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ANFÄNGE UND APFEL-ZIMT-STREUSELKUCHEN




Gestern Nacht, als ich nicht wieder einschlafen konnte, nachdem sie aufgewacht war, habe ich im Netz herumgelesen. Die meiste Zeit ging es darum, wie man es schafft, 2017 endlich effektiver zu werden. Effektiv abzunehmen, zu arbeiten, aufzuräumen. Ich las das alles und fragte mich, was eigentlich mein Plan für dieses Jahr ist. Was die Dinge sind, die meinem Leben gut tun würden, und natürlich gäbe es darin so einiges zu schaffen, lassen, straffen. Aber in Wahrheit will ich dieses Jahr eigentlich nur eines: wieder neugieriger auf mich selbst sein. Und zwar vollkommen ineffektiv. Mehr schreiben. Ohne Auftrag, ohne Formatierung, für mich, in dieses Weblog und gucken, wohin mich das bringt. Ausprobieren, was da an Ideen in mir herumpuckert und dabei oft um Rat und Expertise bitten (weil es bescheuert ist, das aus Verlegenheit nicht zu tun oder weil ich davon überzeugt bin, dass ich das sowieso nicht kann, ohne es überhaupt ausprobiert zu haben). Mehr Musik hören, vor allem solche, die ich nicht kenne. Meinen Albernheiten folgen, meiner Sehnsucht, meinem Bauch. Der wollte heute Apfelkuchen, einen, der mir im Kopf herumlungert, seit ich ihn in „Eat in My Kitchen” gesehen habe –  einem ganz wunderbaren Kochbuch, das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe (vielleicht kennt ihr schon das ebenso wunderbare Weblog von Meike Peters). Ganz unten: ein wahnsinnig buttriger Teig, in der Mitte: saftige, leicht säuerliche Äpfel, oben: Unmengen von Zimt-Streuseln, die im Mund krachen. Dazu, und das steht nicht im Rezept: sehr viel Schlagsahne. Ein guter Anfang.




APFEL-ZIMT-STREUSELKUCHEN 
(nach einem Rezept von Meike Peters aus „Eat in My Kitchen”

Zutaten für den Teig
* 125 g weiche Butter
* 125 g Zucker
* 1/4 Vanilleschote, ausgekratzt
* 3 Eier
* 250 g Mehl
* 2 TL Backpulver
* 1 Prise feines Meersalz

Zutaten für die Obstfüllung
* 5 große saure Äpfel (ich nehme Boskop), geschält, halbiert und entkernt, die äußere Seite der Apfelhälften 5 Mal der Länge nach eingeritzt

Zutaten für die Streusel
* 200 g Mehl, nach Bedarf mehr
* 125 g Zucker
* 1/4 Vanilleschote, ausgekratzt
* 2 TL Zimt
* 125 g Butter, geschmolzen, nach Bedarf mehr

Zutaten für das Topping
* 2 TL Zucker
* 1/8 TL gemahlener Zimt

1) Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
2) Eine Springform (Durchmesser: 25cm) buttern.
3) Für den Teig die Butter, den Zucker und die Vanille in einer großen Schüssel mit einem Mixer cremig schlagen. Nacheinander die Eier dazugeben, dazwischen immer gut verrühren, dann etwa 2-3 Minuten cremig schlagen.
4) Das Mehl mit dem Backpulver und Salz vermischen. Zur Buttermischung geben und mit dem Mixer gut verrühren. Den Teig in die gebutterte Form geben, die Äpfel (mit der eingeritzten Seite nach oben) darauf verteilen und sanft in den Teig drücken.
5) Für die Streusel das Mehl, den Zucker, die Vanille und den Zimt in einer großen Schüssel vermischen. Die geschmolzene Butter dazugeben und mit den Knethaken eines Mixers rühren, bis sich erste Streusel bilden. Falls sie zu feucht oder klebrig sind, mehr Mehl nachgeben. Sind sie zu fein oder formen keine größeren Streusel, mehr geschmolzene Butter angießen. Sofort über den Äpfeln verteilen, mit den Fingern größere Streusel zerkrümeln.
6) Für das Topping den Zucker mit dem Zimt vermischen und über den Streuseln verteilen. Etwa 50-60 Minuten golden backen. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Metall- oder Holzstäbchen, das man in die Mitte piekst, fast sauber bleibt. Den Kuchen mindestens 15 Minuten abkühlen lassen, bevor er aus der Form genommen wird.

Die Äpfel lassen sich auch durch 1 Kilo entsteinte, halbierte Pflaumen ersetzen. Oder durch 800 g geputzten, in 4 cm lange Stücke geschnittenen Rhabarber.

Meike Peters: „Eat in My Kitchen: Kochen, backen, essen und genießen”, Prestel, 256 Seiten, 29,95 Euro. Hier ist eine Review in der New York Times.


