Fünf Dinge







Die Comics, mit denen sich Marlene in die englische Sprache (und viel später: in einen Engländer) verliebt hat. Pralines Wasserfarben, die sie von ihrem Vater bekommen hat, als sie 17 war (manchmal schreibt sie einen Wunsch auf die Palette). Andreas altes Heine-Buch mit den Tintenklecksen. Zoes Radiergummisammlung. Und die Kleeblätter, mit denen Lesley ihre Weltschmerzen heilt. 

Von der Stecknadel bis zum Auto soll jeder Europäer etwa 10 000 Dinge besitzen. An die meisten von ihnen verschwenden wir keine Gedanken. Sie sind einfach da, erfüllen ihren Zweck, werden wieder weggeworfen oder verschwinden eines Tages ganz unbemerkt aus unserem Alltag. Manche Gegenstände aber sind wie gute Freunde: Sie begleiten unser Leben. Sie spenden uns Trost. Sie schenken uns Schönheit und bringen uns Glück. Sie erinnern uns an die Kindheit, vergangene Lieben, ein Versprechen, das wir uns selbst gegeben haben. Oder an besondere Menschen und schöne Momente. Manchmal geben sie uns auch einfach ein gutes Gefühl. 

Weil wir finden, dass Dinge oft voll großer Geschichten stecken, haben die Journalistin 
Dorothea Sundergeld, die Art-Direktorin Karolina Stasiak und ich uns die Website FÜNF DINGE ausgedacht, für die wir Menschen, die wir mögen, nach ihren fünf Lieblingsdingen fragen. Und heute, genau jetzt, geht FÜNF DINGE online und ich bin aufgeregt und sehr glücklich und würde mich unglaublich freuen, wenn Ihr mal reinschaut (und es Euch gefällt). 

(Und falls Ihr jemanden kennt, dessen fünf Dinge wir vorstellen sollten - lasst es mich gerne wissen!). 

Die letzten Tage






































Le marché des Enfants-Rouge. So schön, dass wir gleich zwei Mal dorthin gefahren sind, um Couscous mit Merguez zu essen und Minztee zu trinken.

La Grande Mosquée de Paris. Was für ein beeindruckender Ort, was für unglaubliche Farben, was für eine Stille. (Und ein tolles Café.)
Fanny in Paris. Und in ihrem Lieblingskleid von James Castle.

Das Hotel Amour in Montmartre - einer meiner Lieblingsorte in Paris. Ein sehr gutes (und für Pariser Verhältnisse ziemlich günstiges) Hotel, ein wunderschöner Innenhof, in dem man Espresso trinken, Cheeseburger essen und Leute gucken kann. Nur einen Spaziergang entfernt ist Sacré Coeur.

Auf Vorrat gekauft: Creme von Embryolisse (zwei Wochen getestet, total begeistert, danke für den Tipp, Marlene!) und Homeoplasmine (hilft gegen raue Haut, macht superweiche Lippen). 

Die Schachspieler auf dem Platz die Straße herunter. Abendessen. Diese Allee. Die Farben von Paris (kennt Ihr eigentlich schon dieses Weblog?). Am Dienstag fliegen wir wieder zurück. Wie ich diese Stadt vermissen werde.

Was sonst noch passierte:
Eine schwierige Entscheidung getroffen (und wie gut es ist, eine Schwester zu haben, die einem manchmal die Gedanken ordnet). (Apropos Schwester, das hier ist sehr schön). 
Sehr gelacht über dieses Video
Beschlossen in Berlin Tarte Tartin zu backen (falls jemand ein totsicheres Rezept hat).
Ein wunderbares Geschenk bekommen.
Und eine SMS, über die ich mich sehr gefreut habe.
Französisch geredet (grottenschlecht und auch nur ein paar Sätze und ich bin tatsächlich rot dabei geworden, herrje, kommt man aus dem Alter denn eigentlich nie raus?, aber immerhin: ein Anfang).
Eine schöne Woche! 
(Und viel Spaß in Paris, Barbara!)

