrer Liebe für all die Dinge, die das Leben schöner machen). Inzwischen, und das macht mich sehr glücklich, sind wir Freundinnen geworden. Hier sind ihre Wünsche:

Eins: Einen Retro-Plattenspieler von Urban Outfitters, damit ich endlich mal wieder meine alten Platten hören kann.
Zwei: Einen neonpinken Weihnachtsbaum von Rice.
Drei: Dieses iPad-Cover von Chloé, gesehen bei Anita Hass.
Vier: Das "Be Brave"-Poster von Therese Sennerholt.
Fünf: Einen Zitronenschaber, damit endlich meine Hände heile bleiben, z.B. von WMF.
Sechs: Ein "vt Wonen"-Abo. Für mich privat, hatte es bisher immer nur im Job.
Sieben: Diesen Kopfhörer in neonpink für mein iPhone von Anita Hass. Ich weiß, der ist ausverkauft, da soll sich der Weihnachtsmann was einfallen lassen. Der und kein anderer würde mich SO glücklich machen.

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, JULIA?



Philuko ist eines meiner liebsten Blogs: Grafikerin Julia schreibt über Design, ihr Zuhause und das Leben. Und ich weiß gar nicht so recht, was ich bemerkenswerter finde: ihren Geschmack, ihre Arbeiten (dieser Wolkenmeer-Print!) oder ihre anscheinend unerschütterliche gute Laune. Was für eine tolle Frau. Umso mehr freue ich mich, heute ihren Wunschzettel zeigen zu können:

Eins: Holzskulptur von Reinhard Voss "L´inconnu de la Seine"
Die Wandmasken des Karlsruher Künstlers Reinhard Voss habe ich letztes Jahr auf der Art Karlsruhe entdeckt. Sie üben eine große Faszination auf mich aus. Kunst ist mir wichtig. Etwas aus Holz für die Wand fehlt.

Zwei: Armband von Saskia Diez
Der Stil von Saskia Diez´ Schmuck entspricht genau meiner Vorstellung: schlicht, aber besonders. Dieses Armband erinnert mich an meine Kindheit. Ich hatte ein ähnliches Kettchen, auf dem mein Name eingraviert war. Fragte mich jemand, wie ich heiße, streckte ich immer meinen Arm hin.

Drei: Schal von Martha McQuade
Verläufe von Farben sind toll, außerdem liebe ich Schals. Die "Aqueus Collection" von Martha McQuade vereint beides. Die handgefärbten Schals sind Unikate. Am liebsten hätte ich die Version mit Petrol und Neonpink.

Vier: Teppich "Wool Empire" von Kibek
Seit unserem Einzug liegt im Wohnzimmer der ewig gleiche dunkle Teppich. Jetzt hätte ich gerne mal was Helleres. Bei diesem Teppich gefällt mir die Strickoptik (und der angenehme Preis). Ich frage mich nur, ob sich meine Kinder mit ihm vertragen?

Fünf: Becher von smallspells
Ein Schmuckstück in Blau für mein neues Küchen-Regal (und für meine Kaffeesucht).

Sechs: Gemälde "Mutter und Kind"
Ich sammle Portraits. Dieses von Tanja Sinelnikow habe ich auf Ebay entdeckt. Ich finde es sehr ausdrucksstark. Von Portraits kann ich nie genug haben.

Sieben: Tasche Kosima von Kvinna
Für meine Kamera, die immer mit muss und die zu groß ist für mein Handtäschlein, brauche ich dringend eine größere Tasche. Aus Leder. Das Exemplar von Kvinna ist schlicht und fein und kommt aus Stuttgart. Ich hoffe, ich kann den Stand der beiden Kvinna-Damen (Mutter und Tochter) auf der Lametta dieses Jahr besuchen und die Tasche gleich mitnehmen....

Danke, liebe Julia.

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, KIRSTEN?