ERDBEER-KÄSEKUCHEN AUS DEM GLAS (UND EIN SCHÖNER SOMMERABEND)


Die Gardine vor der offenen Balkontür wehte vor sich hin, irgendwann fing es an zu regnen, aber es war immer noch so warm, dass ich auch bei offener Tür nicht anfing zu frieren. Ich hatte mir „Verstehen Sie die Béliers?” ausgeliehen und mochte den Anfang, konnte aber nicht aufhören, an dieses Dessert zu denken, das ich vor ein paar Tagen im Netz entdeckt hatte: ein sehr einfacher Erdbeer-Käsekuchen im Glas. Also stand ich auf und zerkrümelte ein paar Butterkekse und verrührte Frischkäse mit ein bisschen Zucker, einem Becher griechischem Joghurt und einem Spritzer Limettensaft, weil ich Limettensaft mag, und verrührte zwei Löffel Erdbeermarmelade mit den Erdbeeren, die wir auf dem Nachhauseweg von unserem Spaziergang gekauft hatten, und füllte alles in vier Gläser. Eines gab ich ihm ab, eines stellte ich für Fanny in den Kühlschrank, die beiden anderen nahm ich mit aufs Sofa und schaute weiter. Irgendwann legte er sich mit seinem Glas neben mich, diese so unfassbar tolle, junge Schauspielerin sang um ihr Leben und um einen Platz an der Gesangsakademie in Paris, und die Nachbarn von gegenüber bejohlten und beklatschten irgendeine gute Nachricht oder ein Geburtstagskind, aber es klang, als würden sie der Schauspielerin applaudieren. Oder diesem Sommerabend.

KÄSEKUCHEN IM GLAS (nach einem Rezept von der BBC)

Zutaten (für vier nicht allzu große Gläser)
85g Vollkorn-Kekse (ich habe Vollkorn-Butterkekse genommen)
200g Frischkäse
200g griechischer Joghurt
3-4 EL Zucker
ein paar Tropfen Vanille-Extrakt
(ich habe noch einen Spritzer Limetten-Saft dazugegeben, der steht aber nicht im Originalrezept)
2 EL Erdbeermarmelade
100g Erdbeeren, gewaschen und in Viertel geschnitten (ich habe mehr genommen)

1) Die Kekse in eine kleine Plastiktüte geben und mit der Hand in größere Krümel zerdrücken. Auf die vier Gläser verteilen.
2) In einer Schüssel den Frischkäse, das Joghurt, den Zucker und das Vanille-Extrakt mit einem Spritzer Limettensaft verrühren und ebenfalls auf die vier Gläser verteilen. 
3) Die Erdbeermarmelade mit einem Löffel gut verrühren, bis sie schön weich ist, dann vorsichtig die Erdbeeren unterrühren und über die vorbereiteten Gläser geben.

IMMER NOCH SÜCHTIG NACH: BANANENBROT



Manche Dinge mag ich so gerne, dass ich selten auf die Idee komme, sie je anders zu machen. Mein Gewohnheitstier mag Sonntagmorgen mit Pancakes und Sonntagabende mit Schnitzeln. Und es mag immer das Bananenbrot von Sophie Dahl. Es trägt gerne dunkelblaue Pullover und rote Lippen. Und ist sehr beleidigt, wenn es den Tatort verpasst. Das alles ist nicht weiter dramatisch, aber ein wenig langweilig, denn natürlich verpasst es dabei einiges – vor allem, sich hin und wieder mit sich selbst zu überraschen. Wie gut, dass manchmal jemand kommt und dem Gewohnheitstier das Gatter für einen Spaziergang öffnet. Über die Weihnachtsferien hatte ich mir die App von Jamie Oliver heruntergeladen und ein Rezept für ein Bananenbrot gefunden, das viel zu gut klang, um es nicht auszuprobieren. Den bekannten Zutaten fügt er Limetten, Honig, Zimt und Rosmarin hinzu – vier Dinge, die ich noch nie in ein Bananenbrot hineingebacken habe. Dabei ist das eine so gute Idee. Denn wenn das Brot nach einer vor sich hinduftenden Stunde aus dem Ofen geholt und noch warm mit einem Sirup aus Honig, Limette und Rosmarin bepinselt wird und man sich die erste Scheibe abschneidet und mit ein wenig Butter bestreicht, dann geht es einem plötzlich sehr, sehr gut. Völlig egal, ob der Tag beschlossen hat, nie hell zu werden. Oder ob der Berg an Arbeit sich so hoch türmt, dass man die Spitze gar nicht mehr sehen kann. 



