EIN (EINFACHES) KISSENSPRAY


Manchmal würde ich gerne meinen Kopf abschalten. Gerade vorm Einschlafen, wenn er nicht aufhört, herumzurattern und nachzudenken, über Wichtiges und Unwichtiges, über gestern und heute und morgen, über Klein- und über Großkram. Meistens hilft lesen (gerade dieses Buch). Mit einem Kissenspray wollte ich es aber auch mal probieren. Das kann man viel einfacher machen, als ich dachte – und es duftet herrlich. Anleitungen gibt es im Internet einige, ich habe eine Variante von „Apartment Therapy” auf 150 ml Flüssigkeit herunter gerechnet. Dafür braucht man:

* Eine Sprühflasche (falls ihr nicht noch eine alte übrig habt, bekommt man die zum Beispiel in der Apotheke)
* 120 ml destilliertes Wasser
* 30 ml Wodka
* Ätherische Öle (ganz nach Geschmack), zum Beispiel Lavendel- und Orangenöl

Als Erstes das destillierte Wasser mit dem Wodka vermischen (ich habe dafür ein altes Marmeladenglas genommen). Dann tropfenweise die Öle dazu geben – da habe ich mich einfach herangetastet, mit wenigen Tropfen angefangen und so lange nachdosiert, bis es mir gefallen hat. Für meine erste Mischung habe ich 12 Tropfen Lavendelöl und 12 Tropfen Orangenöl genommen, für die zweite ein fertig gemischtes Öl aus Orange und Limette – davon habe ich nur 10 Tropfen genommen, das muss man einfach ausprobieren. Alles kräftig schütteln und vorsichtig in die Sprühflasche gießen.

Hier findet man die Originalanleitung von „Apartment Therapy", hier noch eine Variante von "A Beautiful Mess" und eine von „Duft(t)traum” (wo in den Kommentaren erklärt wird, wieso es sinnvoll ist, Wodka zu verwenden).

Kommt gut in die Woche!

EIN PAAR DINGE, DIE ICH GERADE GERNE ANZIEHE
(UND EIN HERBSTWUNSCHZETTEL)


Vor ein paar Tagen habe ich einen interessanten Satz gelesen. Marlene hat mit Leanne Shapton über ihr Buch „Frauen und Kleider” gesprochen, und auf die Frage, wonach sie heute entschieden hat, was sie anzieht, antwortet Shapton: „Man schreibt eine Kurzgeschichte mit seinen Kleidern, um sich auf das Bevorstehende einzustimmen.” Erst habe ich mich gefragt, wonach ich morgens eigentlich entscheide, was ich anziehe (ich richte mich auch oft nach bestimmten Anlässen, aber auch nach meiner Stimmung oder nach der Stimmung, die ich gerne hätte, nach Bequemlichkeit, nach dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Mut, nach einem Bild von der Frau, die ich gerne wäre). Dann habe ich darüber nachgedacht, welche Kurzgeschichten wohl meine Kleider erzählen. Und wie sich diese Geschichten in den letzten Jahren verändert haben mit den Dingen, die ich noch und nicht mehr trage. Die blauen Dr. Martens, die ich mir zusammen mit meinem Bruder gekauft habe, auch (aber nicht vor allem) um meine Eltern zu ärgern. Die Wildlederjacke mit Teddykragen, auf die ich so lange sparen musste und die ich dann zum ersten Mal bei der Party nach der Verkündung der Abi-Ergebnisse anzog. Die Jeansjacke, mit der ich von zu Hause ausgezogen bin. Oder die roten Heels, die ich mir gekauft habe, nachdem ich meinen ersten festen Job bekommen hatte. Wenn ich in zehn Jahren zurückschaue, werden mir wahrscheinlich auch die Geschichten zu den Dingen einfallen, die ich gerade gerne trage. Hier sind jedenfalls ein paar Lieblinge, viel Altes und auch ein wenig Neues:




Meine Tasche. Ich habe lange überlegt, als ich mir vorletztes Jahr diese Tasche gekauft habe, normalerweise setze ich immer auf Schwarz – wie gut, dass ich mich am Ende für Karamell (oder ist das Cognac? Egal!) entschieden habe, denn seitdem trage ich sie fast jeden Tag. Diese Liebe sieht man ihr mittlerweile auch an. Sie hat ein paar Flecken und Kratzer und ist nachgedunkelt, Fanny schmeißt auf unseren Spaziergängen immer alles hinein, was sie gerade so findet, Blätter, Kastanien und Stöcke, die aussehen wie ein F, aber so mag ich sie eigentlich nur noch mehr. Von Closed.