Dieser Wunschzettel kommt von meiner Freundin Kirsten. Kirsten ist Dramaturgin und Producerin bei der "Lindenstraße", Kolumnistin bei Slomo und unglaublich toll. Das sind ihre Wünsche:

Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit wird dieses Weihnachten dasjenige sein, an dem auch ich zu einem Smartphone-Besitzer werde. Bisher hab ich mein Uralt-Handy beinhart verteidigt, auch wenn der Knochen mir manch mitleidigen Blick eingebracht hat. Da das arme alte Gerät nur leider mittlerweile immer öfter Schluckauf bekommt und unzuverlässig wird, braucht es Ersatz und so wird der Weihnachtsmann mir wohl zum Schritt in die für mich nächste Technikdekade verhelfen. Alternativ zu dieser vernünftigen Geschenkewahl gäbe es aber durchaus noch das ein oder andere schöne Ding, das mir gefallen könnte:

Eins: Leider ist dies Karin Beiers letzte Spielzeit am Kölner Schauspielhaus. Die ich noch mal genießen will. Mit Karten für das neue Stück, von dem von mir für seine schrullig-poetischen Bilder geliebten Christoph Marthaler. Oder eine hoffentlich noch einmal auftauchende Katie Mitchell.

Zwei: "Abstract City", das aktuelle Buch des Zeichners Christoph Niemann verschenke ich sicher noch das eine oder andere Mal. Seine Brooklyn Bridge häng ich mir gern selbst an die Wand.

Drei: Ich hab zwar just mein Bücherregal mit einem Schwung neuer Schmöker bestückt (und werde einige Zeit brauchen, bis ich die alle gelesen habe). Für einen mehr ist trotzdem Platz: "Kapital" von John Lanchester.

Vier: An den Feiertagen auf der großen Leinwand die großartige Greta Gerwig in "Lola gegen den Rest der Welt" anschauen (ab 13. Dezember im Kino).

Fünf: Eine Mumintasse besitze ich schon. Die fühlt sich einsam und braucht Gesellschaft. Lieber von Snorkfräulein oder von Mymla? Mal gucken.

Sechs: Ein Sesselchen für mein Zimmer. Klein muss es sein, denn viel Platz ist dafür nicht. Gradlinig, modern, aber nicht zu kühl. Zielsicher gefällt mir dieser Weihnachtsmanngeldbeutelsprenger: "The Worker" von Hella Jongerius. Für alternative Tipps wäre ich aber dankbar. (Foto: The Worker/ The Worker Sofa, Hella Jongerius/ Vitra).

Sieben: Auf dem Sofa lümmeln und einem österreichischen Dorf dabei zugucken, wie es auf ein Wunder wartet. "Braunschlag" heißt diese österreichische Serie. Wenn Nicholas Ofczarek, Simon Schwarz und Nina Proll mitspielen, kann das nur gut sein.

Acht: Stephanie Schneiders Schmuck aus Silber mit Mohair oder Seide tut es mir an. Einmal ein schönes Armband, bitte.

Danke, liebe Kirsten. Noch mehr Wunschzettel sind hier zu finden. Und Kirstens Kolumnen hier.

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, NINA?



Über diesen Wunschzettel freue ich mich ganz besonders. Nina ist nämlich eine meiner Lieblingsbloggerinnen und ihr Weblog "Fräulein Text" ein Ort, an dem ich mich sehr zu Hause fühle. Nina schafft es, Wärme zu verbreiten - auf ihrem Blog und mit ihrem wundervollen Projekt "zierratundgold". Man muss immer nur ein paar Worte lesen, um mit Nina gemeinsam am Tisch zu sitzen (und Kuchen zu essen). Schön ist das. Hier sind ihre Wünsche:

Vorweg: Ich liebe die (Vor-)Weihnachtszeit. Ich mag, dass es früh dunkel ist, ich mag im Dunkel das Licht - drinnen und draußen -, und ich mag Plätzchen, Punsch und Sonntagnachmittage, an denen ich drei Stollenklöpse nacheinander backe.