BANANENBROT 
(nach einem leicht abgewandelten Rezept von Jamie Oliver)

Zutaten:

120g Butter (und noch ein wenig Butter, um die Kastenform einzufetten)
200g Zucker (ich nehme braunen)
3 große Eier
100ml Vollmilch
2 TL Vanilleextrakt
5 EL flüssiger Honig
4 mittelgroße, reife Bananen
300g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
eine Prise Salz
2 Limetten
3 Zweige Rosmarin
wer mag (ich mag): eine Handvoll Walnüsse

1) Die Butter in ungefähr 1cm große Würfel schneiden und so weich werden lassen, bis sie ungefähr Raumtemperatur haben.

2) Den Ofen auf 170°C Ober/ Unterhitze vorheizen und eine Kastenform (meine ist 25cm lang) einbuttern.

3) Die weichen Butterwürfel mit dem Zucker in eine große Schüssel geben und mit einem Handrührer fluffig schlagen.

4) Nacheinander die drei Eier untermixen, dann die Milch, das Vanilleextrakt und 3 EL Honig.

5) Die Bananen pellen, in kleine Stücke brechen, in einer Schüssel mit einer Gabel klein drücken, zum Teig geben und unterrühren.

6) Nach und nach das Mehl hinein sieben und untermixen, dann das Backpulver, den Zimt, eine Prise Salz und die geriebene Schale von einer Limette. (Wer mag, gibt an dieser Stelle noch eine Handvoll Walnüsse dazu).

7) Den Teig in die gebutterte Kastenform geben und mit einem Teigschaber glatt streichen (zwischen dem Teig und dem Rand der Form sollte ungefähr 1 cm Abstand sein).

8) Auf mittlerer Schiene für ca. 60 Minuten im Ofen backen, bis das Bananenbrot goldgelb ist und an einem Holzstäbchen, das in das Brot gestochen wird, kein Teig mehr haften bleibt.

9) In der Zwischenzeit den Saft von zwei Limetten, 2 EL Honig (nach Geschmack auch ein wenig mehr) und den gezupften und klein gehackten Rosmarin in einen kleinen Topf geben. Bei mittlerer Hitze für 3 bis 4 Minuten köcheln lassen bis die Konsistenz sirupartig ist.

10) Das fertige, noch warme Bananenbrot mit dem Sirup einpinseln und für eine Viertelstunde abkühlen lassen, bevor man es aus der Form löst.

MITTWOCHSKUCHEN, ZWEI BAISERS UND EIN GUTES BUCH


Als wir im Frühjahr in Paris waren, habe ich für Fanny ein Kinderkochbuch gekauft, das den schönen Titel „Meine Mittwochskuchen” trägt und hinreißend ist. Weil es fast nur mit Illustrationen auskommt. Und weil man darin Rezepte findet, die gegen Fernweh helfen, für Madeleines zum Beispiel oder für Chouquettes, diese kleinen, mit Hagelzucker bestreuten Windbeutel, die wir immer in der Bäckerei gegenüber unserer Wohnung gekauft haben). Ich mag dieses Buch aber auch für die Idee, den Mittwoch zu feiern. (In Frankreich hat das Mittwochskuchenbacken wohl Tradition, wie eine Freundin mir erzählte und hier jemand kommentierte, weil die Kinder am Nachmittag schulfrei haben). Gerade wenn viel los ist und bei uns ist gerade irgendwie immer viel los. Mal einen Nachmittag in der Küche zu verbringen, mit etwas Süßem, einem Kaffee oder Kakao und einem guten Buch. 

Mit Baisers zum Beispiel und Steffis neuem Buch. Nachdem mein Vorrat an Schokoladenbaisers genau für einen Tag gereicht hat, habe ich letzten Mittwoch die Variante aus „Herzlich Willkommen” ausprobiert: mit Vanillesahne, Schokoladensoße und Physalis (mein Ersatz für die im Rezept verlangten Kirschen). Himmel, sind die gut. Wie sagte Nelja neulich so schön auf Instagram? „Gut gegen und für alles”. Hier sind beide Rezepte: für die einfachen Schokoladenbaisers der BBC und für die luxuriösen Pavlovas von Steffi. Dazu ein Blick in „Herzlich Willkommen” – ein Buch, das mir Lust gemacht hat, mal wieder ein großes Essen für Freunde zu kochen. Oder in Ruhe mit einer Freundin zu kaffeesieren (wie meine Mama es immer nennt). Vielleicht nächsten Mittwoch? 


SCHOKOLADENBAISERS 

Zutaten
3 Eiweiß
150g Zucker
50g gute, dunkle Schokolade, fein gehackt
2 TL Kakao

* Den Ofen auf 140°C vorheizen.
* Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
* Das Eiweiß in einer fettfreien, trockenen Schüssel mit einem Handmixer aufschlagen bis es allmählich schaumig wird.
* Nach und nach den Zucker dazu geben bis der Eischnee so fest wird, dass man die Schüssel umdrehen kann.
* Vorsichtig die Schokolade und den Kakao unterheben.
* Mit einem Esslöffel größere runde Portionen auf dem vorbereiteten Blech formen und für ca. 40 Minuten bei 140°C im Ofen trocknen lassen.