Ein Spaziergang durch Saint-Germain



Das Glück macht manchmal komische Sachen mit einem. Paris sowieso. Heute hatte ich frei, einen ganzen Tag ohne Baby, nur für mich, komm spät nach Hause und gib zuviel Geld aus, hat mir der Mann beim Abschied gesagt, und ich ging, nicht ohne schlechtes Gewissen, aber mit ganz viel Vorfreude. In der Tasche meine Riesenliste mit all den gesammelten Tipps und Adressen, wann bin ich zuletzt einen ganzen Tag alleine irgendwo hingefahren? Und ich spaziere durch Saint Germain und zum ersten Mal seit Tagen kommt die Sonne raus und es regnet mal nicht, und ich gehe und gehe, immer weiter, gucken, anhalten, ein Laden, noch ein Laden, eine Kirche, ein Brunnen, genau hier haben wir vor einem Jahr, als Fanny noch in meinem Bauch war, einen Haufen Babysachen gekauft, wir wussten noch nicht einmal, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist, nur dass wir es wie verrückt lieben. In den ersten Geschäften beeile ich mich noch, Muttereile, immer schnellschnell, irgendwann werden die Schritte von selbst etwas langsamer, wir spielen und haben Spaß, simst der Mann. Wie schön es hier ist. Wie glücklich, albern, ausgelassen mich diese Stadt macht. Wie glücklich, albern, ausgelassen es mich macht, seit fast anderthalb Jahren mal wieder richtig einkaufen zu gehen, ohne Schwangerschaftsbauch, ohne Nachdergeburtsbauch, ohne Hetze. Törtchengucken bei Pierre Hermé, Blusengucken bei Vanessa Bruno, Macarongucken bei Ladurée. Beschließe beim Anblick der Ladurée-Desserts im Teesalon zum Mittagessen eine Tarte Tartin zu essen, ich setze mich in die Ecke und kann gar nicht lange genug gucken. Die zwei alten Damen in der Ecke, wahrscheinlich schon seit 50 Jahren beste Freundinnen. Die Dame am Tisch neben mir bestellt mit Entschiedenheit ein Dessert nach dem anderen, erst ein Törtchen, dann eine Kugel Himbeereis, dann zwei Macarons, und sie lächelt mir zu wie es nur Komplizen tun. Und die Mutter mit ihren beiden Söhnen am Nebentisch, der eine noch klein, der andere schon ein Teenager, dem Akzent nach Amerikaner, wie entzückend sie mit ihren Jungs umgeht, was Sweetie, du hast noch immer Hunger, dann müssen wir wohl noch eine Runde Macarons bestellen, und der Kellner zählt alle Sorten auf, und der kleine Junge ruft nach jeder Sorte OUI! und die Mutter lacht, ach, bringen sie ihm halt einen von jeder Sorte. Mein Déca kommt in einer kleinen silbernen Kanne mit Papierhülle, auf der ein L steht, die Sahne, keine Schlagsahne, sondern schwere, leicht säuerliche Creme double, in einer Extraschale mit Extratablett, ich liebe es, und koste die erste Gabel von meiner Tarte Tartin, die erste Tarte Tartin meines Lebens, und gleich die beste, und ich muss mich zusammenreißen nicht laut zu stöhnen, obwohl das in diesem Raum wohl jeder verstanden hatte, das Karamellige, fast schon ein bisschen bitter, und die Süße der Äpfel und die Creme. Und ich merke, wie ich feuchte Augen bekomme und sofort losheulen könnte vor Glück. Einer dieser Momente, in denen alles so perfekt ist, dass es mich ein bisschen überwältigt, wie oft habe ich mir vorgestellt, bei Ladurée Café zu trinken, und es viel besser, als ich es mir ausgemalt habe, und ich bin glücklich, nicht nur über diesen Tag, sondern über das ganze Jahr, das Kind, den Mann, das Leben mit Kind, die Tatsache, dass es eben nicht vorbei ist, wie es mir soviele prophezeit haben, sondern viel besser als vorher, reicher, satter, müder, wacher. Eine Wildledertasche und ein Tuch mit Sternen gekauft, jede Menge französische Kosmetik, eine wunderschöne Jacke (nicht nur, aber auch weil die unglaublich schöne Verkäuferin sagte: you look so jolie in it, ach, die Französinnen), als ich nach Hause komme höre ich schon im Treppenhaus Fannys Lachen, ihr Papa macht wieder Quatsch mit ihr, und wir gehen noch einen Cheeseburger frites futtern im Café um die Ecke und sie schläft ein, in meinem Arm. Diesen Tag hebe ich mir für die schlechten auf.

Hier ist mein Saint-Germain:






































[Soeur, 88, Rue Bonaparte, 75006 Paris]
Leider geschlossen, was wirklich schade war: bei Soeur gibt es schlichte Blusen (die ein bisschen an APC erinnern, aber nur die Hälfte kosten), T-Shirts, Kleider. Außerdem mag ich die Idee, dass es alles in den Größen "8 Jahre" bis "L" gibt. Wie schön, dass es auf der Homepage einen Eshop gibt.

[Vanessa Bruno, 25, Rue Saint Sulpice, 75006 Paris]
Romantisch, aber nicht niedlich: Blusen, Kleider, Pullover. Hier gibt es auch die Zweitlinie Athé.