Für den Vierundzwanzigsten wünsche ich mir irgendwann ein großes Fest mit Freunden. Mehr als vier kamen in den letzten drei Jahrzehnten selten zusammen, und irgendwie träume ich von groß. Von unkompliziert, von gemeinsam kochen, von Geige und Klavier und davon, einen Baum nach "Hause" zu ziehen. Irgendwo am Meer. Aber jetzt träume ich erstmal diesen Wunschzettel ab:

Eins: Tüllrock von Rundholz.
Zwei: Ein bisschen Gold natürlich! Mit der Girlande von raumundlicht.
Drei: Zuckerdose für spitze Finger und für Sonntage von feinedinge.
Vier: Schlichte Tasche von Kvinna.
Fünf: Magnetknöpfe von bastisRIKE.
Sechs: Tropfen für die Decke.
Sieben: "The Life of a Bowerbird" von Sibella Court. Frisch in Amsterdam bei Sukha entdeckt, sofort verguckt in soviel (Sammel-)Leidenschaft.

Danke, liebe Nina.

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, ALMA?



Heute hat mir Alma vom wunderschönen Blog "alma. my online magazine" ihren Wunschzettel verraten. Was toll ist. Und gefährlich. Ich hab mich nämlich sehr in diese Armreifen verguckt. Und in die Waschtaschen. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei? Hier sind Almas Wünsche:

Eins: Dieser Armreif von Wsake, in den ich mich so verliebt habe.
Zwei: Die Gentlewoman.
Drei: Ein Rot: Rouge Vernis von Yves Saint Laurent.
Vier: Diese Waschtasche - die kleinere.
Fünf: In Detailaufnahmen der Sixtinischen Madonna versinken.
Sechs: Zum Kochen und zum Schneiden die Küchenmesser von Opinel.
Sieben: Ich stelle mir seit Tagen vor, wie man sich in dieser Jacke von Acne wunderbar warm einkuscheln kann - um sich kalte Wintertage gemütlich zu machen.

Danke, liebe Alma.

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, MARLENE?


Eigentlich wollte ich schon am Montag über meine Weihnachtsvorfreude schreiben. Dann kam, wie das ja manchmal so ist, das Leben dazwischen, ein Virus und schlaflose Nächte. Aber gerade an solchen Tagen hilft es, über die schönen Dinge des Lebens nachzudenken. Weihnachten zum Beispiel. Am Wochenende, bei einem Spaziergang draußen in der Kälte, war es nämlich zum ersten Mal da, ganz leise nur, aber unverkennbar: das Weihnachtsgefühl. So eine ganz bestimmte Wärme im Bauch, die nichts mit Lebkuchen und Tannenbäumen und Weihnachtsmärkten zu tun hat. So eine leise Freude auf die Dunkelheit, auf dicke Jacken und Mützen, auf Kerzen und Kakao, aufs Langsamwerden (oder wenigstens Langsamerwerden), aufs Lesen unter Wolldecken, auf das Warten auf den ersten Schnee und das erste Last Christmas im Radio, eine heilige Tradition meiner Schwester und mir, wer das erste Mal Wham! im Radio hört, ruft sofort den anderen an, aufs Keksebacken mit dem kleinen Mädchen, aufs Kartenschreiben, auf Rotkohl und Klöße und Soße (oder besser gesagt: Soße mit Klößen und Rotkohl). (Ich weiß auch, dass ich spätestens im Januar einen riesigen Winterrappel kriegen werde, dass ich die Dunkelheit und das Grau und die Kälte und die dicken Jacken ganz schrecklich finden werde, aber heute und jetzt, psssst, freue ich mich über die Weihnachtsvorfreude). Passend zum Gefühl habe ich beschlossen, Menschen, die ich mag, nach ihrem Wunschzettel zu fragen, vielleicht sind ja für euch auch ein paar schöne Ideen dabei. Den Anfang macht meine Freundin Marlene. Also: Was wünscht du dir zu Weihnachten, liebe Marlene?

