UNITED SPIELVERDERBER

Eine Email bekommen, in der mir eine Frau schreibt, wie schrecklich sie es findet, dass bei mir immer alles ganz wunderbar, wundertoll und herrlich sei. Und dann all diese netten Kommentare, schreibt sie, die immer nur alles super finden. Grauenhaft. 


Ich könnte da jetzt drüber stehen. Let Karma take care of it, dann lies doch woanders, zwingt dich doch niemand, dir so viel grauenhafte gute Laune anzutun, gibt ja sicher genug Orte im Netz, die dich nicht mit Freundlichkeit belästigen.


Aber ich steh nicht drüber. Ich denke darüber nach.


Erster Gedanke: Wenn du wüsstest, wie superhappy ich gerade bin. Ich habe Migräne, schon seit drei Tagen, ich habe Rückenschmerzen, ich tue mich außerordentlich schwer damit, mein Kind in die Kita zu schicken, ich tue mich außerordentlich schwer damit, einen geraden Satz zu schreiben und anständig zu arbeiten, ich habe einen Pickel von der Größe des Empire State Buildings, das Kind hat drei Stunden zum Einschlafen gebraucht, die Bratkartoffeln sind angebrannt, die erste Mahlzeit, die ich heute kriege, gleich werde ich noch ein bisschen arbeiten, es ist halbzwölf. Der einzig wirklich gute Moment heute: mit Fanny zu Darwin Deez und Phoenix zu tanzen. Danke der Nachfrage.


Zweiter Gedanke: Natürlich kann man das alles doof finden. Die Dinge, die ich schreibe, fühle, zeige, liebe. Geschmäcker sind nun einmal unterschiedlich. Total legitim. Warum man allerdings etwas liest, was man so total grauenhaft findet, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Muss ich aber auch nicht können.


Dritter Gedanke: Ein Fragezeichen. Können Weblogs zu glücklich sein? Ich lese einen ganzen Haufen schrecklich glücklicher Weblogs. Weblogs, in denen Menschen sich glücklich kochen, basteln, backen, fotografieren, schreiben. Ich bin froh, diese Orte zu kennen. Froh, dass ich an einem Tag wie diesem zwischendurch mal fünf Minuten darüber nachdenke, ob ich Fanny auch so ein großartiges Namens- und Gesichterbuch machen kann wie Joanna für Toby. Froh, dass ich ganz hibbelig werde, wenn ich die in Gold getauchten Gläser auf "Say Yes to Hoboken" sehe. Froh, dass ich breit grinsen kann, wenn ich diese Bilder sehe. Oder diese. Oder diese. Oder dieses Sandwich. Aber es ist nicht nur das. Nicht nur die Freude darüber, an Tagen wie diesen (und an allen anderen) Orte zu kennen, die mich glücklich machen. Ausflugsdampfer. Schrebergärten. Badewannen. Als ich vor anderthalb Jahren mit Slomo begonnen habe, hätte ich nie damit gerechnet, wie nahe man Menschen sein kann, denen man noch nie begegnet ist. Wie liebevoll, mitfühlend und großzügig ein so abstrakter Ort wie das Internet sein kann. Wie sehr es mir manchmal den Tag rettet, wenn jemand, den ich noch nie gesehen habe, jemand, der auf der Straße einfach an mir vorbei gehen würde, schreibt: Ich denke an dich, du bist nicht allein mit diesem Gefühl. Oder manchmal auch: Yeah, diese Schuhe sind wirklich ein Knaller. Wie sehr es mir den Tag rettet, wenn ich an Fannys allererstem Kita-Tag ein kleines Paket von K. bekomme, einfach so, weil sie weiß, dass ein allererster Kitatag nicht so ganz leicht ist. Vielleicht auch, weil ich hier auf Slomo eigentlich immer nur ich bin. Nie das Gefühl habe, irgendwer anders sein zu müssen. Weil es okay ist, mal durchzuhängen. Oder Angst zu haben. Oder nicht zu wissen, wohin mit mir. Oder glücklich zu sein. Ich glaube, ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so oft verknallt wie in den letzten Monaten. In Weblogs, in Geschichten, in Kommentare, in Emails, in euch.


Dreieinhalbter Gedanke: Aber wenn ich doch manchmal übel drauf bin und Schwermut sich in mir breit macht und meine Tage zerschossen sind und zu viel auf meiner To-Do-Liste steht und ich nicht weiß, wie ich die einzelnen Punkte abhaken soll, ohne dass für jeden abgehakten Punkt zwei neue auf die Liste kriechen, und die Migräne und die Müdigkeit beschlossen haben, sich ausgerechnet mich als Ort für ihren Vergleichskampf auszusuchen - ja, dann kann es doch nicht stimmen, dass dieses Weblog ich ist, dann ist dieses Weblog doch nur mein halbes Ich, das nette, freundliche, gut gelaunte Ich, das ich der Welt entgegen halte, und dann hat das doch etwas Verlogenes, nicht wahr? Vielleicht. Kommt darauf an, was man von einem persönlichen Weblog erwartet. Ob man davon ausgeht, dass es eine Psychotherapeuten-Couch ist, auf der absolut alles raus muss, jedes Unbehagen, jede Träne, jedes Mir-gehts-aber-nicht-immer-so-toll-wie-alle-glauben, jedes der-Kollege-war-aber-heute-scheiße-drauf. Oder ob man den Menschen, die ein persönliches Weblog betreiben, gestattet, sich dieses Weblog so einzurichten wie ein, sagen wir mal: Wohnzimmer. Also möglichst stimmungsaufhellend. Mit hübscher Deko, ein paar schönen Bildern, frischen Blumen, die einen daran erinnern, dass es Schönheit gibt. Statt mit knarzenden Stühlen, die bei der Benutzung so ächzen wie die eigene Seele manchmal. Würde man dem Wohnzimmer nachsagen, dass es falsch ist, weil nichts in ihm darauf schließen lässt, dass die Menschen, die sich aufs Sofa legen, gar nicht immer so fläzig sind? Könnte mein Wohnzimmer jemanden aufregen, weil es wohlig, hell und freundlich ist und deswegen ein falsches Bild von mir abgibt? Ach ja.


Vierter Gedanke: Einfach nur froh. Froh, dass ich keine anderen Sorgen habe als eine mies gelaunte Email, keine anderen Probleme als Kita-Abschiedsschmerz, einen Riesenschädel und Müdigkeit. Das war nicht immer so in meinem Leben. Froh, froh, froh. Von mir aus auch zu glücklich. Falls das überhaupt geht.


74 Kommentare:

  1. wie kann man sich denn über so etwas wunderbares wie deinen blog und die lieben kommentare beschweren? es will nicht in meinen kopf. ich danke dir für deine gastfreundschaft und ehrliche heiterkeit, mit der du uns alle immer in deinem schönen wohnzimmer empfängst! du machst das so wunderbar und erfrischend und liebevoll und nahbar und persönlich und niemand hat das recht, mehr zu verlangen oder sich gar zu beschweren, wenn du der welt dein halbes und nicht dein ganzes ich entgegen hältst! ich bin richtig empört. lass dich nicht beirren. all die schönen und glücklichen kommentare sprechen für dich.

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  2. ach Okka...warum sollte es hier anders sein, als im richtigen Leben?...die Menschen, die immer noch ein Haar in der Suppe finden, gibt es auch hier...ja, ja...hätte mich auch gewundert, oder? Ich finde es ganz wunderbar wie du hier schreibst...frei von der Seele und nämlich ohne Verschönerung...wie gerade jetzt...du bist so fabelhaft du und ich glaube viele wären auch gerne so...na, dann lasst euch doch endlich mal anstecken von der Slomomania und werdet endlich GLÜCKLICH...traurig sein kann doch jeder!...;)...ich drück dich, meine Liebe und find es einfach nur ganz zauberhaft bei dir...immer und immer wieder...cheers and hugs...i...