Noch so ein treuer Begleiter ist meine Cabanjacke. Ich mag ihre kleinen Details, die man auf den ersten Blick gar nicht sieht: das taubenblaue Innenfutter und die beige Unterseite des Kragens. Außerdem ist sie unglaublich weich. Von Filippa K.


Sobald es kälter wird, sehne ich mich nach Dingen, in denen ich versinken kann. In diesem Schal  versinkt man sehr gut. Und ich mag dieses Weinrot. Von & Other Stories


Fanny nennt ihre neuen, gefütterten Herbstschuhe „Pelzer”, dieser Pullover ist mein „Woller”. Von Arancrafts.


Diese Boots sind noch ziemlich neu. Normalerweise überlege ich bei Schuhen immer umständlich hin und wieder her, dieses Paar habe ich gesehen, sofort anprobiert und mitgenommen. Und es bislang kein bisschen bereut. Von & Other Stories.

Gerne begleiten dürfte mich jetzt noch...



1. ... dieser graue Mantel von Zara (diesen hier finde ich auch toll, allerdings gibt es ihn gerade nicht mehr in meiner Größe). 2. ... dieser Ringelpullover von Mango. 3. ... dieser Rucksack von James Castle. 4. ... diese Strickjacke aus der Kollektion von Lemaire für Uniqlo. 5. ... und dieser Pullover von Edited.

Was sind denn eure treuesten Begleiter? Oder Wünsche für den Herbst?

DER SEPTEMBER 2015 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)


Ich könnte jede Menge Dinge aufzählen, die diesen September schön gemacht haben: das Herbstlicht. Den ersten Tag im dicken Pullover und die ersten Abende mit Decke auf dem Sofa. Die plötzliche Lust, wieder richtig zu kochen und zu backen. Pflaumenkuchen zum Beispiel. Die Nachmittage mit Fanny und ihrer Edelsteinsammlung – in einem Laden am Kollwitzplatz haben wir eine Schatzkiste mit Steinen gekauft, die wir nun immer wieder ein- und auspacken und ins Licht halten. Und ihre Freude über den Einhorn-Glitzer-Pullover, den sie sich ausgesucht hat. Die Spaziergänge, die wir gemacht haben (ich habe oft versucht, zu einem Läufer zu werden, irgendwie hat es nie funktioniert, vielleicht bin ich einfach ein Rumgeher). Meine neue Kette. Dann war da allerdings auch ein Riesenklumpen Melancholie, eine Unruhe, die ich mir nicht erklären kann, weil eigentlich alles gut und in Ordnung ist, auch ganz uneigentlich, und doch. Müde, gereizt, verseufzt, zu oft. Aber irgendwie sind diese Bergauf-Tage dann auch wieder für vieles gut, oder? Dafür, wieder mal genauer hinzusehen. Auch fürs Dankbarsein. Dafür, sich zu fragen, ob die Dinge eigentlich wirklich da sind, wo ich sie manchmal hinfühle. Und fürs Sortieren.