MINI-PAVLOVAS MIT VANILLESAHNE, PHYSALIS UND SCHOKOLADENSOSSE 
(nach einem Rezept aus „Herzlich Willkommen” von Stefanie Luxat)

Zutaten
Für die Baisers:
3 Eiweiß
150g Puderzucker

Für die Schokoladensoße:
100g Edelbitterschokolade
200g Sahne
20g Butter

Für die Vanillesahne:
1 Vanilleschote
200g Sahne
1 EL Zucker

400g Physalis (oder im Sommer: frische Kirschen – wie im Originalrezept)

* Den Ofen auf 110°C vorheizen.
* Die Eiweiße mit dem Puderzucker langsam im Standmixer verrühren, bis es keine Klümpchen mehr gibt. Dann auf höchster Stufe so lange schlagen, bis die Masse steif ist und schön glänzt.
* Auf einem Backblech mit Backpapier kleine runde Portionen verteilen und bei 110 Grad 1 Stunde lang trocknen lassen, dabei einen Löffel in die Backofentür stecken, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
* Für die Schokoladensoße die Schokolade in grobe Stücke brechen und zusammen mit der Sahne im Wasserbad schmelzen. Immer schön mit dem Schneebesen rühren, bis die Masse homogen ist. Dann die Butter schnell unterrühren. Die Schokoladensoße beiseite stellen.
* Für die Vanillesahne das Mark der Vanilleschote auskratzen. 
* Sahne mit Zucker und Vanillemark steif schlagen. Auf den abgekühlten Baiserschalen verteilen.
* Die Physalis auf den Pavlovas mit der Sahne anrichten und die Schokoladensoße darüber träufeln (in meinem Fall eher: gießen).

Die Baisers lassen sich übrigens gut vorbereiten – trocken verpackt halten sie einige Tage. Und mit dem übrig bleibenden Eigelb könnte man Mayonnaise, Nudelsalat oder Spaghetti Carbonara machen.

Jetzt noch ein Blick in Steffis Wohnbuch „Herzlich Willkommen”, das vom Gastgeben handelt, von Tischdekorationen für die verschiedensten Anlässe (ob es nun ein Essen zu zweit, eine Hochzeit, ein Kindergeburtstag oder Weihnachten ist), aber auch erfahrene Gastgeber nach ihren Tipps und Rezepten fragt oder danach, mit welchem Drink man seine Gäste zum Tanzen bringt. So viele Ideen, so viele Anregungen, so sensationell schöne Bilder. Aber schaut doch selbst:




















Fotos: 1-3: Slomo, 4: Callwey Verlag, 5+6+7: Bernd Ebsen, 8: Brita Sönnichsen, 9: Our Food Stories. Video: Einblick in mein neues Buch „Herzlich Willkommen – mit Gästen Zuhause, Tischdekoration & kreative Ideen” from Stefanie Luxat.

„Herzlich Willkommen” von Stefanie Luxat, Callwey Verlag, 192 Seiten, 29,95 Euro.
Herzlichen Glückwunsch zum vierten (!) Buch, liebe Steffi!

EIN KOCHBUCH, EIN REZEPT: DEUTSCHLAND VEGETARISCH


Nachdem ihr so von "Deutschland vegetarisch" geschwärmt habt, habe ich mir Stevan Pauls neues Kochbuch angesehen und kann nur mitschwärmen: Was für ein außergewöhnlich schönes, liebevoll gemachtes Kochbuch. Toll fotografiert und gestaltet (drei Lesebändchen, so etwas mag ich). Vor allem aber: was für tolle Rezepte.

Die Idee: Deutsche vegetarische Rezepte. Gibt es denn da überhaupt so viele, dachte ich kurz, aber die gibt es selbstverständlich: "Bis in die Wirtschaftswunderjahre hinein war Fleisch in deutschen Speisekammern und Küchen eine Sonntagsangelegenheit - etwas ganz Besonderes", schreibt Stevan Paul. "Daher findet sich in allen Bundesländern eine regionale Gemüseküche mit langer Tradition." Das macht natürlich Sinn. Und mir großen Hunger. Die Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen oder die Remoulade von 1858 mit Pellkartoffeln, zum Beispiel. Spinatomelett oder Zwiebelkuchen. Pilzpfanne und Thüringer Klösse mit dunkler Soße. Mir haben es aber vor allem auch die süßen Rezepte angetan: Gebratene Griessschnitten mit Rhabarberkompott, Kirschenmichel, Zwetschgenklösse, Süsse Nudeln mit Backobstkompott und Ofenschlupfer. Ich könnte endlos weitermachen, es gibt tatsächlich wenig Rezepte, die mich nicht neugierig machen.



