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20 DINGE, DIE ICH ÜBER MODE GELERNT HABE –
EIN GASTBEITRAG VON MARLENE SØRENSEN


Ich weiß noch, was ich dachte, als ich Marlene im Büro zum allerersten Mal gesehen habe. Wow, ist die lässig. Und es stimmte. In den Jahren, die wir zusammen als Volontärinnen bei Amica und später als Freunde verbrachten, habe ich es immer wieder gedacht. Und damit meine ich nicht nur ihren Charakter (der noch so vieles mehr ist als lässig, aber eben auch sehr lässig), sondern ihren Stil. Ich mag Mode auch, sehr sogar, aber nicht so wie sie. Marlene liebt Mode. Sie weiß unendlich viel über Mode. Sie versteht Mode (und was sie aus Menschen machen kann). Sie kann sich verwandeln, in alle möglichen Frauen, und weiß doch immer, wer sie ist. Ich wünschte, ich hätte nur einen Bruchteil ihrer Mühelosigkeit und Selbstverständlichkeit. Deswegen habe ich mich auch rauf und runter gefreut, als sie mir erzählte, dass sie ein Buch schreibt. Marlene kann nämlich nicht nur Mode, sie kann auch schreiben. Smart, unglaublich witzig, mit großer Wärme und, mir fällt kein besseres Wort dafür ein, unverschwurbelt. Wahrscheinlich habt ihr euch „Stilvoll” längst bestellt, aber falls nicht: macht es. Von all den Modebüchern, die ich besitze (und das sind einige) ist es mir mit großem Abstand das liebste. Marlene hat es nämlich nicht nur geschrieben und irrsinnig tolle Frauen getroffen, um mit ihnen über ihren Stil zu sprechen (und darüber, wie sie ihn gefunden haben), sie hat auch alle Bilder gemacht. Und bevor ich jetzt noch länger schwärme, lest doch einfach mal selbst...




20 DINGE, DIE ICH ÜBER MODE GELERNT HABE – von Marlene Sørensen

1. Es braucht gute Schuhe.

2. Richtig gute Schuhe. Es gibt einen Grund, warum Türsteher, Personalchefs und auch beste Freundinnen zuerst nach unten gucken. Schuhe entscheiden sofort darüber, wie man dasteht. Nebenbei sind sie der einfachste Weg, ein zufälliges Outfit absichtlich wirken zu lassen. An Tagen, an denen mir mein Kleiderschrank uninspiriert vorkommt – warum so viel Schwarz? Waruuuuum? –, fange ich den Look von den Füßen aufwärts an. Das erleichtert die Schritte bis zum vollständigen Outfit. 

3. Man kann sich so ernsthaft mit Mode beschäftigen, um auf Ratschläge wie „Fangen Sie Ihr Outfit von den Füßen aufwärts an“ zu kommen. Wichtiger ist, sie mit Humor zu nehmen. (Der Ratschlag ist allerdings ernst gemeint.) 

4. Ich finde es zum Beispiel ziemlich unterhaltsam, dass ich dachte, ich sei eine Frau, die Schluppenblusen trägt. Und Culottes. Und Fellwesten. Nicht, dass an diesen Teilen etwas kategorisch falsch wäre. Sie sind nur nicht das Richtige für mich. 

5. Aber ich mag, dass ich mir vorgestellt habe, ich könnte diese Frau sein. Die wagemutiger ist als ich. Experimentierfreudiger. Bunter. Die ausprobiert, ob ein seidenes Halstuch sie zu einer Parisienne macht, nur um dann festzustellen, dass sie bloß aussieht wie eine Flugbegleiterin der AirFrance. Persönlicher Stil entsteht ebenso sehr aus all den Teilen, die man nicht hätte kaufen sollen, wie aus denen, die man kauft. 

6. Die besten Käufe sind die, die man auch in fünf Jahren noch tragen möchte. Und es kann, weil sie eine Qualität haben, die mehr als drei Waschgänge aushält. Es muss nicht teuer sein, gut auszusehen. Aber es muss klar sein, dass bei einem T-Shirt für drei Euro jemand anderer draufzahlt. 

7. Nicht zu rechtfertigen ist hingegen auch, wenn man ernsthaft darüber nachdenkt, seine Zusatzrentenversicherung für ein paar Monate auszusetzen, um sich stattdessen eine Handtasche zu leisten. 

8. Es sei denn, die Handtasche ist wirklich schön. 

9. Ein Witz!

10. Vielleicht.

11. Man kann den Mann fragen, die gnadenloseste Freundin, die Verkäuferin im Laden, die ehrlichste Antwort bekommt man, wenn man ein Foto von sich (in der Umkleide) macht. Nicht, um es auf Instagram zu stellen. Obwohl man natürlich auch das machen kann. Sondern weil Bilder nie lügen. 