Was sonst noch gut war:
* Das Konzert von Chilly Gonzales. Mein allererstes Chilly-Gonzales-Konzert. Hin und weg und irre beeindruckt hinterher die halbe Nacht Videos angeschaut und Interviews gelesen. Dieses hier zum Beispiel. Und diese Serie, in der er Popsongs erklärt.
* Ein Satz, den ich bei Stepanini gefunden habe: „Sometimes you have to play a long time to be able to play like yourself.” 
* Das unglaublich schöne Kochbuch „A Modern Way to Eat” von Anna Jones (am 12. Oktober erscheint es auch auf Deutsch). Ihr zweites steht schon auf meinem Wunschzettel. 
* Gleich neben „The 52 Lists Project: A Year of Weekly Journaling Inspiration”. Jede Woche würde ich es wahrscheinlich nicht schaffen, eine Liste zu schreiben, aber der Gedanke ist schön. 
* Und wenn wir schon bei Listen sind: Diese Ban.do-Liste ist toll. 
* Und diese Kissenkunst.
* Eine Geschichte, die mich sehr berührt hat: „A Tale of Life After Death”. 
* Und noch eine Geschichte, die mich sehr berührt hat: „What´s in my bag? What refugees bring when they run for their lives.”

Wie ging´s denn euch mit dem September? 
Kommt gut in den Oktober.

SÜCHTIG NACH: SPAGHETTI MIT AVOCADO-PESTO









Keine Ahnung, wie wir auf das Thema Avocados kamen, aber als ich einer Freundin erzählte, wie gerne ich Avocados esse, gab sie mir dieses Rezept und grinste. Mittlerweile weiß ich warum. Diese Spaghetti mit Avocado-Pesto, die sich das Kochhaus ausgedacht hat, schmecken einfach so gut: cremig, leicht nussig und mit den gebratenen Tomaten auch noch ein bisschen spätsommerlich. Außerdem ist dieses Essen ein richtiges Energie-Essen – und ein bisschen Extra-Energie kann ich gerade ganz gut gebrauchen. Ihr vielleicht auch?

SPAGHETTI MIT AVOCADO-PESTO 
(nach einem leicht abgewandelten Rezept aus dem Kochhaus)

ZUTATEN (für 4 Personen)
500 g Spaghetti
1 Knoblauchzehe (im Originalrezept werden 2 verwendet)
1 Bund glatte Petersilie (das Originalrezept verlangt nach 2 Bund)
50 g Parmesan
2 Avocados
12 Cocktailtomaten
50 g Macadamiakerne
80 g Frischkäse
10 EL Olivenöl + 2 EL Olivenöl
5 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer, Zucker

ZUBEREITUNG
Wasser für die Spaghetti aufsetzen.
Den Knoblauch pellen und klein schneiden.
Die Petersilie waschen und grob hacken.
Den Parmesan reiben.
Die Avocados halbieren, den Kern entfernen, dann in Würfel schneiden. (Im Originalrezept werden 8 Avocadoscheiben für die Dekoration zur Seite gelegt, ich gebe lieber mehr Avocado ins Pesto).
Die Tomaten waschen und halbieren.
Die Macadamiakerne grob hacken. (Im Originalrezept werden sie vorher noch in der Pfanne geröstet, ich verzichte darauf).
Die Spaghetti nach Anleitung kochen.
In einer hohen Schüssel die Avocadowürfel, den Parmesan, die Macadamiakerne, den Knoblauch, den Frischkäse, die Petersilie, 10 EL Olivenöl und 5 EL Weißweinessig mit einem Pürierstab fein pürieren.
2 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die halbierten Tomaten auf der Schnittfläche 2 Minuten anbraten, danach wenden und für eine Minute weiterbraten. Mit etwas Zucker (ca. 1 TL) und Salz (ca. 1/2 TL) abschmecken.
Kurz bevor die Pasta fertig gekocht ist, 8 EL Pastawasser unter das Pesto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Spaghetti abgießen und mit dem Pesto vermengen. Mit den gebratenen Tomaten garnieren.

Habt eine gute Woche.

PS: Ich habe ein paar Stücke aus meinem Kleiderschrank aussortiert. Wer mal schauen mag, bitte HIER entlang.