Das Rezept, das ich heute gebacken habe, hat hier allen herrlich geschmeckt: Süße Rohrnudeln mit Vanillesauce. Ein tolles Rezept für einen Sonntagvormittag. Wenn man nach dem Frühstück gemütlich anfängt zu backen, hat man zum Mittagessen dampfende, duftende, mit Pflaumenmus gefüllte Rohrnudeln. Das dauert eine Weile, der Teig muss drei Mal gehen (sehr zum Entzücken des kleinen Mädchens, das ihn jedes Mal samt Einschlaflied zugedeckt hat), aber ich finde es schön, wenn sich ein Rezept (und ich mir) mal Zeit lässt (keine Zeit haben wir ja alle oft genug). Hier ist das Rezept:

SÜSSE ROHRNUDELN MIT VANILLESAUCE

ZUTATEN FÜR DIE ROHRNUDELN (für eine Auflaufform)
100ml Milch
280g Mehl (Typ 405)
20g frische Hefe
ca. 50g Zucker
40g weiche Butter
4 Eigelb (Größe M)
1 Ei (Größe M)
Prise Salz
Mehl für die Arbeitsfläche
ca. 80g Zwetschgenmus
Butter für die Form
1 EL Sahne
Puderzucker

ZUTATEN FÜR DIE VANILLESAUCE
100ml Sahne
1 Vanilleschote
250ml Milch
50g Zucker
2 Eigelb
8g Speisestärke

Zubereitung der Rohrnudeln:

Die Milch leicht erwärmen.
Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen, die Hefe hineinbröckeln und mit 3 EL Milch, 1 TL Zucker und Mehl vom Rand weg verrühren.
Den Vorteig mit einem Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort eine Viertelstunde gehen lassen.

Die restliche Milch, den restlichen Zucker, die weiche Butter, 3 Eigelb, Ei und Salz zugeben.
Mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche mit den Händen 2 Minuten kräftig kneten. (Bei mir war er noch sehr feucht, deswegen habe ich noch ein wenig Mehl dazu gegeben).
In einer Schüssel mit einem Küchentuch bedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen.

(Das ist ein guter Moment, die Vanillesauce zu machen, Anleitung unten.)

Den aufgegangenen Teig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen.
Die Rolle in 12 Stücke schneiden.
Jedes Stück mit den Händen leicht flach drücken und mit je 1 TL Zwetschgenmus füllen.
Den Teig über die Füllung klappen, zusammendrehen, rund formen und mit der Nahtseite nach unten nebeneinander in eine gebutterte Auflaufform setzen.
Mit einem Küchentuch bedecken und 20 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Das Eigelb mit der Sahne verquirlen und die Oberfläche der Rohrnudeln damit bestreichen.
Für 30-35 Minuten backen.
Mit Puderzucker bestäuben.

Zubereitung der Vanillesauce:

Die Sahne cremig-steif schlagen.
Die Vanilleschote längs halbieren und mit Milch, Zucker, Eigelb und Stärke unter Rühren aufkochen. 1 Minute kochen.
Die Sauce in eine Schüssel geben, die Sahne unterheben und unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.


Falls jemand Stevan Paul noch nicht kennt: Hier ist sein Weblog - dort findet sich auch eine Liste seiner Bücher - Stevan Paul kann nämlich nicht nur sensationell kochen, sondern auch schreiben.

"Deutschland vegetarisch" von Stevan Paul (Autor) und Katharina Seiser (Herausgeberin), 272 Seiten, Brandstätter Verlag, 34.90 Euro.


HERBSTESSEN: CRUMBLE

Je kälter es wird, desto größer wird meine Lust, zu kochen und zu backen. Letztes Wochenende haben wir zum ersten Mal Blaubeer-Crumble gemacht. Ein Rezept von Leila Lindholm, das auf jeden Fall ins Koch-Notizbuch mit meinen Lieblingsalltags-Rezepten kommt. Weil es hier allen richtig gut geschmeckt hat. Weil die Krümel in diesem Rezept herrlich buttrig werden (was nicht weiter erstaunlich ist - bei der Menge Butter, die in diesen Krümeln ist...). Weil das Abwiegen der Zutaten länger dauert als die Zubereitung. Und dieses Crumble so riecht, wie eine Wohnung riechen sollte, wenn es draußen kalt ist und der Regen gegen die Scheibe prasselt. 