12. Top-3-Lügen, die ich mir nicht mehr abkaufen sollte. 1. „Das ziehst du ganz sicher an.“ Betrifft 50 Prozent des Kofferinhaltes vor jedem Urlaub. 2. „Das ziehst du ganz sicher an.“ Betrifft 50 Prozent aller Urlaubskäufe. 3. „Das ziehst du ganz sicher an.“ Betrifft alle Käufe, bei denen ich etwas gekauft haben, um etwas zu kaufen.

13. Roter Lippenstift ersetzt circa die Hälfte der Mühe, die man sich sonst mit einem Outfit geben müsste. 

14. Ein anderer mag in meinem Trenchcoat nur einen beigen Mantel sehen. Ich weiß dagegen, dass er mich nicht nur vor schlechtem Wetter beschützt, sondern auch vor miesen Tagen, modischen Krisen und beim Termin mit dem Steuerberater. Der hat zwar letztens nicht gelacht, als ich ihm vorschlug, den Trench als Arbeitskleidung abzusetzen. Der Mantel ist aber sogar noch mehr als das: Rüstung, Mutmacher, Kraftgeber. Mode muss am Ende nicht viel mehr können, als dass man sich darin schön, stolz und nicht verkleidet fühlt.  

15. Es gibt kein erhebenderes Gefühl, als die perfekte Jeans zu finden.

16. Bis man die nächste perfekte Jeans sucht. 

17. Bei Schnitt, Sitz und Passform gibt es keinen Verhandlungsspielraum. Deshalb nicht verzweifeln, wenn die Beine der eigentlich perfekten Jeans zu lang sind, sondern einen vernünftigen Schneider finden. 

18. Man wird vermutlich nie denken, dass man die perfekte Garderobe besitzt. Aber es geht auch gar nicht um Vollständigkeit, sondern um Vergnügen.  

19. Sag niemals nie. Außer zu Steghosen. 

20. Noch mal zu den Schuhen. Es sollte mindestens ein Paar darunter sein, das man nur an ein paar Tagen im Jahr trägt. Diese Tage sind genauso wichtig wie die übrigen 363 im Jahr und die Samt-Sandaletten mit 12-Zentimeter-Absatz so fundamental nötig, wie die gut eingelaufenen Chucks, in denen man jeden Morgen zur Kita stiefelt. 

„Stilvoll” ist bei Callwey erschienen – und zwar mit drei verschiedenen Coverversionen. Alle Fotos von Marlene Sørensen aus „Stilvoll” (von oben nach unten): Alex Eagle, Joy Denalane, Franziska Steinle, Michaela Aue, Claudia Zakrocki und Lisa Marie Dahlke. Marlenes Blog „Spruced” ist hier zu finden.





RUCKSACK-LIEBE


Dieser eine Freitag zum Beispiel. Nach unserem ersten gemeinsamen Museumsbesuch neulich hatten Fanny und ich ein Notizbuch besorgt, um noch einmal loszuziehen und Bilder abzumalen, also packte sie ihren Rucksack und ich meinen und wir spielten „Wer ist Erster?”. Ich musste sie nicht einmal gewinnen lassen, weil ich wie immer viel zu viel einpackte: Taschentücher, einen Regenschirm, mein Portemonnaie, ein paar Stifte und etwas zum Schreiben, falls ich auch mitmalen wollte, die Bluse, die ich noch umtauschen musste, schließlich lag der Laden auf dem Weg zur Alten Nationalgalerie, diese kleine Kosmetiktasche, die ich immer mit mir herumschleppe, obwohl ich mich eigentlich nie nachschminke, mein Handy, meine Schlüssel, einen Lippenpflegestift und Handcreme, ohne mag ich das Haus nicht verlassen. In ihrem Rucksack: das schwarze Notizbuch, ihr Stiftemäppchen und Salut, der Bär (der Salut heißt, weil wir ihn in Paris gekauft haben und es das erste Wort war, das sie auf Französisch konnte). Dann zogen wir los. Und als sie in diesem langen Gang vor dem Museum gleich losrannte und ich aus der Ferne nur noch ihren orangenen Katzenrucksack sah, immer noch viel zu groß für sie, obwohl sie mittlerweile doch gar nicht mehr klein ist, musste ich an dieses Foto denken, das meine Mutter mir irgendwann einmal geschenkt hat. Ich stehe auf einer Brücke. Ich habe eine blaue Jacke an und eine kurze Hose, die man aber kaum erkennen kann, weil sie von einem gigantischen, eigentlich das ganze Mich überragenden Rucksack verdeckt wird, den zu tragen mir meine Eltern nicht ausreden konnten. Ich muss diesen Rucksack so geliebt haben wie Fanny heute ihren. Oder war es der Stolz des Kann-ich-schon-alleine-Tragens?