Marlene: Nehmen wir mal an, der Weihnachtsmann hat ein unbegrenztes Budget und Verständnis dafür, dass man sich Schuhe wünscht, in denen man auf einem Barhocker eine gute Figur macht. Nehmen wir weiterhin an, dass dem Weihnachtsmann klar ist, dass ich mir natürlich auch einige immaterielle Dinge wünsche, die er mir auch bescheren darf. Dass die sich aber schwerer bildlich darstellen lassen als, sagen wir mal: Pumps von Prada. Wenn wir das alles annehmen, dann ist das meine Wunschliste:
(Eins) Das Diamond Light von Eric Therner. Diese Glühbirne habe ich selbst schon, aber weil ich sie verschenken will, steht sie heute noch einmal auf dem Wunschzettel. Wunderschön.
(Zwei) Ich wünsche mir, mit meinem eigenen Geklimper gegen den Weihnachtsbaum anzustrahlen. Mit diesem Paar Ohrringe von Sabrina Dehoff sollte das gelingen.
(Drei) Bluse Hawaii von Filippa K. (über Zalando). Von Hemden wie diesem kann man nicht genug haben. In dieser Farbe schon gar nicht.
(Vier) Mette-Marit Cardigan von Petersen. Ist euch auch so kalt? Mir nicht mehr, mit diesem Cardigan.
(Fünf) "Grace: A Memoir". Grace Coddington ist seit Jahrzehnten eine der bemerkenswertesten Frauen der Modewelt. Ganz sicher also ein bemerkenswertes Buch. 
(Sechs) Pumps von Prada. Ist Weihnachten nicht die Zeit der Wunder? 
(Sieben) Glas Melodia von Zara Home. Mit diesen Gläsern wird meine Küche zu einem Speakeasy und der Apfelsaft zu einem guten Whiskey.

Danke, Marlene!

WUNSCHZETTEL, TEIL ZWEI



Hier sind ein paar Dinge, die ich im Herbst gerne tragen würde:
Eins:  Gespenster-Pullover von J. W. Anderson für Topshop.
Zwei: Jersey-Top von Aubin & Wills.
Drei: Pullover mit Henne von J. Crew.
Vier: Hose von By Malene Birger.
Fünf: Strickjacke von Zadig & Voltaire.
Sechs: Hose von Topshop.
Sieben: Sweater mit Tiger von Sandro (den habe ich mir selbst geschenkt...).
Acht: Pulli mit Katze von Sandro.
Neun: Mantel von Steven Alan.
Zehn: Ankle Boots von Comptoir des Cotonniers.
Elf: Mantel von Mango.

WUNSCHZETTEL, TEIL EINS






Dieser Mantel. Diese Schuhe. Dieser Rock. Diese Boots. Bitte einmal alles von Emerson Fry.

Fotos: Emerson Fry, Fall Preview.

WUNSCHZETTEL



Was ist das nur mit dem Frühling? Sobald es warm wird, hab ich plötzlich das dringende Bedürfnis anders auszusehen. Allererster Gedanke: Ich muss zum Friseur. Ich mag die Länge von Emily Weiss und den Schnitt von Shini Park. Ich bin mir bloß nicht sicher, ob ich meine Haare wirklich abschneiden soll, von streichholzkurz bis richtig lang hat es immerhin ein paar Jahre gedauert. Andererseits binde ich sie jetzt meistens sowieso zusammen. Machen? Lassen? Ein bisschen unkomplizierter: der pinke Lippenstift, den Taza von den Rockstar Diaries trägt: Schiap von Nars. Knallerfarbe. Und dieses Kleid ihrer Freundin. Das stammt offenbar aus einer Londoner Boutique namens Appletree. Online ist es allerdings nicht zu finden. (Falls irgendwer einen Tipp hat?). Eben bestellt: diese beiden Ringe von Elephantine. Das erste Mal, dass mir Gold und Silber zusammen gefallen. Sehr sogar. Was steht gerade auf eurem Wunschzettel?

Fotos: Emily Weiss/ Into the Gloss (1), Shini Park/ Park & Cube (1), Rockstar Diaries (2), Etsy-Shop von Elephantine (3).
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