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  3. Wenn ich einen guten Tag habe, besuche ich deinen Blog, schaue, was es Neues von dir gibt und freue mich an dem, was du mit der Welt teilst. Wenn ich einen schlechten Tag habe, komme ich hier her, tanke positive Energie, und sei es allein auf Grund der schön formulierten Texte. Ich will mich nicht durch Blogs klicken, in denen ich lese, wie scheiße und schwierig das Leben ist, das weiß ich auch so. Warum muss ich mich dann auch noch via Internet zwingen, mich permanent genau damit zu befassen? Ich will nicht ewigen Sonnenschein und süße Kätzchenbilder. Aber ich will auch mal Schönheit und Freude, ich will Leute kennenlernen, die mein Herz schlagen lassen (und von denen dann auch die dunklen Seiten), Neues sehen und hören.
    Ich will lesen, was bei dir passiert, weil ich seit dem ersten Klick hier her unglaublich froh bin. Froh, dass du schreibst, was du schreibst und wie du schreibst.
    Wie Franni schon geschrieben hat, lass dich nicht beirren! Das Schöne am Internet ist doch, dass man selektieren kann wie verrückt. Einfach weiterklicken, wenn man etwas doof findet. Ist doch prima, man muss sich nicht ärgern, muss nicht meckern, sondern kann einfach zum nächsten Blog springen.

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  4. Ich kann es nicht glauben!!! Dann liebe emailmiesschreiberin klicke doch einfach weiter. Es zwingt Dich niemand hier eine kurze Zeit zu verweilen, die wunderbaren Texte zu lesen, sich verstanden zu fühlen, mit einem Lächeln oder einer kleinen Träne im Auge den Alltag anzugehen. Okka ich freue mich schon immer auf den Montag, wenn ich mit meiner Kaffeetasse endlich innehalten kann und Deine wunderbaren Gedanken ( auch wenn Du einmal "schlechte Tage" hast )lesen darf.... Lass Dich nur nicht von Neid und Mißgunst abhalten uns an Deinem Leben teilhaben zu lassen. Soll Sie doch einfach weiterklicken und andere Menschen mit ihrer Miesepetrigkeit belästigen!!! Wir werden auch weiterhin hier respektvoll, liebevoll und positiv miteinander kommunizieren!
    furchtbar liebe und nette Grüße Renate

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  5. Liebe Okka,
    Ich bin eine stille Mitleserin. Ich bin Mutter von vier Kindern. Am Dienstag haben wir die Freundin meiner Tochter beerdigt. Sie ist schlafen gegangen und nicht wieder aufgewacht, verursacht durch eine bis dahin nicht entdeckte Erkrankung. Sie hätte in zwei Wochen gemeinsam mit meiner Tochter Abitur geschrieben. Nach einem solchen Tag gehe ich nach Hause, mache den PC an und freue mich über Normalität. In einem Moment, in dem man glaubt, es könnte nie wieder irgendwas normal sein.
    Mein Jüngster fragte heute morgen, bevor er in die Schule ging:"Mama, war das bei euch früher auch so, dass irgendwelche Kinder einem ständig die Mütze vom Kopf gezogen haben?" Ich antwortete ihm:"Ja. Das war schon immer so. Die sind doch nur neidisch!"
    Liebe Okka, lass dich von einer unter tausenden nicht aus der Bahn werfen. Ich freue mich immer über deine Zeilen.
    Fatima

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    1. Liebe Fatima, den ganzen Vormittag über das nachgedacht, was du geschrieben hast und nach richtigen Worten gesucht. Ich bin einfach so fassungslos und traurig. Mein Herz ist bei euch. Und ich denk an euch. Und ich wünsch euch allen ganz viel Kraft.

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    2. Liebe Fatima,
      es gibt keine tröstenden Worte für das was passiert ist. Es tut mir aufrichtig leid für alle, die das Mädchen geliebt haben und nun mit diesem unfassbaren Verlust leben müssen. Ich wünsche euch allen viel Kraft auf diesem schweren Weg.
      Alles Liebe von
      Frau Süd

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  6. liebe okka, als ich angefangen habe, deinen blog zu lesen, hatte gerade meine zweite freundin ein kind bekommen. eine "freundin" hatte mir die freundschaft gekündigt, weil ich mich angeblich nicht freuen könne mit freunden, die kinder bekommen... das hat mich sehr verletzt. es stimmt schon, ich weiß nicht, ob ich jemals kinder bekommen möchte, aber ich bin siebenundzwanzig und habe noch so viel vor. ich bin der meinung, ich muss jetzt noch nicht wissen, ob ich kinder bekommen will... aber durch deinen blog habe ich gelernt. gelernt wie sich gefühle auch verändern können. ich glaube ich werde meinen freundinnen ein stück gerechter, weil ich gelernt habe. und ich kann das gesabbel über kinder ertragen, wo noch vor einem jahre das weite gesucht hätte. auch wusste ich in dem letzten jahr so oft nicht, wie ich es schaffen soll, aus meinem unglücklichsein herauszukommen, mir positive gedanken zu machen, einen weg zu finden, meine ziele wieder zu verfolgen. und dein blog ist einfach so unglaublich schön geschrieben, erzählt geschichten, wie in einem buch, nur wahre geschichten. ich bin so glücklich, dass du hier schreibst und ich mir ein schönes gefühl bei dir abholen kann :-) wenn ich wieder einmal glaube, nicht herauszukommen aus meinem loch. mach doch bitte einfach weiter so liebe okka und wenn es jemandem nicht gefällt, das ist nicht schlimm, das ist menschlich, aber das kannst du einfach ignorieren :-) liebe grüße aus norddeutschland, frauke

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  7. Liebe Okka,
    schade, dass es Mitmenschen geben, die einem ein bisschen Freude nicht gönnen. Wenn ich einen schlechten Tag habe und mir manche Blogeinträge in verschiedenen Blogs in dem Moment einfach zu fröhlich oder zu überschwänglich sind, dann klicke ich doch diese Einträge auch einfach mal weg. Wenn ich einen halb schlechten Tag habe, dann muntern diese mich auf und wenn ich einen guten Tag habe, freue ich mich ganz besonders darüber. Aber deswegen würde ich mich doch nie über ein Lächeln oder eine Träne in einem Eintrag beschweren. Auch wenn du dir darüber schon Gedanken gemacht hast, denke ich du sollest darüber stehen! Dein blog ist einmalig und du entscheidest, was du mit uns teilen möchtest! Schlechte Gedanken gehören auch nicht immer verewigt, oder?! Gute dafür schon ;)
    Vielen Dank für deinen blog!
    Liebe Grüße Juliane

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  8. Irgendwie bleibt das ganze Bloggen doch immer eine Märchenwelt in der alles immer perfekt ist, eben aufgeräumt so als ob Besuch kommt. Gerade deswegen ist sie eben auch so schön, weil es egal was ist immer aufgeräumt ist. Wenn dein eigenes Leben grad Müllhalde ist kannst du Blogs gucken gehen und hast ein bisschen Perfektes um dein Leben aufzuhellen und das ist gut und schön. Für mich wird es erst schwierig, wenn ich nicht mehr realisiere das alle in dieser perfekten Märchenwelt auch Probleme haben, sondern nur noch denke boah haben die ein Leben, wieso ist bei mir so ein Chaos, ich immer nörgelig, ... unendlich fortsetzbar. Da muss man einfach aufpassen nicht in diese Falle zu tappen und alles mit sich zu vergleichen sondern stattdessen bloß genießen. Klappt leider nicht immer, aber sehr oft.
    Aber an deinem Blog liebe ich gerade, dass es nicht nur perfekte Märchenwelt ist, sondern man auch wirklich den Menschen dahinter mitbekommt und das der Mensch echt und nicht bloß Fantasie ist.
    So und jetzt werde ich nachdem ich gerade ein wenig perfekte Märchenwelt getankt habe mich wieder meinem Umzugschaos widmen. Alles, alles Liebe !!!

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  9. Das Leben ist bunt - es gibt auch dunkle Farben darin. Das wissen wir alle, das erleben wir alle. Das müssen wir aber nicht immer und überall laut raus schreien.

    Mein Blog zum Beispiel hat seinen Untertitel ganz bewusst und niemals werde ich da von den Schrecklichkeiten berichten, die mir begegnen. Auch nicht von meinen eigenen. Dieser Ort soll ganz bewusst ein Ort der Fröhlichkeit sein. Auch, damit ich mich dahin zurück ziehen kann und nur das eine sein darf: fröhlich.

    Die eMail-Schreiberin scheint dein Blog (oder zumindest die Kommentare) nicht sehr gründlich zu lesen, denn hier sind - mehr als in jedem anderen Blog den ich kenne - gerade die Kommentare sehr offen, ehrlich und weit mehr als "ohhh-wie-toll-Jubelschreie". Und ich werde mir von niemandem verbieten lassen, eben genau ein Wundervoll zu schreiben, wenn ich etwas wundervoll finde!