Ich weiß nicht, wie aus dieser Rucksackliebe später eine Abneigung werden konnte, aber seit meinem ersten Rucksack habe ich nie wieder einen getragen, ich mochte Rucksäcke einfach nicht besonders. Dabei spricht nichts gegen sie: Sie sind praktisch, deutlich angenehmer zu tragen als Taschen, und man hat immer die Hände frei. Geändert hat sich meine Meinung aber erst, als ich Marlene mit dem Rucksack gesehen habe, den sich ihr Freund James ausgedacht hat. Er ist wunderbar schlicht, schwarz, hat verstellbare Riemen und oben einen Seesack-Verschluss zum Knoten. Um sicher zu sein, dass ich wirklich einen kaufen möchte, habe ich den von Marlene für ein paar Tage zur Probe getragen. Ich wusste schon nach einem Tag, dass ich auch so einen haben wollte. Und ich habe diesen Kauf nicht einen Tag bereut. Zwischen dem Foto von mir auf der Brücke und heute müssen gut 30 Jahre liegen, und jetzt ist es wieder: Rucksackliebe. Vielleicht sollte ich mich öfter mit Dingen beschäftigen, die ich aus keinem guten Grund nicht mag. 

EIN NEUES ARMBAND (UND EIN ALTES LIEBLINGSBLOG)





Ich kaufe nur ganz selten neuen Schmuck, aber vor zwei Wochen habe ich mich in dieses Armband verguckt - ein Armband von Rachel Ball, die nicht nur eines meiner Lieblingsblogs schreibt, sondern auch zwei wirklich schöne Shops betreibt: "Elephantine Jewelry" und "Mignon Kitchen Co". Ich mag, wie filigran es gearbeitet ist und dass es zu meinem Lieblingsarmband passt. Ich mag auch, dass es ein bisschen sentimental ist (genau wie ich).

Auch schön:
Dieses Video.
Und dieser Song.
Supercraft.
Käse-Sandwiches.
Zum ersten Mal die Weihnachtsplaylist hören.
Beim Backen.
Der Pop-in-Shop von Wednesday Paper Works.
Ein neues Buch beginnen.

HERBST-WUNSCHZETTEL

Ein paar Dinge, die ich im Herbst gern tragen würde:
1. Diesen blauen Pullover mit weißen Streifen von Mango.
2. Diese roséfarbene Mütze von American Apparel.
3. Diese schwarz-weiße Bluse von Gat Rimon.
4. Diese schwarze Tasche von Decadent Copenhagen.
5. Diesen grauen Mantel von Zara.
6. Dieses Armband von Catbird (hätte ich mir in New York sofort gekauft, wenn der Preis nur nicht so happig wäre...).
7. Diese Boots von Marc O´Polo.

Was steht denn auf eurem Wunschzettel? Habt eine gute Woche!

WUNSCHZETTEL







Gestern Abend ein bisschen nach Frühlings- und Sommersachen für Fanny geguckt (SOMMER, was für eine Vorstellung...) und einiges gefunden, das gefällt. Bevor davon etwas im Einkaufskorb landet, werde ich allerdings einen Secondhand-Bummel durch Berlin machen - falls ihr gute Tipps für Geschäfte oder Flohmärkte habt... vielen Dank!

Eins: T-Shirt mit Sternen von Zara.
Zwei: Saltwatersandals von Me and My Feet
Drei: Strickjacke von H&M.
Vier: Ringelshirt von COS.
Fünf: Shorts von H&M.
Sechs: Hose von Zara.
Sieben: Kleid von Zara.
Acht: Turnschuhe von H&M.
Neun: Jeansjacke von H&M.

EINE FRAGE, EINE ANTWORT: DEINE LIEBLINGSSTÜCKE?



Liebe Marlene,
letzte Woche habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet und mit Erstaunen festgestellt, wie viele schöne Stücke ich eigentlich nie trage. Oder vielleicht andersherum: wie wenig Stücke ich wirklich trage und wie treu ich meinen Lieblingsstücken bin - meiner blauen Jeans und meiner schwarzen, meinem Ringelshirt und meiner Jeansbluse, meinem schwarzen Blazer, meinem grauen Blazer von James, meinem Zopfpullover, meinem blauen Trenchcoat, meinen Turnschuhen und meinen schwarzen Boots. Es gibt natürlich Ausnahmen, Tage, an denen ich mich mutiger fühle, als ich eigentlich bin, und ausnahmsweise mal ein Kleid trage. Oder meinen knallpinken Pullover. Aber die meisten Tage sind es fast immer diese Lieblingsstücke. Geht´s Dir genauso oder bin ich ein schrecklicher Mode-Langweiler? Welche Stücke ziehst Du immer und immer wieder an und woran liegt das?