Auch gut: Dieses Rezept ist sehr flexibel. Statt Blaubeeren kann man auch Kirschen nehmen (dann schlägt Lindholm vor, die abgeriebene Schale einer Orange dazuzugeben und dunklen Muskovadozucker). Oder natürlich: Äpfel. Dann würde ich sie zubereiten wie in diesem Crumble-Rezept von Christian Seiler (aber mit den Streuseln von Leila Lindholm). Oder mit Birnen. Die Streusel reichen für eine große Auflaufform - für eine kleine würde ich das Rezept halbieren. 


BLAUBEER-CRUMBLE (leicht abgewandelt nach einem Rezept von Leila Lindholm)

ZUTATEN FÜR DIE STREUSEL (für eine große Auflaufform)
250g kalte Butter (wer es nicht ganz so buttrig mag, sollte die Menge reduzieren: mein Mann macht seine Streusel im Verhältnis: 200g Mehl - 200g Butter - 125g Zucker)
120g brauner Zucker
75g Kokosraspel
150g Weizenmehl
45g Haferflocken

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Die Butter klein würfeln. 
Die Butterstücke in einer Schüssel mit dem Zucker, den Kokosraspeln und dem Mehl mit den Fingern zu Streuseln verkneten.
Vorsichtig die Haferflocken einarbeiten.

ZUTATEN FÜR DIE DEN AUFLAUF (für eine große Auflaufform)
900g Blaubeeren (es gehen auch TK-Beeren - ich taue sie immer vorher auf)
Die abgeriebene Schale von 1 Zitrone
40g Zucker (falls die Beeren eher sauer sind, ein wenig mehr, ganz nach Geschmack)
Butter zum Einfetten der Form
Vanillesauce oder Eis (wer mag)
(Im Originalrezept wird noch 1 EL Speisestärke dazu gegeben - ich verzichte darauf)

Die Beeren mit dem Zucker und der Zitronenschale vermischen und in eine eingefettete Auflaufform geben.
Mit den Streuseln bedecken (man braucht mehr Streusel, als man denkt, die Streuseldecke darf ruhig dick sein).
Etwa 25 Minuten goldbraun backen.

PS: Was ich in meiner Liste von letztem Donnerstag noch vergessen habe: Auf Arte läuft gerade die dritte Staffel der tollen Serie "Borgen". 

Schönes Wochenende!

FÜNF-MINUTEN-PASSIONSFRUCHT-KUCHEN



Vor ein paar Tagen habe ich ein Rezept entdeckt, von dem ich schlicht nicht glauben konnte, dass es tatsächlich funktioniert: Passionsfrucht-Kuchen aus der Mikrowelle, auf dem Tisch in weniger als fünf Minuten. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Kuchen in der Mikrowelle gebacken, ich wusste noch nicht einmal, dass das geht. Aber dieser Kuchen ist tatsächlich in fünf Minuten fertig. Und schmeckt dank der Passionsfrüchte im Teig wunderbar fluffig und frisch. Dazu Blaubeeren und ein dicker Klacks Kokosmilch-Sahne. Das perfekte Sommer-Dessert.

ZUTATEN:
1 gehäufter TL Backpulver
100g Mehl
100g Zucker
100g geschmolzene Butter
2 Eier
2 Passionsfrüchte, halbiert
Frische Beeren (nach Geschmack)

Das Mehl mit dem Backpulver verrühren.
Mit einem Mixer kurz die Eier mit dem Zucker und dem Passionsfruchtfleisch vermischen.
Die geschmolzene Butter dazu geben und verrühren.
Das Mehl dazu geben und zu einem glatten Teig mixen.
Vier Soufflé-Förmchen buttern und zuckern, den Teig bis gut zur Hälfte einfüllen.
Die Förmchen leicht mit Frischhaltefolie bedecken (so locker, dass Dampf gut entweichen kann) und in die Mikrowelle stellen.
Auf höchster Stufe (bei meiner Mikrowelle ist das 800W) 01:00-01:15 Minuten backen.
Das Rezept für die Kokosmilch-Sahne habe ich hier auf "Oh, Ladycakes" gefunden.


EIN KOCHBUCH, EINE APP, EIN REZEPT: THE GREEN KITCHEN




Die Reihe der Blogger-Kochbücher in meinem Regal wird immer länger. Da sind "What Katie Ate""Dinner - A Love Story" und das wunderbare "The Smitten Kitchen Cookbook". Und seit drei Wochen steht auch noch das vegetarische Kochbuch "The Green Kitchen" von den Food-Bloggern David Frenkiel und Luise Vindahl an ihrer Seite oder besser gesagt: nicht an ihrer Seite, weil ich ständig damit koche. Den Salat mit Brokkoli, Granatapfel, roten Zwiebeln, Rosinen und Joghurt zum Beispiel. Den Sommerdrink mit Passionsfrüchten, Orangen und Ingwer. Die Fenchel-Kokosnuss-Tarte (die ich mit einer Winzigkeit Käse pimpe). Und immer wieder diesen Schokoladenkuchen, den ich in der Dessert-App von "The Green Kitchen" gefunden habe (die ich nur empfehlen kann).