    Dieses Blog ist eine angenehme Alternative zu den Tageszeitungen. Aus der Vielzahl von Möglichkeiten wird dort immer das Schreckliche heraus gefischt. Aus der Vielzahl der Möglichkeiten wird hier immer das Schöne betrachtet. Wir sollten uns alle darüber freuen und auch in unserem eigenen Leben nach den kleinen Lichtblicken suchen - und sie FINDEN, denn sie sind bei jedem da, man muss nur sehen lernen. Wenn dieses Blog zu einem ganz besonders taugt, dann zum Sehen lernen.

    Niemand von uns ist so blauäugig zu glauben, dein Leben wäre immer und ausschließlich Friede, Freude, Sonnenschein. Aber wir freuen uns mit dir über die leichten und hellen Farben und finden bei uns selbst dadurch auch gleich noch ein paar mehr.

    Ich wünsche mir weiterhin deine leichten, fröhlichen Texte und Fotos. Es ist nämlich viel schöner, mit einem Lächeln das Haus zu verlassen, als mit sorgenumwölbter Stirn oder Zornesfalten.
    Und so lächelnd begegne ich dem ersten Menschen auf der Straße - und er lächelt zurück. Genau das ist es nämlich, was mich wiederum freut, du verbreitest Lächeln. Etwas besseres kann uns allen nicht passieren. Ich liebe dich dafür!

    Grüße! N.

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  10. ach, Okka, was soll man dazu schreiben? Es ist wohl sehr naiv zu glauben, dass es Menschen gibt, bei denen immer alles rund läuft, Zufriedenheit und Glück Ende nie. Jeder Mensch hat Probleme, Grübeleien, die sehr hartnäckig immer und immer wieder kommen und einem die Ruhe rauben. Andererseits, wenn die großen Themen stimmen (Gesundheit (und es kann plötzlich buuhhh wie schreckliches passieren, Fatima, ein Wahnsinn, ich zittere gerade), Liebe, Finanzen) und man die kleineren Probleme in Angriff genommen hat (Gewicht, Wohnung gemütlicher machen, endlich in den Urlaub fahren, whatever), dann bleiben unter dem Strich halt Migräne und Trennungsschmerz in der Kita übrig. Und ja, es gibt Menschen, die das lächerlich nichtig finden.

    Das wichtigste ist für mich, dass man authentisch bleibt. Das bist Du! Ganz ganz ganz authentisch, ich bin so gerne hier, schreibe hier mit, hole mir ein Lächeln, freue mich mit Dir. So dankbar dafür.

    Hab einen wunderschönen Tag, tolle Okka!

    Mailis

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  11. "Oder ob man den Menschen, die ein persönliches Weblog betreiben, gestattet, sich dieses Weblog so einzurichten wie ein, sagen wir mal: Wohnzimmer. Also möglichst stimmungsaufhellend. Mit hübscher Deko, ein paar schönen Bildern, frischen Blumen, die einen daran erinnern, dass es Schönheit gibt. Statt mit knarzenden Stühlen, die bei der Benutzung so ächzen wie die eigene Seele manchmal."
    Liebe Okka,
    dieser Absatz ist so wunderbar geschrieben, dass er in mir etwas ganz Wohliges ausgelöst hat. Danke dafür! Und danke für all die Inspiration! Mach weiter so, ich denke, wir alle setzen uns immer wieder gerne an dein Wohnzimmertischchen :)!
    Einen schönen Tag!

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  12. "Manche Menschen schütteln ihren Kopf so lange über dem Suppenteller, bis ein Haar hineinfällt." (Überlieferung mir leider unbekannt, aber durch Lebenserfahrungen reichlich manifestiert ;-)
    Extremst herzlich, Anja

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  13. Ach, weißt du, Okka, am besten ich komme auch in deinem gemütlichen Wohnzimmer vorbei. Ich bringe auch die fröhlichsten Blumen mit, die ich finden kann, und den besten Schokoladenkuchen mit ganz vielen bunten Smarties obenauf und wenn ich es bis dahin beherrsche, bekommt jede Besucherin in deinem Wohnzimmer noch eine bunte gefilzte Blume von mir - nur so, zur Erinnerung an fröhliche Momente. Wer dann noch dazu in der Lage ist, darf auch einen negativen Satz sagen - einen! Bis dann, Andrea

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  14. An Tagen, an denen alles blöd läuft, nichts geht und man wirklich mal negativ drauf ist, an solchen Tage gehe ich erst in die Badewanne und dann ins Bett. Oder zum Sport. Oder ich rufe alle meine besten Freundinnen an und jammere ihnen stundenlang die Ohren voll. Aber an solchen Tagen habe ich keine Lust aufs Bloggen. Da ist mir das dann mal herzlich egal.
    Ich glaube, bei den Bloggs ist es, wie bei Fotoalben. Wer fotografiert denn schon die Streits? Den blöden Tag, an dem auch noch der Müllbeutel auf dem Weg nach unten reißt? Die schlechte Laune seiner trotzigen Kinder? Ich habe letztens mein Fotoalbum aus Kindertagen angeguckt. Es gibt ein einziges Bild auf dem ich sauer bin. Auf allen anderen strahle ich wie ein Honigkuchenpferd. Klar, meine Kindheit war glücklich, aber nicht so überglücklich. Ich glaube mit unseren Bloggs ist das ähnlich. Wir bloggen, wenn es uns gut geht, wenn wir was schönes teilen wollen. Nicht, weil wir kein Verständnis für schlechte Laune kriegen. Sondern einfach, weil wir keine Lust haben, da auch noch drüber zu schreiben. Bei Tagebüchern hingegen kann ich das umgekehrte Phänomen beobachten. Die nutze ich aktiv in den nachdenklichen, zweifelnden, komplizierten Phasen und selten an den Tagen, an denen es mir einfach gut geht. Da muss ich ja bloggen.

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  15. Liebe Okka,
    ich lese nun schon ein Weilchen deinen Blog, vorallem morgens beim Kaffee. Es ist schoen von dir und ueber dich zu hoeren. Von Fanny, bunten Hosen, goldenen Schuhen, deinem Parisbesuch undundund. Sowohl du, als auch deine Leserinnen sind sich bewusst, dass es auch Leid und Elend gibt. Das hat man manchmal selbst im Alltag oder liest es in den Tageszeitungen, aber bitte nicht in einem Blog wie diesem! Ich bitte dich: mach weiter so! Lieben Gruss! Sabine

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  16. Diese E-Mail ist für mich so wenig nachvollziehbar, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Ich lese dein Blog zum einen deshalb so gerne, weil es für mich eines der ehrlichsten und vielfältigsten ist, die ich so kenne - und in dem eben nicht immer nur eitel Sonnenschein herrscht. Und zum anderen, weil manche der Posts einfach nur gute Laune und Lust auf Leben machen!
    Ganz abgesehen davon ist es zuallererst DEIN Blog, den du mit uns teilst. Wir als Blogleser schauen mehr oder weniger uneingeladen vorbei - und haben daher weder einen Anspruch noch ein Recht darauf, dir zu sagen, wie das aussehen soll. Schließlich bestimmen doch auch nicht deine Gäste, wie du dein Wohnzimmer einrichten sollst...
    Einen glücklichen Tag,
    Eva

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  17. Liebe Okka!
    Weißt du warum ich Blogs (und gerade auch deinen) so mag? Weil sie inspirieren, motivieren und ermutigen wollen. Weil sie einen mitreißen in eine Welt der bunten Farben, der Fröhlichkeit, der Ausgelassenheit. Ein "Ich bin grad so froh, ich muss es mit euch teilen, damit ihr auch ein bisschen davon abbekommt". Es werden tolle Rezepte, DIY-Projekte und Produkte vorgestellt. Aber nicht mit dem Hintergrund: "Guck mal ich bin so toll, ich hab das erreicht und ich kann mir das leisten, etc." Sondern mit der Intention: "Ich hab' das geschafft, also kannst DU das auch. Und dieses Produkt hat mich glücklich gemacht, vielleicht macht es DICH ja auch glücklich!"
    Ja, manchmal denke ich auch: "Mann, wieviel Zeit und Energie haben die anderen eigentlich alle um ständig neue Projekte anzugehen, sie zu fotografieren und dann auch noch zu posten. Der Tag hat doch nur 24 Stunden, wie machen die das bloß?" Dann muss ich mich daran erinnern, dass die anderen sicher auch mal blöde Tage haben und vielleicht manchmal auch mehr Zeit als ich. Und dass sie mich einfach nur einladen wollen, mir das mitzunehmen was ich gerade brauche: eine Portion bunt, ein bisschen Motivation und das Gefühl, dass ich auch erreichen kann, was sie erreicht haben. Dann ist es plötzlich egal, dass die Möbel in diesem Büro alle grau sind und der Himmel gerade auch. Denn in meinem Kopf fängt es an zu rattern, Farben und Formen setzen sich zusammen und ich plane neue Projekte. Projekte die mich glücklich machen werden.
    Und jetzt kommen gerade ein paar Tränen, weil ich so froh bin, dass es Blogs wie deinen gibt.
    Danke!
    Alles Liebe!
    Anni

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  18. Was wollte die Dame nur damit bezwecken? Dich dazu bewegen, doch mal über die Erderwärmung oder Finanzkrise zu berichten? Oder wollte sie einfach nur mal ungefragt nörgeln? Warum klicken Nörgler nicht einfach weiter? Müssen die denn unbedingt überall dort, wo es ihnen nicht gefällt noch mal eben schlechte Laune verbreiten? Es wird viel zu wenig gelobt!!! Und gelächelt. Darum:
    Keep calm and carry on!!!