Liebe Okka,
manchmal träume ich davon, jemand zu sein, der Outfits braucht für Poolpartys, Galaempfänge und intime Abendessen mit George Clooney. Das richtige Kleid für ein Treffen mit ihm hätte ich jedenfalls schon. Aber ziehe ich es deshalb kaum an, weil Clooney, der Hund, verdammt nochmal nicht anruft? Ich glaube schon eher, weil diejenige, die ich in Wahrheit bin, einfach andere Sachen trägt und Poolpartys und Galaempfänge auch nicht mein Alltag sind. Zwei dieser Teile siehst Du hier: Meine dunkelgraue Jeans von Cos und mein weißes Seidenhemd von H&M. Das Foto wurde gemacht, als ich ein paar Monate aus dem Koffer gelebt und jeden Tag wechselnd die gleichen Teile getragen habe. Die Lieblingsteile, die ich auch im Dunkeln packen könnte. Neben diesen beiden ein schwarzer Mantel von Cos, Chelsea Boots, auch von Cos, diverse T-Shirts von All Saints, ein Pullover mit V-Ausschnitt von Uniqlo, eine Bluse von Swildens, ein Blazer von Uterque, Jeans von Rag & Bone. Teile, die so perfekt sitzen und sich anfühlen, dass man merkt, wie wenig man zu Kompromissen bereit sein sollte. Aus meinem großen Kleiderschrank habe ich auf dieser Reise so gut wie nichts vermisst. Erkenntnis eins: Ich habe zu viel Kram, denn auch im Sommer kämen nur ein paar Teile dazu, ein Kleid von Manning Cartell etwa und Sandalen von Patrizia Pepe. Zwei: Ich weiß inzwischen vielleicht einfach, worin ich mich am meisten wie ich fühle. Und ich glaube, Dir geht es nicht anders. Wenn ich jetzt ein Foto von Dir machen würde, hättest Du darauf ein Ringelshirt, Blazer und Jeans an. So sehe ich Dich. Allerdings hätte ich nichts dagegen, Dich öfter mal in einem Kleid zu sehen. Steht Dir nämlich. Denn vielleicht geht´s Dir auch da so wie mir, dass man sich manchmal so an die Routine gewöhnt, dass man die nicht so offensichtlichen Teile in der Garderobe vergisst. Wir arbeiten schließlich beide von zu Hause. Für mich ist es an manchen Tagen schon eine Herausforderung, die Jogginghose aus und etwas anzuziehen, bei dem der Postbote nicht vor Schreck in Ohnmacht fällt. Auch wenn man irgendwann weiß, wer man ist, darf man sich öfter mal herausfordern. Gilt auch für Mode. Dann stellt man meistens fest, wie gut es sich anfühlt, wenn man den Mumm dazu hatte oder wenn man schlicht mal die Bequemlichkeit ablegt. Es macht zum Beispiel null Sinn, dass ich diese Sandaletten von Céline manchmal in der Wohnung trage. Sie passen besser auf ein rauschendes Fest. Aber vielleicht macht es gerade Sinn, sie dann anzuziehen, wenn das Leben nicht nach ihnen verlangt und ich, extrem langweilig, zum Beispiel die Ablage von ein paar Monaten nachholen muss. In diesen Schuhen fühlt sich nämlich selbst das fast fabelhaft an.

Foto: Marlene Sörensen. Ihr Weblog "Spruced" ist hier zu finden. Dankeschön!

VIEL





Die letzten Tage, ein einziges großes Durchatmen. Ein herrlich faules Osterwochenende und Eiersuche im Wohnzimmer (viel besser, als ich dachte). Der erste Süßkartoffel-Salat des Jahres (und es wird nicht der letzte sein). Ein Geburtstag mit Vanilletörtchen und Freundinnen (was hab ich nur für ein verdammtes Glück). Ein kleines Mädchen, das ab jetzt jeden Tag Geburtstag feiert ("Heute auch Burtstag, jetzt immer Burtstag" - kein schlechter Plan, wenn ich es mir überlege...). Ein Date im Brooklyn Beef Club. Zu zweit sein. Verkichert sein. Den Tag so gemocht, dass ich nicht schlafen gehen wollte. Der Tag nach dem Geburtstag dann ein Geschenk an mich selbst: ein Stadtbummel ohne jede Hetze (und ohne auf die Uhr zu gucken). Das Geld vom zweiten, großen Kleiderschrankausmisten in zwei Stücke investiert, die ich hoffentlich noch oft und viele Jahre trage: diese Tasche. Und diese Jacke. (Merkwürdig, wie gut sich das Wenig in meinem Kleiderschrank anfühlt, nachdem mir die Trennung erst so schwer gefallen ist, alles sitzt und passt und frustriert mich nicht mehr und ist immer noch so mehr als genug...). Ach, gut. Sehr, sehr gut.

Danke, dass ihr meinen Geburtstag mit all euren Wünschen noch so viel schöner gemacht habt.

PS. Dieses Video, gerade bei "A Cup of Jo" wiederentdeckt (und diese Geschichte):

DREI ENTDECKUNGEN


Die ehrliche Antwort auf die Frage, was ich die letzten 20 Minuten so getrieben habe: Ich habe einen Dackel verknotet. Und auf den Zähnen eines Krokodils Klavier gespielt. Und einem Löwen die Haare geföhnt. Und einem Elefanten beim Duschen zugesehen. Eigentlich ist der "Streichelzoo" Fannys Lieblingsapp, aber manchmal kann ich einfach nicht widerstehen: der Zoo von Illustrator Christoph Niemann ist wie alles von Christoph Niemann unwiderstehlich charmant, schlau, verspielt, komisch, albern und poetisch. Fünf Minuten mit dieser App und man grinst von einem Ohr zum anderen, ich schwöre.