Ich war ein bisschen aufgeregt, als ich diesen Kuchen für ein Essen mit Freunden zum ersten Mal gebacken habe... Kein Mehl? Kein Zucker? Dafür ein halbes Kilo Datteln? Aber dieser Kuchen ist gut, er ist sogar sehr gut. Es ist diese Art Kuchen, von dem man immer noch eine Gabel nimmt und noch eine allerletzte und jetzt aber wirklich allerletzte. Der Geschmack hat eine schon fast winterliche Süße, die mich ein bisschen an Marzipan erinnert (obwohl kein Marzipan verwendet wird) - mit einer Haube aus frischen Beeren und einem ordentlichen Schlag Creme Fraiche schmeckt dieser Schokoladenkuchen aber auch im Sommer herrlich. Hier ist das Rezept:

SCHOKOLADENKUCHEN

ZUTATEN
250g gemahlene Mandeln
500g Datteln (ohne Kerne)
100g 85% dunkle Schokolade, grob zerbrochen
6 Eier
1 Bio-Orange, Saft und Schale
1 TL Vanille-Extrakt
3 EL Kakao-Pulver
4 EL Kokosnuss-Öl (auf Raumtemperatur abgekühlt)
Frische Beeren (ganz nach Geschmack)
Creme Fraiche (auch nach Geschmack)
Puderzucker (wer mag)
Erforderlich: eine Küchenmaschine

Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen.
Die Mandeln mit den Datteln in einer Küchenmaschine klein mixen (ich mache das in zwei Schritten, erst die eine Hälfte der Datteln und Mandeln, dann die andere).
Die Dattel-Mandel-Mischung in eine Schüssel geben und alle restlichen Zutaten unterrühren: die (flüssige) Schokolade, die Eier, den Orangensaft, die Orangenschale, den Kakao und das Kokosnuss-Öl. Den Teig in eine eingefettete 20-cm-Springform geben und für 40-45 Minuten backen lassen (ich mag es ja, wenn der Teig innen noch ein bisschen flüssig ist, deshalb kommt der Kuchen bei mir nur 40 Minuten in den Ofen).
Den Kuchen abkühlen lassen, aus der Springform lösen und mit Beeren belegen.








... und noch ein paar Kochbücher von Food-Bloggern, die ich wirklich gerne mag, einige habe ich oben ja schon genannt:
* "Dinner - A Love Story" von Jenny Rosenstrach
* "Sweets - Himmlische Verführungen für den ganzen Tag" und "Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich
* "The Smitten Kitchen Cookbook" von Deb Perelman
* "What Katie Ate" von Katie Quinn Davies
* "La Tartine Gourmande" von Béatrice Peltre
* "A Homemade Life" von Molly Wizenberg
* "My Berlin Kitchen - A Love Story" von Luisa Weiss

Auf dem Wunschzettel:
* "Super Natural Every Day" von Heidi Swanson
* "Small Plates Sweet Treats" von Aran Goyoaga
* "The Sprouted Kitchen" von Sara Forte

Welches Kochbuch hat euch zuletzt so richtig Spaß gemacht? Oder welches fehlt in meiner Liste? Ich wünsch euch ein schönes Wochenende!

PS: Eine ganz ernsthafte Bitte: Schaut doch heute mal bei Steffi und Inga vorbei - Inga braucht unsere Hilfe...

NORA-KUCHEN (ZURÜCK IN DIE SPUR)



Eine dieser Wochen. Was haken kann, das hakt. Was schief gehen kann, geht schief. Was hilft:

Rausgehen. An die Luft. Weg vom Schreibtisch. Ein Riesenspaziergang.
Rote Lippen.
Früh ins Bett mit einer Fernsehserie (tausend Dank für all eure Tipps, wie toll... ich starte jetzt mal mit "Game of Thrones").
Frische Blumen. Pinke Pfingstrosen. Maiglöckchen.
Blaubeeren. Und Chips. Und Mango-Eis.
In die Buchhandlung gehen (manchmal schon für den Geruch von frischen Büchern).
Musik, sehr laut. Oft Klassik (wenn ich mich sehr dramatisch fühle). Oft Jan Delay (wenn ich mich nicht mehr dramatisch fühlen möchte).
Vorfreude. Ein Plan, etwas zum drauf freuen und das Wissen: Auch nur eine Woche, die vorbei geht. Es gibt Schlimmeres. Doch, wirklich.
Lesen.
Schlafen.
Backen.