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  19. Oh Dear, warum man so ne Email schreibt statt einfach vor die Glotze zu sitzen und Reality-TV einschaltet? Ich kann es auch nicht nachvollziehen!
    Ich mag Deine Art zu schreiben und ich finde auch nicht NUR Friede, Freude, Eierkuchen in deinen Texten. Du schreibst wie kaum ein anderer über Zweifel, Ängste und Gefühle. Wahrscheinlich bist du deshalb auch so ausgeglichen (so wirkst du jedenfalls) und konzentrierst dich hier auf die positiven Dinge des Lebens.
    Mag ja sein, dass sich manche besser fühlen, wenn sie sich Streit und negative Energien reinziehen, wir fühlen uns eben besser, wenn wir uns auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren!
    Nina

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  20. liebe okka, dein beitrag ist so wunderbar wie das leben selbst! DANKE! ich schick dir ganz herzliche grüße und wünsche dir unendlich viele glückliche tage. mano

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  21. Nur kurz, liebe Okka: Du schreibst mir aus der Seele! Ich bin da ganz bei Dir und Anni (s.o.)! Lass so komische Mails nicht an dich ran...

    Happy Thursday
    Jules

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  22. Ich glaube, dass es vielen Bloggern so geht:
    Der Blog ist eine eigene kleine Welt, die man sich geschaffen hat. In der man sich gerne mit den Dingen beschäftigt, die einen SELBER glücklich machen. In der man hofft, dass man andere mit diesen Glücksmomenten inspirieren kann, das Glück teilen kann.
    Der Blog fungiert als Ruhepol, Ideenschmiede, Psychologe...
    Ich zumindest habe meinen Blog aus dem Grund erschaffen, mehr Ordnung in meine Gedanken und mein Leben zu bringen und mich neben dem Büroalltag mit SCHÖNEN Dingen zu beschäftigen.
    Natürlich geht es einem nicht immer gut, es passieren blöde Dinge im Leben und es ist nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen. Die blöden Dinge kann man natürlich auch im Blog thematisieren. Aber macht man sich damit nicht seinen eigenen, kleinen Ruhepol, die kleine Energiequelle kaputt...?

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  23. Liebe Okka, deine Gedanken zu der Email zeigen mir, dass Du alles andere als ein oberflächlicher Mensch mit "superglücklicher Fassade" bist, sondern ein tiefgründiger Mensch, der das Schöne mag und es versteht, es sich und seiner Familie schön zu machen (auch eine Kunst!!).... Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass einige Blogs eine Selbstdarstellung sind (mein Auto mein Haus, meine Familie, ich ich ich), bei Deinem Block hatte ich noch nie das Gefühl!!
    Also weiter so,keep on smiling, viele liebe Grüße aus München, Anna

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  24. meine güte, was gibt es doch komische leute! wenn mir ein blog nicht gefällt, muß ich ihn doch nicht lesen...
    ich gebe zu, ich lese noch nicht sooo lange bei dir mit. aber weißt du warum ich überhaupt hier lese: weil es echt ist und normal. ich nehme dir jedes wort ab, das du schreibst....in diesem sinne: mach weiter so und lass dich nicht beirren♡...
    liebe grüße,
    susanne

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  25. ich frage mich auch geraden, was so ein kommentar bezwecken soll?
    erst mal stimmt es ja gar nicht - du lässt ja manchmal auch durchblicken, wenn es dir nicht gut geht, du zweifel hast o.ä.
    aber zweitens ist es doch ganz allein deine sache, was hier steht, und wenn es nun mal überwiegend positive sachen sind, dann ist das nicht nur für dich schön (um sie sich in blöden momenten wieder vor augen führen zu können), sondern auch für alle anderen, die auf der flucht vor dem grauen alltag im internet genau solche hellen, bunten und warmen plätze wie diesen hier aufsuchen.
    wer will denn hier nur schwarzmalen?
    wer sollte denn hier rumstänkern wollen, dass er alles doof findet? (gar dich doof findet? wer kennt dich denn??)
    manche leute haben eben das prinzip von autorschaft und autobiografie immer noch nicht verstanden.
    schaff dir weiter deine glücksräume hier, liebe okka - bitte! denn es macht genug andere menschen ebenfalls glücklich!!

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  26. liebe okka, ich kann mich den vorrednerinnen nur anschliessen. abgesehen davon, dass du uns nicht nur an deinem friede-freude-eierkuchen teilhaben lässt, sondern auch an den nebligen und kalten tagen. mir tut es immer gut bei slomo vorbeizuschauen und zu sehen, dass man nicht allein ist, mit den auf und abs des alltags. weil du so gut darin bist es zu beschreiben. und weil es anderen auch so geht, gibt es lauter positive reaktionen, die ja auch nicht immer nur weichgespült sind. vielleicht ist es auch gut (und schon wieder positiv!) dass mal jemand so eine mail schreibt, weil man dann noch viel mehr weiss, dass das was man tut genau das richtige ist. dass man da wo man gerade steht auch sein will und dass die bilder die man malt, auch schön sein dürfen. weiter so und schön dass es dich gibt! liebe grüße, wiebke

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  27. "Who is to say, that pleasure is useless?"

    Liebste Okka, lieber Charles und alle anderen Tagträumer und Optimisten:
    Ihr seid mir die Allerliebsten, deswegen bleibt bloß genau so, wie ihr seid!

    Deine Kathrin

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  28. Liebe Okka,

    ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Besonders an /halbe Sachen/Anjas Zitat - treffender geht es kaum. mussichmirdirektmalnotieren.

    Fühlt sich weiterhin sehr wohl und sehr aufgehoben:
    Steffi
    (Die das "Man kann nicht allen gefallen und das sollte man auch nicht"-Credo gerade lernt.)

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  29. Liebe Okka,

    ich versuche jetzt einmal meine spontanen Gedanken gut zu formulieren:

    Ohne diese e-mail hättest Du über dieses Thema nicht so viel Ehrliches, Warmes und Wahres schreiben können. das ist zumindest das Gute daran! Ich habe Dich immer gerade als besonders authentisch und wahr empfunden, daher kann diese Dame nur oberflächlich bei Dir hineingeschaut haben.
    Auch wenn sie damit mit Sicherheit die Falsche getroffen hat, ist ihr etwas über die Leber gelaufen, was nicht so ganz unwahr ist. Die Welt dreht sich momentan sehr "perfekt". Alle streben nach Perfektion, Schönheit, Glück. Es gibt auch das Andere, das kann man ruhig mehr zeigen. Aber das hast Du uns immer auch sehr ehrlich gezeigt.