(Hier ist seine Website. Hier ist sein Buch "Abstract City". Hier ist ein Link zur App und ein paar Fotos und hier ein Video zum "Petting Zoo".)



Und die ehrliche Antwort auf die Frage, was ich den Rest der Woche gemacht habe, sobald ein bisschen Zeit übrig war: Ich habe gelesen. Und geheult. Gelacht habe ich auch, aber öfter habe ich geweint. So richtig durchgeschüttelt vor Rührung geweint (ich heule ja schnell, ich heule sogar bei GZSZ und bei jedem Abschied sowieso, und sei es nur für zwei Tage, aber so richtig durchgeschüttelt bin ich nur selten). Das Buch, das mich so umgeworfen hat, heißt "Tiny Beautiful Things" - eine Sammlung von Lebens- und Liebesberatungskolumnen namens "Dear Sugar" aus dem Online-Literaturmagazin "The Rumpus". Leser von "The Rumpus" schreiben Sugar, die in Wahrheit Cheryl Strayed heißt, lange Briefe und stellen ihr Fragen zu ihrem Leben. Dear Sugar, wieso kann ich nicht "Ich liebe dich" sagen? Dear Sugar, ich habe meinen Sohn bei einem Unfall verloren, wie kann ich je wieder etwas fühlen? Dear Sugar, was, wenn ich nie die Liebe meines Lebens finde?

Und Sugar antwortet. Und man liest ihre Antworten mit Tränen in den Augen. Wie kann jemand gleichzeitig so ehrlich, so wenig verletzend, so direkt, so einfühlsam, so tröstlich sein? Woher nimmt diese Frau ihre Lebensweisheit? "This is why Sugar has become so important to so many people", schreibt Steve Almond im Vorwort, "because she´s offering something almost unheard of in our culture: radical empathy. People come to her in real pain and she ministers to them, by telling stories about her own life, the particular ways in which she´s felt thwarted and lost, and how she got found again." 

(Hier ist die Homepage von Chery Strayed. Hier steht ein bisschen mehr über das Buch. Und hier sind die "Dear Sugar"-Kolumnen bei "The Rumpus" nachzulesen.)

Stimmt schon, eine Entdeckung ist "& Other Stories" jetzt wirklich nicht mehr, ich bin spät dran. Aber ich wollte erst einmal sehen, ob ich auch mag, was ich beim ersten Online-Einkauf in die Tüte gepackt habe, und ich mag es sehr: meinen neuen Ringelpulli, die Zitronenseife, mittlerweile auch die Feigen-Handcreme, die mir am Anfang etwas zu süßlich roch. Einziger Flop (dafür ein großer): dieser Mantel, in dem ich wie ein Quarterback aussah. Auf dem Wunschzettel: diese Schuhe, diese Bluse, dieser Gürtel.

(Hier ist der Onlineshop. Die erste Berliner Filiale am Kurfürstendamm eröffnet am 12. April).

EINE FRAGE, EINE ANTWORT: COLLEGEJACKEN





Liebe Marlene,
du ahnst es beim Anblick der Bilder wahrscheinlich schon: Ich habe mich mal wieder verguckt. Und es ist schon wieder eine Jacke: eine College-Jacke. Was auch daran liegt, dass letzten Sonntag eine Frau an mir vorbei ging, die in ihrer schwarz-weißen Collegejacke einfach sensationell aussah (bin das eigentlich nur ich, oder verliebst du dich manchmal auch in Frauen, die an dir vorbei gehen und willst danach dringend dieses eine Teil haben, das an ihr so gut aussah, wohlwissend, dass es an dir vermutlich nur halb so heiß aussieht?). Begonnen hat die Liebe mit einem Foto von Sandra Semburg auf Journelles, auf dem Dana Roski von "Wald" eine graue Jacke mit silbernen Ärmeln trägt (und wie gut sieht DAS bitte aus?). Schwarz-blau finde ich aber auch gut. Oder doch schwarz-weiß? Und hast du einen Tipp für mich, wo ich eine schöne College-Jacke finden könnte?