MEIN BERLIN: DIE PATISSERIE JUBEL



Natürlich sind es auch die Törtchen. Egal, welche Sorte man probiert (und sie sind so klein, dass man auch zwei oder drei probieren kann), sie sind alle gut. Sie machen kuchenglücklich, überraschen aber auch. Die Passionsfruchttörtchen: säuerlich, knusprig, dann wieder süß durch die winzigen Baiserpünktchen. Oder die Windbeutel, luftig, leicht, dann wieder herzhaft durch die eingelegten Pflaumen und den frischen Estragon. Und die Opéra-Törtchen, ich sollte einen Bogen um sie machen, aber wie kann man einen Bogen um dieses kleine Wunder machen – die herrliche Unfairness von Nougat und Schokolade. Es ist aber auch der Ort selbst. Die Patisserie Jubel von Lucie Babinska und Kai Michels kriegt es hin, gleichzeitig schlicht, modern und gemütlich zu sein: mit hellblauen Kacheln an der Wand, frischen Blumen auf den Holztischen und einer wunderschönen Lampengirlande im Fenster. Sie ist ein guter Ort für schlechte Tage. Und für besonders schöne. Und für Törtchen-Tage. Und für Regen-Tage. Und für Tage, an denen man nicht weiß, wohin mit sich. Und für Nachmittage mit Freundinnen. Und hungrigen Nicht-mehr-kleinen-Mädchen. Ein Ort, den man immer ein bisschen glücklicher verlässt. 


Jubel – Feine Patisserie, Hufelandstr. 10, 10407 Berlin, Di – Fr 11-19 Uhr, Sa – So 11-18 Uhr.
Fotos: Caroline Prange

EIN PAAR DINGE, AUF DIE ICH MICH DIESEN HERBST FREUE


Dieses Wochenende war noch Spaghettieis-Wetter, aber man kann den Herbst schon ahnen, oder? So schön dieser Sommer war, ich freue mich auf die nächsten Wochen und darauf...

... wieder mehr Musik zu hören. Benjamin Clementine zum Beispiel.
... den Kragen hochzuschlagen.
... mich durch „A Modern Way to Eat” zu kochen – angefangen mit den Bananen-Blaubeer-Pecan-Pancakes, den Süßkartoffel-Quesadillas und der Herbst-Panzanella mit geröstetem Gemüse.
... ein Essen für Freunde zu kochen.
... weiter in „Die gleißende Welt” von Siri Hustvedt zu lesen.
... Süßkartoffel-Salat mit Feigen und Ziegenkäse zu essen.
... mal wieder in eine Sneak-Preview zu gehen.
... ein Kürbisgesicht zu schnitzen.
... mir die Bilder von Germaine Krull anzusehen.
... lange Spaziergänge zu machen.
... mir Grundschulen anzuschauen (auch wenn ich nicht wirklich glauben kann, dass Fanny nächstes Jahr in die Schule kommt).
... mir ein Kissenspray zu machen.
... viel frischen Pfefferminz-Tee zu trinken.
... Bananenbrot zu backen.

Wie geht´s euch: Freut ihr euch auf den Herbst oder seufzt ihr noch dem Sommer hinterher?

DAS DICKE, ROTE KOCHBUCH
(UND DER KÄSEKUCHEN MEINER KINDHEIT)


Zu den Dingen, die ich von meiner Großmutter geerbt habe, gehören mein zweiter Vorname Hildegard (den ich lange schrecklich fand und heute schön), eine Sturköpfigkeit, die weniger sturköpfige Menschen mitunter in den Wahnsinn treibt und ein dickes, rotes Kochbuch. Das dicke, rote Kochbuch, das ich von meiner Mutter geschenkt bekommen habe, bekam sie 1972 zur Familiengründung von meiner Großmutter geschenkt. In meiner unvernünftig großen Kochbuchsammlung ist es mir das liebste.  