    Ich begleite Dich weiter. Ich lese weiter über Deine guten Ideen, Deine Erlebnisse, Deine Ansichten, Dein Glück, Dein Unglück... Ich habe dann das Gefühl, mit meinem Kram nicht allein zu sein, tanke auf und bin inspiriert.
    Schön dass es Dich und Slomo gibt. Bleib so!
    Und Du E-mail-Dame, Du hast jetzt so richtig was zum Nachdenken!!! Tu es auch!
    Suzie

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  30. Hallo Okka.
    Viel zu sagen gibt es nicht mehr, da schon ganz viel gesagt wurde:
    Zunächst vielen Dank für die große gefühlte Authentizität dieses Blogs, der mich sehr inspiriert. Beindruckt. Erfreut. Ablenkt. Und genau das ist der Grund, warum ich Deinen und einige andere Blogs verfolge.
    (Unabhängig davon wird durchaus auch mal deutlich, wenn Du einen Durchhänger hast, aber vielleicht muss man dafür auch mal zwischen den Zeilen lesen).
    Wer möchte bitte im Internet ständig Gejammer und Lebenssorgen hören und sich dadurch selber runter ziehen lassen? So wie ich mich in meinem privaten Umfeld mit Leuten und Dingen umgebe, die mir gut tun, so ist es auch in der virtuellen Welt.
    Empfehle der Emailerin doch das Tages-TV-Programm von RTL 2 und Sat 1 - Geschichten aus dem "wahren Leben", die im Grunde - ich sag es ganz deutlich in den Worten meines Bruders - ein totes Schwein interessieren... vielleicht ist dieses Programm für sie mit mehr relevantem Inhalt gefüllt als Dein Blog. Ich bezweifel es und werde Deinem Blog treu bleiben.
    Jetzt hab ich doch mehr geschrieben als ich wollte ...
    Mach weiter so - genau so!
    Danke!
    Angela

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  31. Liebe Okka!

    DANKE! DANKE für diesen Post! Es ist als hättest Du die Worte, die ich gesucht habe, gefunden und das geschrieben was ich empfinde. Es hat so gut getan zu lesen, dass ich nicht alleine bin, mit dem was ich fühle und das es anderen genauso geht.

    Du schreibst so richtig und so schön. Und die Kritik der Emailplanschkuh darf Dich gar nicht weiter berühren. Ich bin froh dass es Deinen Blog gibt und dass es diesen so gibt wie er ist. Ich freue mich wirklich jedes Mal wenn es einen neuen Post von Dir gibt und - unabhängig von mir und allen anderen - darf es nur wichtig sein für Dich, ob ein Post den Du schreibst wirklich DU bist. Und man kann sehr wohl auch trotz widerer Umstände ganz wundervolle Artikel schreiben ohne sich dabei zu verstellen, denn ein solcher ist ja immer nur ein Teil von einem Ganzem und wer hier im Internet oder bei irgendeinem Blog darauf Anspruch erhebt das gesamte Leben eines Bloggers auf dem Silbertablett serviert zu bekommen, der sollte mal nachdenken was er da eigentlich fordert. Und alle, die keinen so fantastischen Posts wie Deine lesen wollen, die dürfen sich doch gerne einen anderen Ort zum lesen suchen.

    Bleib unbedingt so wie Du bist! Und fühl Dich umarmt und lieb gegrüsst von
    Frau Süd

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  32. Liebe Okka,

    ich lese auch noch nicht lange bei Dir...aber ich lese so gerne, weil es authentisch ist, was Du schreibst und ich mich immer mal wieder erkenne (v.a. mit all den Zweifeln und Ängsten bei der Kita-Eingewöhnung - obwohl es bei mir schon das dritte Kind ist ;-)und gerade heute...von fiesen Kopfschmerzen, blöder Erkältung geplagt...da lese ich besonders gerne in solchen Blogs wie dem Deinen und kann Dir sagen, danach fühle ich mich wesentlich besser!!!
    Mach weiter so, lass Dich nicht beirren!
    Sei lieb gegrüßt, Carolin

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  33. Liebe Okka,
    Auch ich kann diese email irgendwie nicht nachvollziehen. Zumal ja niemand dazu gezwungen wird, blogs zu lesen.
    Aber so ist es ja eigentlich immer wieder im Leben: irgendwelche - am besten natürlich wildfremde - Leute meinen, sie müssten ungefragt Kritik abliefern. So geht es mir seit ich mit meiner Tochter schwanger war. Unglaublich, was die Leute sich manchmal rausnehmen...ich wollte im Geburtshaus oder zu Hause entbinden, und habe die Vorsorge bei meiner Hebamme gemacht. Bin nur für die Ultraschalluntersuchungen zum Arzt. Plötzlich sprachen mich sogar die flüchtigsten Bekannten darauf an, wie ich das denn bloss verantworten könnte. Dann ging es weiter mit dem Familienbett. Und dass ich meine Tochter 3 Jahre und einen Monat gestillt habe, ging ja dann garnicht. Ich habe mich irgendwann gefühlt wie ein totaler Exot. Jedenfalls finde ich, man sollte sich von solchen mail nicht beeinflussen lassen in seinem Tun, solange man sich gut fühlt mit dem was man macht.
    Ich bin durch die Nido auf dich gestossen und lese seitdem begeistert mit! Ich finde es toll was du tust und wie du es tust, und wie du uns daran teilhaben lässt.
    Mach einfach weiter so, man kann niemals jedem gerecht werden und wer diesen Blog nicht mag, der muss ihn ja nicht lesen.
    Leben und leben lassen!
    Herzlichste Grüsse
    Mellni

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  34. Ja, Dein Block ist toll!!! Und manche, diese unablässlich betonenden Kommentare erscheinen in der Tat manchmal ein wenig, wie eine leicht überdrehte Dame mit zu großem Hut. Aber: behüte uns der Herrgott im Himmel vor Menschen die neidisch und missgünstig sind. Das sind diese umgänglichen Nachbarn, die einen verpfeifen, wenn sich die Gelegenheit bietet. An den römischen Statthalter, die Inquisition, die Gestapo, die Stasi, das Finanzamt. Übertreibe ich? Das würde ich doch gerne mal wissen? Weder das Glück noch das Unglück des Anderen ändert etwas am eigenen Lebensgelingen. Also dann doch lieber dem Anderen das Glück gegönnt. Ich wünsche Dir alles Glück auf Erden, weil du ein warmherziger und großzügiger Mensch bist! Ich erinnere mich wie weh es mir getan hat, als ich meiner engsten Freundin erzählte, dass ich schwanger bin und sehen musste, wie dies für sie ein Peitschenhieb war (Sie wollte schon lange vergeblich ein Kind).Ich sehe aber auch, dass sie sich um unserer Freundschaft willen zurückgenommen hat und sich für mein Glück geöffnet hat. Das ist auch eine Erkenntnis die ich gewonnen habe: Man ist seinen negativen Gefühlen nicht ausgeliefert, man kann sie auch zivilisieren.
    Mir geht’s jedenfalls gerade beschissen. Liege krank im Bett und jammere unentwegt. Dein Block hilft mir gerade.
    Astrid

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    1. Gute Besserung, Astrid! Werd schnell wieder gesund (und alles Gute für die Schwangerschaft!). Wenn ich ehrlich bin, kriege ich es auch nicht immer hin, mein eigenes Leben nicht mit anderen Leben zu vergleichen. Ist die denn niemals müde? Wie kriegt die es bloß immer hin, so gelassen zu sein? Tun nicht gut, solche Gedanken. Machen mein Leben auch nicht besser. Du sagst das sehr schön: Man ist seinen negativen Gefühlen nicht ausgeliefert, man kann sie auch zivilisieren. (Oder es zumindest versuchen...). Liebe Grüße!

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  35. Ja klar kann man all die heitidei zuckersüßen und tüdeligen Food- und Lifestyleblogs ätzend finden, oder sie einfach hin und wieder mal genießen und als kleinen Anregungsgeber in den Alltag einbauen. Und wenn es nur eine überzuckerte Kaffeepause lang ist.
    Ich mach das gerne und erst recht, wenn das Leben alles andere als rosa-fluffig ist ;)

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  36. Liebe Okka,
    war bislang nur eine stille Leserin und in den Kommentaren ist ja auch schon alles gesagt. Wer nicht mag, was Du schreibst, braucht den Blog ja nicht zu lesen. Mir jedenfalls gefällt es bei Dir sehr gut!
    Lieben Gruß
    Anke

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  37. ich habe zu weihnachten einen "pfff"-stempel bekommen - eigentlich hätte ich ihn schon ein paar mal gut benutzen können, aber ich überlass ihn gerne dir zur ersten benutzung. ist doch die perfekte gelegenheit!
    pfff!
    ... und süßen gruß von der S. vom blech

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    1. PFFFFFFF! (großartig!). (schon viel besser!).