Marlene: Es geht mir sogar ständig so. Zuletzt habe ich mich schwer in die Alma Boots von Acne verknallt, weil auf meiner kleinen Reise nach Skandinavien alle fünf Minuten eine weitere Schönheit darin an mir vorbei spazierte. Ich würde zwar behaupten, die hätten auch mit zwei Leinensäcken an den Füßen blendend ausgesehen, die Stiefel habe ich in einem Laden in Kopenhagen trotzdem anprobiert. Gar nicht übel. Hätte es sie in meiner Größe gegeben, hätte ich mich - und meinen Dispo - glatt vergessen. Meistens, wenn ich mich in ein Teil verliebe, habe ich aber das Gefühl, es geht nicht mal um das spezielle Stück, denn das ist einem vielleicht schon vorher aufgefallen, oder, auch das geht mir häufiger so, hängt längst in meinem Kleiderschrank. Es geht vielmehr um die Art, wie eine andere Frau es trägt. Und plötzlich denke ich: SO müsste man also in einem Jeanshemd aussehen. Oder in einem bodenlangen Kleid. Oder in knatschgrün, einer Farbe, die ich vorher nicht mal von der Seite angeguckt hätte, aber plötzlich ist sie da. Manchmal stellt sich dann heraus, dass es auch einen Grund gibt, warum ich etwa einer Farbe vorher nie Beachtung geschenkt habe: Ich sehe in knatschgrün seekrank aus. Aber ich glaube, meistens fühlt man sich zu etwas hingezogen, das zu einem passen wird. Und in dem man dann, auf die ganz eigene Art, sensationell aussehen wird. Wie Du in der College-Jacke. Wie wär´s denn mit dieser in grau-weiß oder rot-weiß von Asos?  Oder, in gleich drei verschiedenen Farbkombinationen, von Rare? Noch eine Möglichkeit: die unifarbene von Weekday, die endlich ihren Onlineshop eröffnet haben? Ich mag College-Jacken gerne, wenn sie ein bisschen weiter sitzen, in etwa so, als hätte man sie dem Mann geklaut. Warum also nicht gleich eine von den Männern kaufen. Favorit: Dieses Modell von MKI. Die besten habe ich Dir zum Schluss aufgespart: die Jacken von House of Billiam, die man - und jetzt schleunigst Fanny bitten, mit Deiner EC-Karte Verstecken zu spielen - vom Bündchen bis zum Kragen selbst entwerfen kann. Der Preis ist allerdings wirklich deftig. Und dann wollte ich Dir noch diese Jacke von Free People zeigen. Nicht ganz das, was Du Dir vorgestellt hast. Aber als ich sie gesehen habe, dachte ich: die ist Okka, die würde ihr gefallen. Vielleicht weil sie mich an diese Jacke von Etoile Isabel Marant erinnert, in die Du letzten Sommer so verschossen warst.

(Das erste Foto ist von Sara Strand. Die anderen Fotos sind von Sandra Semburg, deren Website hier zu finden ist. Das Blog "Spruced" von meiner Freundin Marlene ist hier zu finden. Dankeschön!)

KLEIN & GROSS: WAS WIR GERADE GERNE TRAGEN


Ein paar Lieblinge, die wir gerade immer (und immer) wieder anziehen:
Klein: Mütze und Schal von COS, Strickpullover von Zara, braune Jacke von Monoprix, graue Jeans von Zara, rote Schuhe von Stups.
Groß: Mütze und Schal von COS, gelber Pullover von COS, Mantel von Mango, schwarze Jeans von Levis Curve ID, Turnschuhe von Nike.

Jetzt bin ich neugierig: Von welchem Lieblingsstück könnt ihr euch gerade kaum trennen?

WUNSCHZETTEL, TEIL ZWEI



Hier sind ein paar Dinge, die ich im Herbst gerne tragen würde:
Eins:  Gespenster-Pullover von J. W. Anderson für Topshop.
Zwei: Jersey-Top von Aubin & Wills.
Drei: Pullover mit Henne von J. Crew.
Vier: Hose von By Malene Birger.
Fünf: Strickjacke von Zadig & Voltaire.
Sechs: Hose von Topshop.
Sieben: Sweater mit Tiger von Sandro (den habe ich mir selbst geschenkt...).
Acht: Pulli mit Katze von Sandro.
Neun: Mantel von Steven Alan.
Zehn: Ankle Boots von Comptoir des Cotonniers.
Elf: Mantel von Mango.

WUNSCHZETTEL, TEIL EINS






Dieser Mantel. Diese Schuhe. Dieser Rock. Diese Boots. Bitte einmal alles von Emerson Fry.

Fotos: Emerson Fry, Fall Preview.

MEIN BERLIN: SOEUR










Heute beginnt auf Slomo eine neue Serie. Ab jetzt schreibe ich immer mal wieder über die Orte, die ich in Berlin sehr mag. Mein Berlin sozusagen. Den Anfang macht mein Lieblings-Secondhand-Laden SOEUR, denn dieser Laden ist wirklich ein Wunder. Jedes Mal, wenn ich SOEUR betrete, fühle ich mich, als hätte ich große Ferien - ein bisschen leichtsinnig und fast schon albern gut gelaunt. Dabei kann ich Second Hand-Läden eigentlich nicht ausstehen. Was nicht an den Second Hand-Läden liegt, sondern daran, dass ich NIEMALS etwas finde. Ich gehöre nicht zu den Frauen, die mit sicherer Hand die Knallerteile von der Stange pflücken. Und wenn ich etwas finde, das mir gefällt, hat es garantiert nicht meine Größe. Bei SOEUR ist das anders, da ist die Auswahl so gut, dass es wenige Stücke gibt, die mir nicht gefallen. Heute in der Hand gehabt: Einen Pulli von Wolfen! Einen Blazer von Dries van Noten! Ein Kleid von APC Madras! Schuhe von Lala Berlin! Eine kastanienbraune Handtasche von Aigner! Ach, und ein Kleid von Vanessa Bruno! Klinge ich gerade wie ein Groupie? Ich fürchte, ich BIN ein Groupie. Was auch daran liegt, dass ich die Besitzerin Nina so toll finde: Immer freundlich, immer auf eine Art lässig, die ich gerne lernen würde, immer fantastisch angezogen. Unglaublich herzlich ist sie auch - wie alle ihre Kollegen. Hingehen, es lohnt sich wirklich.