Wenn nichts mehr geht, geht immer noch Kuchen. Dieses Rezept habe ich vor ein paar Tagen von meiner Freundin Nora geschenkt bekommen, die letztes Wochenende, pünktlich zu Marlenes Geburtstag, zu Besuch in Berlin war. Und den weltbesten Geburtstagskuchen gebacken hat: mit Blaubeeren und Erdbeeren, mit einer leckeren Creme, sensationell fluffigem Biskuit-Teig und einer Winzigkeit Kokos. Ein richtig schöner Sommer- und hervorragender Alles-nicht-so-wild-Kuchen. Hier ist das Rezept:

NORA-KUCHEN

ZUTATEN (FÜR DEN BISKUIT-TEIG)
5 Eier
130g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
80g Mehl
45g Speisestärke
1/2 Päckchen Backpulver

Den Backofen auf 175 Grad (Ober/ Unterhitze) vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einem Drittel des Zuckers steif schlagen. Das Eigelb mit ca. 3 EL heißem Wasser anrühren, den Zucker und den Vanillezucker zugeben und so lange rühren, bis die Masse heller geworden ist. Das Eiweiß vorsichtig darunter heben. Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver vermischen und nach und nach über die Masse sieben und vorsichtig unterheben. In eine eingefettete Springform (Durchmesser: 26 cm) füllen und etwa 15 Minuten backen. Dann abkühlen lassen. Das ist wichtig: erst dann schneiden, sonst kann der Teig zerfallen.

ZUTATEN (FÜR DIE BUTTERCREME UND DEN BELAG) (nach einem Rezept von hier)
115g weiche Butter
150g Puderzucker
225g Frischkäse
Frisch geriebene Zitronenschale
Erdbeeren
Blaubeeren

Die Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen (das dauert ein bisschen, erst sieht es sehr krümelig aus, aber das wird, nicht wundern). Den Frischkäse einrühren (nur so lange wie unbedingt nötig). Nach Geschmack frisch geriebene Zitronenschale dazu geben. Etwa ein Drittel der Masse mit 4-5 klein geschnittenen Erdbeeren vermischen (es können natürlich auch andere Beeren sein). Beide Cremes in den Kühlschrank stellen.

Der abgekühlte Biskuit kann jetzt in zwei Teile geschnitten werden (mit einem Messer oder einem Faden, der durchgezogen wird). Den Boden mit der Erdbeer-Creme bestreichen, die zweite Hälfte als Deckel darauf setzen und mit Buttercreme bestreichen. Am Ende mit Kokosraspeln bestreuen und mit Blaubeeren und Erdbeeren belegen (auch da gehen natürlich andere Beeren).

Habt ein schönes Wochenende!

RHABARBER-BAISER-KUCHEN






Auf dem Markt am Wochenende neben dem ersten Spargel und den ersten Pfingstrosen (meinen Lieblingsblumen) auch den allerersten Rhabarber entdeckt. Von allem etwas nach Hause getragen, Spargel und Kartoffeln, pinke Pfingstrosen und Rhabarber. Zu Hause gleich das Rhabarber-Rezept von meiner Schwester herausgesucht, mit dem jedes Jahr der Frühling beginnt: Rhabarber-Baiser-Kuchen. Ich werde ihr für dieses Rezept (und für so vieles Anderes) wohl ewig dankbar sein.

Das Beste an diesem Kuchen ist seine Dreistigkeit. Er gibt sich nicht die geringste Mühe, zu verstecken, was er ist: sauer und süß, Rhabarber-sauer und Baiser-süß. Für mich eine absolut unwiderstehliche Mischung. Vor allem, wenn er noch ofenwarm ist. Und der Baiserteig bei jedem Bissen leise knistert. Ich kann nicht aufhören diesen Kuchen zu essen (bis nichts mehr übrig ist, gerade esse ich das letzte Stück, gleich ist es halbelf, aber Nachtkuchen ist ja ohnehin der beste, oder?). Hier ist das Rezept von meiner Schwester:

RHABARBER-BAISER-KUCHEN

ZUTATEN
Ein knappes Kilo Rhabarber
Ein Hefeteig aus dem Kühlregal (kann man natürlich auch selber machen)
3 EL Vanillepuddingpulver
4 Eier
200g Zucker

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen (Ober-Unterhitze: 180°C).
Den Rhabarber putzen, in kleine Stücke schneiden und in einer Schüssel mit dem Puddingpulver vermischen bis alles gut eingepudert ist.
Vier Eier sauber trennen und das Eiweiß in einer Schüssel mit einem Handmixer aufschlagen. Sobald das Eiweiß langsam fest wird, nach und nach den Zucker einrieseln lassen und dabei immer weiter schlagen, bis der Eischnee so fest ist, dass man die Schüssel umdrehen kann.
Vorsichtig den Rhabarber unterheben.
Den Teig auf einem Blech ausrollen (wie ein Pizzaboden). Die Rhabarber-Baiser-Masse gleichmäßig darauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Minuten backen.

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