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  38. Liebe einfühlsame, aufrichtige, gutmütige, tolle Okka!
    Ich glaube gern, dass es für Pessimisten furchteinflössend sein kann, dass es einige gut gelaunte Happy-Menschen gibt, die dann auch noch in Blogs darüber schreiben. (Buuuuhuuu.)
    Aber das man deshalb ein Email schreibt und sich darüber beschwert, das hier alles so eitle Wonne ist?! Das überrascht selbst mich (ich, die sich selbst oft genug an der Nase nehmen muss, um nicht schamlos der österreichischen Notorischen-Nörgler-Mentalität zu verfallen.)
    Liebe Okka, ich les dich gern.
    Und ich sag das nicht nur um Pessimisten zu ärgern: Ich find's toll hier.

    Liebe Grüße, eine Blognachbarin

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  39. Also bitte, ich bin fassungslos! Wie kann man nur weniger Frohsinn fordern? Dass man sich darüber beschweren kann, dass es einen Ort gibt, wo Menschen sich am liebsten mit schönen Dingen beschäftigen passt zu der leider weit verbreiteten (und oftmals ansteckenden!) Miesepetrigkeit. Lasst uns dagegen ankämpfen! Mit ganz viel froh und glücklich und schön. Weiter so, liebe Okka!

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  40. Zuviel Glück gibt es nicht! Leg ruhig noch eine Schippe drauf!
    Liebe Grüße, Anne

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  41. Liebe Okka,
    in meinem Blogreader kommt Dein "Always look on the bright side of life"-Bild direkt unter diesem Post. Das steht für mich für Deine Sichtweise, auch wenn's da, wo Du gerade stehst, nicht immer hell und lustig ist, logisch. Man kann doch trotzdem die positiven Dinge im Leben sehen und drüber schreiben. Würde vielen gut tun, auch dieser Nörgel-Madam.
    Alles Liebe! Angi

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  42. Liebe Okka,
    Du hast das alles so wunderbar formuliert. Punkt dreieinhalb spricht mir aus der Seele. Es gibt doch auch schon so viele schlechte Nachrichten in der Welt... Warum sollen wir dann auch noch unsere schlechten Tage breit trampeln? Lass uns weiter an den guten Momenten und netten Blog-Freunden festhalten!
    ...und so einen "pfff"-Stempel wie "HamburchBackblech" ihn hat, brauch ich auch sofort...
    Sonnige Grüße und alles Liebe, Annette

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  43. Liebe Okka!

    Deine Worte und Bilder, egal ob glücklich oder ah-huh-huh (find ich super überigens!) sind einfach gut für die Seele. Danke dafür.

    Johanna

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  44. Liebste Okka, das ist ja schon keine Panflöte mehr, das ist ein Didgeridoo. Pfff, gibt's was, das die Welt weniger braucht?

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  45. He okka, ich hoffe,du fühlst dich bestätigt in dem was du tust. Ich habe seitdem ich deinen Blog entdeckt habe,und das ist erst 10 Tage her,das Gefühl,die zeit bis der Frühling beginnt, geht schneller vorbei!
    Heute Nacht hat unser Sohn,18 Monate, im schlaf gelacht.so glucksend wie nur ein Kind lachen kann. Ich dachte: er ist glücklich! Haette ich einen Blog, würde ich darüber schreiben. Nicht darüber, dass sein Papa so laut schnarchte,dass ich nicht wieder einschlafen konnte. Und deswegen völlig uebermuedet bin!
    Alles liebe. Katrin

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  46. Liebe Okka,

    ach doof und ja auch irgendwie gut, dass Du diese eMail bekommen hast.
    Ein ehrliches Post und viele liebe und freundliche Reaktionen darauf.
    Dazu schreibe ich jetzt auch nichts mehr...

    Diese Art von Foto/Gesich-/Namensbuch wird von uns Eltern für das neue Krippenkind angefertigt.
    Daher habe ich bereits 2 dieser Bücher gebastelt. KITA-Bastelutensilien wurden gestellt: halt Tonpapier und Buntstifte;)

    Also klar, beide Elternteile, alle Geschwister, Haustiere, Großeltern, Paten besondere Freunde oder Lieblingsstofftier (zuviel sollten es natürlich auch nicht sein, das überfordert sonst;)
    Besonders wenn das Kind etwas unglücklich wirkt, sieht sich eine der Erzieherinnen mit dem Kind gemeinsam das Buch an. Zuerst war ich skeptisch und dachte, dies würde meine kleine Tochter noch trauriger machen - aber ich habe nach beiden Eingewöhnungen die Rückmeldung bekommen, dass die Mädchen danach viel ruhiger den Tag verleben konnten.
    Und auch wenn sie sich schon gut und sicher in der Krippe fühlen greifen sie immer wieder zu den Büchern und zeigen sich gegenseitig ihre Bücher. Oder wenn sie dann mit dem Sprechen richtig beginne....

    mach doch einfach ein Buch für Fanny und zeig es den Erzieherinnen - vielleicht greifen sie ja die Idee auf;)
    LG
    Kathrin

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  47. Huhu,

    ich frag mich ja wirklich jedes Mal wieso es Personen gibt die sich auf Blogs umsehen, anscheinend öfter mitlesen und dann davon persönlich negativ berührt sind. Wer zwingt sie denn die Blogs zu lesen? Um ehrlich zu sein gibt es bei mir auch ein oder zwei Blogs die bzw. deren Betreiberinnen gehen mir auf die Nerven, aber sowas von ... und sind die noch in meiner Blogroll??? Nein ... macht für mich ja auch keinen Sinn.

    Du bist schon ein ganz böses Mädchen wenn Du immer so rüber kommst als würde Dir das Leben Spaß machen ... was für eine Frechheit (Ironie aus).

    Mach weiter und bleib so wie Du bist!

    LG
    Mimi

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  48. Liebste Okka,

    noch nie habe ich in einem Blog kommentiert, aber möchte Dir folgendes sagen, quasi als Gegenleistung für Deine ehrlichen Worte.

    Ich lese vieles von dem was Du schreibst aufrichtig gerne.
    Kennst Du dieses Gefühl, wenn man den seltenen Moment erlebt an dem eine tiefe Freundschaft zu wachsen beginnt, man ständig "ich auch, ich auch ich auuuuch" kreischen will. Seien es ähnliche Erlebnisse, das gleiche Parfum im Schrank, ein Bierseliger Abend der am besten nie wieder aufhören soll. Oder ein ganz anderer Style der einen immer wieder aufs neue inspiriert bei dem man das Gefühl hat, dass der andere genau das visualisiert was einem noch diffus im Kopf herumschwirrt. Herrlich!

    So geht es mir oft mit Dir.

    Ich finde es richtig Deinen Gedanken zu der lausigen eMail hier Raum zu geben! Aber um ehrlich zu sein hat mich der Absatz zum ersten Gedanken sehr glücklich gemacht. Gottseidank, sie ist doch normal und hat diese Momente und Tage an denen alles grauenhaft ist. Ich habe selbst zwei Mädchen 2 und 8. Der Abstand ist auch ein kleinwenig dem Druck geschuldet den ich mir immer gemacht habe, eine von diesen immer liebenden, ewig perfekt organisierten und immer nur das gute sehenden Mütter zu sein. Was für eine Wohltat war es, das erste mal aus einem Mund einer befreundeten Mutter zu hören "Was war ich froh als das erste Jahr vorbei war!".
    Dabei ist es natürlich wundervoll und zauberhaft Kinder zu haben, aber manchmal muss man die Brut auch mal so richtig zum verschenken finden. Und genau darum will ich meistens schon einen kleinen Moment später an jede Wand sprühen wie wahnsinnig toll und überwältigend meine Liebe zu den Beiden ist.

    Mit einem Bisschen Elend finde ich Dich also noch großartiger als ohnehin schon!

    Danke für alles was Du mit uns teilst!

    Laura

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  49. hallo okka

    die eingewöhnung in die kita habe ich bei all meinen drei kindern mitgemacht. ich fand es immer schrecklich. ich hatte immer das gefühl ein stück von mir dort zurück zu lassen.
    aber irgendwann gehen die kinder gerne dorthin und machen erfahrungen, welche zu hause nie möglich wären. mit anderen worten: was hart anfängt, wird unverzichtbar für beide seiten...sobald die kinder aus dem bauch geschlüpft sind, beginnt der prozess des loslassen...
    deinen blog lese ich gerne und empfinde ihn nicht als himmelblau wie frau spielverderberin..ich beneide dich manchmal für die zeit und energie, die du hast den blog zu schreiben...
    liebe grüsse und wenig abschiedstrännen wünsche ich dir

    leni

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    1. liebe leni, ach, danke. genau das trifft es sehr gut: immer das gefühl, ein stück von mir dort zurück zu lassen. so hart die erste woche ist, so schön ist es aber auch zu sehen, wie viel spaß es ihr mit den anderen kindern macht. wie aufgeregt sie ist, wenn sie zusammen mit ihnen frühstücken kann. und tanzen. das sind erfahrungen, die sie zu hause nie machen würde. ein schönes wochenende!