Das fängt schon mit seiner Entstehungsgeschichte an. 1891 gründeten die beiden Schwestern Margarete und Elisabeth Doennig „unter ungünstigen Bedingungen” die Ostpreußische Haushaltungsschule in Königsberg. „Man war damals der Meinung, daß in hiesiger Stadt bzw. Provinz eine derartige Einrichtung überflüssig (...) wäre”, schreiben sie 1902 im Vorwort zur zweiten Auflage. Doch die erste Auflage von 1.000 Exemplaren war in kürzester Zeit vergriffen. Mein Exemplar von „Doennigs Kochbuch” ist bereits die 37. Auflage. Aktuell kann man die 42. Auflage des Buches kaufen, und dass die Rezepte der beiden noch 124 Jahre nach Gründung ihrer Kochschule herausgegeben werden, wundert mich gar nicht. „Doennigs Kochbuch” ist ein praktisches, gründliches und beeindruckend umfassendes Kochbuch. Neben ausführlichen Kapiteln über Eintöpfe, Suppen, Soßen, Fleisch- und Fischgerichte oder über Kartoffeln finden sich darin alleine 44 Seiten über das Haltbarmachen von Lebensmitteln, ausführliche Anleitungen, wie man ein Tier als Ganzes verwendet (mit Rezepten für Zungenragout oder Leberwurst) und ein Kapitel zur „Resteverwendung”. Von manchen Rezepten gibt es auch eine günstigere Variante, die mit weniger teuren Zutaten auskommt. 638 Seiten präzises, aber nie ausschweifend beschriebenes Kochwissen (manche Rezepte sind nur einen einzigen Satz lang, wie das Rezept für Apfel-Kompott: „Aus den gewaschenen, geschälten Äpfeln wird das Kernhaus entfernt, die Äpfel werden in kleine Stückchen geschnitten, mit Wasser, Zitronenschale und Zucker langsam weich gekocht und abgeschmeckt.”)




Ich finde die Vorstellung schön, dass drei Frauen aus drei Generationen mit und aus diesem Buch gekocht haben – und falls Fanny später einmal Freude an solchen Dingen haben sollte, wird eine vierte Generation in „Doennigs Kochbuch” nachlesen können, wie man Marzipan anfertigt oder Kohlrouladen kocht. Und ich mag, dass sich in diesem Kochbuch Rezepte für Gerichte finden, von denen ich noch nie gehört habe – Hoppel-Poppel zum Beispiel (mit einer Prise Salz und einem Esslöffel Zucker schaumig gerührtes Eigelb, zu dem man Zitronensaft, Kaffee-Extrakt, Rum oder Bier gibt). Oder ein Rezept für Kirschsuppe. Oder für Trüffel aus Haferflocken. Und natürlich all jene Rezepte, die zu meiner ostpreußischen Großmutter gehörten wie ihre Perlenkette: Mockturtlesuppe, Königsberger Klopse, Mohnstriezel oder der mir so unvergessene Käsekuchen, dessen Rezept meine Mutter in energischer Schrift auf der linken Innenseite des Buches notiert hat, weil sie ihn noch ein bisschen lieber mochte als die „Quarg- (Glumse-) Torte” der Doennigs, die man auch in diesem Buch findet. Ich kann sie verstehen. Dieser Kuchen ist etwas Besonders. Er hat keine Angst vor zu viel Butter, zu viel Zucker, zu viel Boden oder überhaupt vor zu viel Zuviel. Ein Bissen, und ich bin wieder Kind. Ein sehr glückliches.




HILDEGARDS KÄSEKUCHEN

Zutaten für den Mürbeteig
200g Mehl
1 TL Backpulver
90g Zucker
1 Ei
125g kalte Butter

Zutaten für den Belag
1kg Speise-Quark
375g Zucker
7 ganze Eier 
Saft einer Zitrone
1 Paket Puddingpulver

Die kalte Butter mit einem Messer in Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten zu einem Mürbeteig kneten.
Den Mürbeteig für 15 Minuten in den Kühlschrank legen.
Eine Springform (Durchmesser: 26 cm) buttern. 
Den Ofen auf 210°C Ober/ Unterhitze vorheizen.
Den Teig in die gebutterte Springform drücken und für 15-20 Minuten goldbraun backen.
Für den Belag alle Zutaten gut miteinander verrühren (ich habe dafür einen Handrührer genommen).
Auf den vorgebackenen Boden geben und für 60-70 Minuten bei 170°C Ober/ Unterhitze backen bis die Stäbchenprobe sauber bleibt.
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