Soeur, Marienburger Str. 24, 10405 Berlin, Tel: 030 - 32 89 15 20, Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr, Email: nina@soeur-berlin.de, www.soeur-berlin.de

EINE FRAGE, EINE ANTWORT: WELCHE TURNSCHUHE WÜRDEST DU KAUFEN?

Heute stelle ich meiner Freundin Marlene, die das tolle Fashion-Blog Spruced betreibt, wieder eine Frage. Dieses Mal dreht sich alles um Turnschuhe:

Früher habe ich in meinen Turnschuhen gelebt. Ich habe sie getragen, bis sie auseinander gefallen sind, dann habe ich auf ein neues Paar gespart und sie getragen, bis sie auseinander gefallen sind. Bis ich sie plötzlich nicht mehr sehen konnte. Irgendwie habe ich mir eingebildet, dass es nun Zeit für hohe Schuhe ist (oder wenigstens nicht mehr für Turnschuhe). Keine Ahnung, woher das plötzlich kommt, aber ich hab wieder Lust auf Turnschuhe, auf festen Boden unter den Füßen, wenn du weißt, was ich meine. Jetzt suche ich nach einem Paar für jeden Tag. Ein bisschen habe ich mich in die Dunks von "A.P.C. + Nike" und die "Nike Air Royalty High" mit Sternen verguckt. Welche Turnschuhe würdest du kaufen?

Marlene: Vor ein paar Wochen stand ich abends auf einer Party in einem Kopenhagener Garten. Schon als ich ankam, dachte ich: Hätte ich bloß flache Schuhe angezogen, dann würde ich jetzt nicht mit den Absätzen im Rasen versinken. Und guckte neidisch zu den Däninnen, die fast komplett und sehr gut gelaunt in Turnschuhe dastanden und sich nicht irgendwann erschöpft setzen mussten. Bei den meisten waren es sogar nicht nur Turnschuhe, sondern: Laufschuhe. Angeber, dachte ich noch. Dann habe ich mir Laufschuhe bestellt. Könnte ja durchaus sein, dass ich noch mal mit dem Joggen anfange. Und falls nicht, taugen sie ziemlich gut dazu, bequem auf Partys zu gehen. Es sind diese von Nike, sie tragen den schönen Namen "Free Run". Ich hab sie in Neonpink gekauft, die ich online leider nicht mehr finden kann, aber in Schwarz würden sie mir auch gefallen. In Kopenhagen sind sie alle auch ganz wild nach den Nike Air Vortex, die ich online bei "Wood Wood" entdeckt habe und in Weinrot und Pink ganz schön großartig finde. Sehr lässig auch diese Nike Air Force 1, hochgeschlossen wie tiefliegend. Bevor der Eindruck entsteht, es gäbe nur eine Turnschuhmarke, empfehle ich ganz schnell die Vans von Kenzo. Und die Converse Jack Purcell Helen, die ich schon erwähnen muss, weil sie von einem Badminton-Champion entworfen wurden und mich das an die Zeit erinnert, als ich noch ziemlich beeindruckend auf einen Federball eindreschen konnte und Turnschuhe nicht (nur) nach modischen Gesichtspunkten ausgesucht habe.

Und ihr so?

Eins. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben. Acht.

EINE FRAGE, EINE ANTWORT: WAS TRÄGST DU DRUNTER?


Wie jeden Montag stelle ich auch heute meiner Freundin Marlene, die das tolle Fashion-Blog Spruced betreibt, eine Frage. Neulich fragte Kati in einem Kommentar: Wo bekommt man eigentlich die perfekte, schlichte und erschwingliche Unterwäsche her - oder bin ich die Einzige, die sich zwar hin und wieder wunderschöne und sündhaft teure Wäsche anschaut, aber seit Jahren in den gleichen alten Teilen rumrennt? Nein, Kati, bist du nicht. Mir geht´s ganz genauso. Deshalb gebe ich deine Frage heute einfach weiter. Hast du einen Tipp, Marlene?