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  50. Liebe Okka,
    ich finde nicht, dass hier alles immer nur "Gute Laune" ist, wie diese Dame meint. Dein Blog ist wie das wahre Leben. Absolut authentisch. Und deshalb lese ich ihn so gern. Und das macht mir ganz dolle gute Laune.
    Liebe Grüße
    Barbara

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  51. Danke für die schönen Links. Ich les auch so gern mit bei dir, dein Blog passt ganz wunderbar zu denen, die du verlinkt hast – wie du schreibst, was du zeigst, die Bilder ... Ich bin auch froh, dass es dein Blog gibt. :)

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  52. Es ist aus meiner Sicht völlig legitim selbst zu entscheiden, was man mit der Welt teilen möchte und was nicht. Aber indem man fast ausschließlich positive Dinge schreibt, entsteht eben leicht dieser Eindruck, dass bei anderen alles ganz toll ist. Das ist ein wenig wie bei Facebook: man beobachtet eine Tendenz, dass Leute das eigene Leben mit den tollsten Bildern, Reisen, den lustigsten Sprüchen etc. schmücken (sich manchmal dann fast übertrumpfen). Und das setzt sicher auch unter Druck, weil sehr leicht der Eindruck entsteht, den anderen geht es so viel besser, dann zieht es manchem vielleicht eher runter als das es aufbaut. Ich kann verstehen, das das nervt. Und ich finde es immer auch erfrischend, mal zu lesen, was andere beschäftigt/ärgert/zweifeln lässt -weil eben auch das dazugehört, weil es authentisch macht. Ist sicher wie so oft im Leben: die Mischung macht's.

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  53. ...manche Menschen haben echt Probleme.... pffffft!
    Drück Dich, liebe Okka.

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  54. Ach...., du bist cool!
    Einen SCHÖNEN Tag!
    Und liebe Grüsse!

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  55. okka... ich lese so gerne bei dir. ich hab hier schon so viel gelernt - über mich und das leben, über schönes, über zweifel und über die veränderung, die es bringt, wenn man mama wird. du fasst das in worte, die ich bisher nicht gefunden habe. immer liebevoll und ohne gram.

    und ich fand die kindergarten-eingewöhnung auch so schrecklich. es hat mich fast zerrissen. zwei monate liegen jetzt hinter uns. und ich fange an, den freiraum neu zu finden. und ich werde jetzt duschen. mitten am vormittag. ganz alleine. das hilft immer und gegen alles. ♥gruß, mö

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    1. Danke, mö. Lustig, mir geht es gerade ganz genau wie dir: der Mann ist mit dem Kind in der Kita, ich trinke Kaffee und werde gleich mal duschen, ganz alleine, das hilft echt IMMER und gegen ALLES. Gut zu wissen, dass es irgendwann besser wird mit dem Kita-Abschiedsschmerz. Ein schönes Wochenende!

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  56. Liebe Okka,
    ich lese seit geraumer Zeit gerne Blogs - auch Deinen. Ich kommentiere ausgesprochen selten. Ich nehme eher war, denke mir beim Lesen meine Meinung dazu und dann ... mach ich weiter, wo ich vorher aufgehört habe. An Deinen Blog habe ich mich erst etwas gewöhnen müssen. Umso mehr mag ich ihn jetzt. Ich fand Dich eben gar nicht so "fröhlich" und "immer happy" und "immer alles gut". Und das war für mich in der ach so bunten Blog-Welt zunächst eher befremdlich. Vermutlich weil es sehr, sehr ehrlich war und ist, was Du schreibst. Damit bist Du still und heimlich zu einer meiner Lieblingsbloggerinnen geworden. Ich freue mich, dass Du ehrlich und nicht bissig oder übertrieben ironisch von Deinem Leben berichtest. Außerdem blamieren einen hier nicht ständig diese furchtbar perfekten Fotos von furchtbar perfektem selbstgemachten Essen das in einer furchtbar perfekten Wohnung gekocht und inszeniert wurde. Versteh mich nicht falsch, ich koche auch gern und mir ist eine schöne Wohnung auch sehr wichtig. Nur sehen meine Fotos davon nie so perfekt aus. Sie sehen eher ... ehrlich aus. So wie bei Dir. Außerdem zeichnest Du Dich mit einer Sache von allen anderen Blogs, die ich regelmäßig lese, ab: Du kannst schreiben! So richtig, richtig gut und mit viel Stil. Danke dafür. Ich genieße Deinen Schreibstil und empfinde ihn als Bereicherung. Außerdem hast Du das Glühen thematisiert. Ich fühle mich jetzt endlich nicht mehr allein, oder noch viel schlimmer unzureichend als Glüherin und - gefühlt - ausschließlich "Brennern". Danke dafür!
    Nicht zuletzt freue ich mich, dank Dir, darauf, eines Tages auch endlich meinen Blog zu starten - in der Elternzeit. Obwohl ich mir schon jetzt Gedanken darüber mache, wie das ist mit der Elternzeit und ob ich das überhaupt möchte usw. Dein Blog hat das Tempo meines wirren Kinder-Elternzeit-Job-Gedankenkarussels deutlich reduziert.

    DANKE für Dich und Deinen Blog!

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  57. Liebe Okka, ich kenne Deinen Blog noch nicht lange, und doch hat er mich schon sehr berührt. Hör nicht auf. Die sogenannten "blog trolls" tauchen überall mal wieder auf, Du bist nicht die Erste, die darüber schreibt. Ich finde Deine Reaktion super.

    Immer wieder danke, Isabel

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  58. Wir verstehen Dich, es gibt manchmal einfach bescheuerte Menschen auf diesem Planeten, die einfach mit sich und der Welt unzufrieden sind und ihren Frust abladen wollen. Natürlich gibt es ein paar Blogs, die diese rosarote Welt zeigen, die sich als die perfekte Ehefrau, Hausfrau, Bäckerin, Dekorateurin oder was auch immer präsentieren. Das kann nerven, aber irgendwie ist es ja auch schön, sich in eine Traumwelt ab und an flüchten zu können, der Alltag ist oft Stress genug. Aber Dein Blog ist ehrlich und einzigartig, das kann man deutlich spüren, also mach Dir nicht allzu viele Gedanken, keep smiling :))))
    Liebe Grüsse
    rosa & limone

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  59. Ich schliesse mich den Vorrednerinnen an. Ich lese bei dir gerade deswegen so gern, weil du eben ganz ehrlich und echt aus deinem Leben berichtest und grad nicht alles rosarot und makellos ist (denn rosarote Blogs gibts mir zu viele). Dein Blog ist mir da schon lange positiv aufgefallen.

    Ein bisschen fühle ich mich aber ertappt, denn ich habe neulich bei dem Sneakers-Kommentaren auch geschrieben dass ich es fad finde, wenn alle immer alles nur supertoll finden. Damit meinte ich aber eben nicht deine Texte sondern das allgemeine Gekuschel in Blogs und Foren. Ich hab den Eindruck durch Facebook und den "Like"-Knopf ist im Internet ein Konsens-Druck entstanden. Ein bisschen mehr verschiedene Meinungen fände ich oft schon ganz schön. So wie bei den Sneakers, wo eben auch so richtig lebhaft über Geschmäcker diskutiert wurde. Was nicht heißt, dass einhellige Harmonie nicht auch mal schön ist ;-) Ich bin mit allen hier einig, dass dein Blog keinen Deut zu positiv ist, im Gegenteil. Nöhler und Neider wirds immer geben, da würd ich mich nicht drum scheren! Mach weiter so und lass dir die Laune nicht verderben.

    Und noch ein Stichwort zu deiner Migräne. Mir hilft die TCM sehr! Hatte früher fast jeden Monat eine Atacke, jetzt sind es etwa 3 Schübe im Jahr! Akupunktur, Ernährung (kaum Kaffee, keinen Rotwein) und Tai Chi-Kurs sind meine Rettung. Kann dir bei Bedarf meine HP empfehlen!

    Liebe Grüße aus dem Norden,
    Nicole

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    1. liebe Nicole -

      "Konsensdruck"? Wenn ich schreibe, dass ich Okka toll finde, dass ich, wie sie schreibt, toll finde, dass ich, was sie sich einfallen lässt, toll finde - dann, weil es meine Meinung ist.
      Wenn zufällig mit mir 1000 andere derselben Meinung sind, dann freu ich mich für Okka. Und sage nicht: können bitte ein paar von euch Okka etwas scheißiger finden, damit ich bittebitte Facebook noch ernst nehmen kann - und zum Beweis der Demontage "lebhaft über Sneakers-Geschmäcker DISKUTIEREN"? Mach kaputt, was dich kaputt macht: schalt dein Internet ab.

      (ps: meine Meinung.)

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  60. Liebe Nicole,
    du musst dich überhaupt nicht ertappt fühlen. Ich finde verschiedene Meinungen auch schön. Oder vielleicht eher: normal. Mag mir eine Welt nicht vorstellen, in der alle das Gleiche mögen und nicht mögen. Aus diesem Grund gibt es hier übrigens auch zwei Kolumnen - weil Marlene oft anders über Mode denkt als ich. Und Kirsten mir Musik und Filme zeigt, die ich sonst niemals hören oder sehen würde... Ich weiß auch, was du mit Konsens-Druck meinst. Ich finde allerdings nichts falsch daran, jemandem einen netten Kommentar zu schreiben. Ich mag es einfach gerne, Leute wissen zu lassen, dass mich irgendetwas erfreut hat, ich schreibe das, weil ich das denke, nicht weil 20 Leute vor mir auch etwas Nettes geschrieben haben. Weißt du, was ich meine? Bin gerade so müde. Und tausend Dank für den Tipp mit der Migräne, es ist zum Glück schon wieder weg! Liebe Grüße in den Norden!

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  61. Hallo Okka,

    Dein Post und auch die vielen tollen Kommentare haben mich jetzt eine ganze Weile beschäftigt.
    Fies an dieser E-Mail ist ja, dass auf Deinem Blog eben nicht immer alles nur ganz wunderbar ist, sondern Du ja auch schreibst, wenn ein Tag mal furchtbar war. Das finde ich super und mutig.
    Jeder der einen Blog schreibt, lässt andere an Teilen seines Lebens teilhaben. Ich bin oft so dankbar für die vielen tollen Blogs die ich bisher entdeckt habe und die netten Menschen, die sie schreiben und mich so immer wieder inspirieren und unterhalten. Für mich ist es deshalb im Gegenzug wichtig, die Menschen hinter den Blogs zu respektieren. Also, auch wenn jemand nur die Sonnenseiten des Lebens in seinem Blog haben möchte, respektiere ich das.
    Mal davon abgesehen, dass ein achtsames Miteinander immer toll wäre...
    Allerdings geht es mir ab und zu tatsächlich auch so, dass ich furchtbar miesepetrig beim Blogs lesen bin. Da ärgere ich mich über die super gestylten Wohnfotos, beäuge kritisch die traumhaften Backrezepte und die schön dekorierten Blumensträusse und das ganze Tüdeldü ätzt mich an und das selbst auf meinen Lieblingsblogs.
    Ich würde meine Laune aber nie bei den Verfassern der Blogeinträge abladen, denn so fühle ich mich ehrlich gesagt nur, wenn eh alles furchtbar ist. Ich war die Woche über ewig im Büro, deshalb sieht die Wohnung aus wie sau, ich habe vergessen Eier zu kaufen, dabei wollte ich doch backen und weil ich so spät dran war, gabs im Blumenladen nur noch so halblebiges Zeug und ich bin einfach nur super neidisch, weil alle außer mir ihr Leben ja offensichtlich im Griff haben und auch noch drüber bloggen können.
    Gott sei Dank setzt da dann irgendwann mein Hirn wieder ein und ich fange an mir Gedanken zu machen, was ich mir jetzt Gutes tun könnte.
    Deshalb tut mir die E-Mail-Schreiberin fast ein bißchen leid, sie konnte sich wohl nur helfen, indem sie ihre schlechten Gefühle weiter gibt.

    Viele Grüße
    Steffi

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  62. Darf ich ihn bitte auch benutzen...

    Pffff....

    Leute gibts! Das sollte aber an dir Abprallen, denn so bist du nicht und das lieben wir doch alle an dir und deinen Texten!

    Also schön so weiter machen!!!! :o)

    Liebe Grüße von Jenny

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  63. Was du schreibst, spricht mir aus der Seele. immer wird es Miesepeter, das-Glas-ist-halbvoll-Menschen geben, immer wird es Neider geben, die, die nicht wissen, daß HEUTE heute ist, die es nicht schaffen, allem etwas Positives abzugewinnen. Und dann gibt es Menschen wie Dich, denen das doch egal sein kann. Danke für Deinen wertvollen Beitrag. Ich kenne Dich nicht, aber ich mag dich trotzdem. LG Bine

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  64. liebe okka!
    erst mal- auch ich liebe, liebe, liebe deinen blog. auch ich schreibe so ein klein wenig über die erfahrungen der elternschaft- allerdings kommt mein blog - schon rein aufmachungsmäßig - nicht annähernd an deinen heran. außerdem bin ich keine autorin , sondern einfach nur eine mama , die aus dem bauch heraus schreibt.
    emails wie jenes , von dem du erzählst - die sollte es nicht geben. dennoch. ein wenig kann ich die verfasserin der bitterbösen zeilen nachvollziehen. ich habe schon vor meiner schwangerschaft begonnen mama blogs zu lesen. wollte ich doch selbst bald mama werden. ich habe sie geliebt die rosa blubberblasen glitzerwelt. vor allem , wenn wie im falle deines blogs, auch noch so wunderbar, herzlich und ehrlich geschrieben wurde. und als dann endlich der bauchzwerg bei mir einzog hätte die welt schöner nicht sein können. vorerst. denn die schwangerschaft auf die ich mich so sehr gefreut hatte- sie war ein ziemlicher alptraum. mich plagte übelkeit und ständiges erbrechen. nicht einige wochen sondern bis zum schluss. ich hatte mich gefreut auf latzhosen und einen runden bauch - und wurde immer magerer und blasser. ich liebte den kleinen wurm der in mir wohnte- aber mit ging es so schlecht wie niemals zuvor in meinem leben. die perfekten welten in die ich so gern eingetaucht war. sie quälten mich jetzt und ließen mich unendlich einsam fühlen. deshalb begann auch ich zu schreiben. unmittelbar und direkt wollte ich dies machen- nicht reflektierend wie in einem buch. deshalb wählte ich die form des weblogs.
    meine tochter ist jetzt acht monate alt. sie ist perfekt, wunderbar und eine freude. trotzdem ist das leben als mutter nicht immer leicht. diese erfahrungen versuche ich zu teilen. natürlich schreibe ich nicht ausschließlich über die negativen seiten der mutterschaft. aber ich schreibe auch über diese. vielleicht sogar hauptsächlich. weil es über das positive so vieles schon gibt.ich wünschte auf solche texte gäbe es nur hin und wieder ein negatives feedback. tatsächlich , gibt es davon aber jede menge. und deshalb bin ich froh. froh wenn ich auf deine seite komme. wenn ich diese wunderschönen bilder sehe. die fotos deiner entzückenden tochter betrachten darf. und deine wunderbaren worte lese.
    aber an schlechten tagen bin ich manchmal auch einfach nur neidisch. und bei einem kannst du dir sicher sein. die verfasserin dieser email war das auch.

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  65. Guter Text, aber lass dich bitte niiiieeeee nie wieder von einem nörgligen Kommentar so ärgern und erst recht nicht in dem beeinflussen, was du hier tust und wie du es tust. Ich liebe deinen Blog! Danke!

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  66. Es gibt viele Leute, die Ernsthaftigkeit mit Humorlosigkeit verwechseln, die glauben, dass Heiterkeit keinen Mehrwert hat, und dass Unterhaltung automatisch anspruchslos ist, dass Zufriedensein etwas schlechtes ist, weil man sich abfindet mit dem, was man hat.
    Vielleicht ist das sogar eine typisch deutsche Eigenschaft, das habe ich während meiner Auslandsaufenthalte so oft gedacht. Und irgendwo habe ich mal gehört, dass jemand sagte: "Die Deutschen haben mit Goethe genau den bekommen, den sie verdient haben in ihrer Kopflastigkeit!"

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