Marlene: Ach, wenn ihr nur meine Wäscheschublade sehen könntet! Könnt ihr aber zum Glück nicht. Ich wollte darin längst mal aussortieren. Warum hab ich´s bisher eigentlich nicht? Vielleicht weil die Wäsche außer mir kein anderer sieht. Naja, kaum ein anderer. Dabei fühle ich mich gleich besser, wenn ich drunter etwas genauso Schönes trage wie drüber. In dem dunkelblauen Set von COS wird es ziemlich sicher ein guter Tag. Wenn ich stattdessen die verwaschene Büchse von H&M mit dem Loch in der Seitennaht rausfische, kann ich ebenso gut den Rest des Tages in der Jogginghose verbringen (ja, eine mit Loch in der Seitennaht. Aber so eine habt ihr doch auch, oder? ODER?). Die Buchs wird jetzt wirklich mal aussortiert. Und ersetzt durch: die perfekte schlichte Wäsche von A.O.cms, die nicht nur T-Shirts richtig gut können, sondern auch Briefs (der beste Schnitt, finde ich). Das Wäscheangebot von COS ist zwar überschaubar, dafür gut und dort kaufe ich am liebsten die nahtlosen Höschen, die sich wie fast nichts anfühlen und deshalb großartig. Die sind wiederum ein guter Ersatz für die beste Wäsche, die ich bisher gefunden habe: Bonds aus Australien. Ich warte täglich darauf, dass sie endlich auch nach Deutschland verschicken. Und falls irgendwann in der Nacht mal die Geldfee kommt, mache ich Großeinkauf bei VPL und Stella McCartney. Gerade habe ich gesehen, dass Kati geschrieben hat. Mit einem sehr guten Tipp: Wäsche von Muji. Dank dir, Kati! Und ihr so?

EINE FRAGE, EINE ANTWORT: WO FINDE ICH DAS PERFEKTE T-SHIRT?


Ab heute stelle ich Marlene in ihrer Kolumne immer eine Frage, die mich gerade interessiert. Den Anfang macht die Suche nach dem perfekten T-Shirt...

Keine Ahnung, wie lange ich schon nach dem perfekten T-Shirt suche, vermutlich schon mein ganzes Leben. Entweder sind sie zu dünn - ich mag es nicht, wenn ein T-Shirt zu durchsichtig ist. Oder sie sind zu dick. Entweder sie sind zu teuer oder schrumpfen nach dem Waschen auf Kindergröße. Ich hätte gerne ein schlichtes, weiches, nicht zu durchsichtiges, bezahlbares hellgraues T-Shirt mit Rundhals. Sørensen, übernehmen Sie!

Marlene: Vor ein paar Jahren bekam ich von einer Kollegin folgenden Auftrag: "Du fährst nach New York? Bring mir unbedingt einen Dreierpack T-Shirts von Hanes mit. Un-be-dingt! Männergröße. Kriegste im Supermarkt." Und ich wollte noch sagen: "Ich fahr nach New York - und alles, was du willst, sind T-Shirts?" Weil die Kollegin aber immer umwerfend aussah, ging ich für sie in den Supermarkt und nahm selbst  gleich einen Dreierpack für mich mit. Ich hab die Shirts dann getragen, bis sie nur noch zu Putzlappen taugten. Sie haben einen ganz klassischen, schlichten Schnitt, die Ärmel lassen sich gut hochrollen (Vorbild: James Dean. Deshalb auch das T-Shirt-Modell für Männer) und man kriegt sie für eine Handvoll Dollar. Oder Euro. Denn inzwischen muss man nicht mehr nach Amerika fliegen, um sie zu kaufen, sondern bekommt sie hier. Noch eine Lieblingsmarke: A.O.cms, wieder die aus der Männerabteilung. Gibt´s zum Beispiel im Soto Store in Berlin. Meins sieht man auf dem Foto. Wenn ich dich irgendwie doch noch überzeugen kann, leicht fadenscheinigen T-Shirts eine Chance zu geben, dann vielleicht damit: den T-Shirts aus Leinen von Zara, auf die mich meine Freundin Charlotte gebracht hat. Und zum Schluss noch einen Tipp von meiner Freundin Sandra: T-Shirts von The Kooples.  Kosten ein bisschen mehr als eine Handvoll Euro, sind allerdings auch aus Seide und - ich hab´s an Sandra gesehen - sitzen wie ´ne Eins.

PS: Marlenes Freund James hat übrigens einen neue Website, die ich ganz außerordentlich toll finde.
PPS: Heute um 14 Uhr bitte mal kurz Daumen drücken, dankeschön!

Habt ihr das perfekte T-Shirt schon gefunden?

MARLENES STILKOLUMNE: TOMBOY STYLE









Auf dieses Buch habe ich gewartet, seitdem ich das Blog von Lizzie Garrett Mettler zum ersten Mal gelesen habe. Wie das Blog heißt auch das Buch "Tomboy Style" und ist ein Liebesbrief an Frauen, die sich an der Garderobe der Männer bedienen und damit ihren ganz eigenen Stil gefunden haben. Lizzie Garrett Mettler (gegen deren Namen ich übrigens nichts hätte) schreibt ganz wunderbar und warm über diese Frauen. Die Bilder im Buch sind so, dass ich mir jedes einzelne davon als Inspiration neben meinen Kleiderschrank hängen und dazu "So wird´s gemacht!" schreiben könnte. Oder, noch besser: Neben den Kleiderschrank meines Mannes - als Erklärung, warum er ständig keine Hemden hat. Das sind einige meiner Lieblingsbilder aus dem Buch. Was inspiriert euch gerade?

Marlene
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