[The Kooples, 21, Rue Saint Sulpice & 74, Rue Bonaparte & 167, Boulevard Saint Germain, 75006 Paris]
"The Kooples" gibt es in Paris fast an jeder Ecke: selten so gut geschnittene Hosen, Blazer und Blusen gesehen. Beworben wird das Label, das sich die drei Brüder Alexandre, Laurent und Raphael Elicha ausgedacht haben, übrigens immer von echten (und ziemlich lässigen) Paaren.

[Swildens, 38, Rue Madame, 75006 Paris]
Das wunderbare Label von Juliette Swildens, vor ein paar Tagen ausführlich beschrieben.






































[Des Petits Hauts, 70, Rue Bonaparte, 75006 Paris]
Weiche, sehr gut sitzende T-Shirts und Sweater, aber auch schöner Strick und entzückende Kuscheltiere. Hier hab ich für Fanny ein kleines Monster mit Flügeln gekauft, das sie gar nicht mehr hergeben will.

[City-Pharmacie, 26, Rue du Four, 75006 Paris]
DIE Apotheke wird DIE Apotheke genannt, weil es hier auf zwei Etagen die gesammelte französische Kosmetik zu verrückt günstigen Preisen gibt, La Roche Posay, Nuxe, Embryolisse. Weil offenbar jeder in Paris DIE Apotheke kennt, ist es hier immer irre voll und wuselig, was selbstverständlich kein Grund ist, hier nicht ordentlich zuzuschlagen. (In den nächsten Tagen ein bisschen mehr darüber).

[Isabel Marant, 1, Rue Jacob, 75006 Paris]
Zwei Etagen Isabel Marant und Etoile und man versteht sofort, warum gerade alle so verrückt nach Isabel Marant sind.

[Zef, 55 Rue des Saint-Pères, 75006 Paris]
Bei Zef gibt es so außergewöhnlich schöne Kindermode, dass auch Erwachsene fündig werden. Hier hab ich mir ein Tuch mit Sternen (dem Markenzeichen von Zef) und eine wunderschön schlichte Wildledertasche gekauft. (Und wäre die Bettwäsche mit 140 Euro nicht ein bisschen arg teuer gewesen, ich hätte sofort zugeschlagen). Der Onlinestore liefert auch nach Deutschland.






































[Café de Flore, 172 Boulevard Saint-Germain, 75006 Paris]
Eine Pariser Institution, der selbst die vielen Touristen nichts anhaben können. Ich liebe dieses Café und könnte hier Stunden verbringen. In der ersten Etage hat man übrigens einen schönen Blick auf den Boulevard und es sitzen deutlich mehr Pariser an den Nebentischen. (Adam Gopnik hat übrigens mal über das "Café de Flore" und Konkurrent "Les Deux Magots" geschrieben: "A tale of two cafes".)

[Kerstin Adolphson, 157 Boulevard Saint-Germain, 75006 Paris]
Ein Stück Schweden mitten in Paris: bunte Clogs, dicke Strickpullis, tolle Sandalen und vor allem: die perfekte Ledertasche, nach der man schon ewig gesucht hat.

[Bon Marché, 24 Rue de Sèvres, 75007 Paris]
Das schönste Kaufhaus in Paris. Die Feinkostabteilung "La Grande Epicerie" ist unglaublich (und die größte der Stadt), die Auswahl an Mode und Kosmetik ist es auch. Es ist allerdings ein bisschen gefährlich, hier gucken zu gehen, denn beim Gucken bleibt es nie: Eine Jeans und eine Jacke gekauft und sehr glücklich wieder nach Hause gefahren.

[Mamie Gateaux, 66 Rue du Cherche-Midi]
Noch so ein Laden, der geschlossen hatte, als ich da war, schade, ich hatte mich wie verrückt auf diesen altmodischen Teesalon und eine Tarte gefreut, die soll hier nämlich fantastisch sein.

Fanny






























8 Monate, 3 Wochen.
Sitzt vor diesem seltsamen Spielzeug des Pariser Haustausch-Kindes, von dem man wirklich nicht sagen kann, was es eigentlich ist: ein Turm? Eine Drogenerfahrung? Blumen, Buchstaben, ein Rohr, ein grüner Plastikflügel, quietschbunte Figuren. Und sie sitzt da und zieht an Bändern, die Musik geht an und eine französische Kinderstimme sagt: Rouge! Oder: Fermé! Oder: Bonjour! Oder: Jouons ensemble! Oder singt das französische Alphabet. Sitzt da und beschäftigt sich mit den Duplosteinen des Pariser Kindes. Halbstundenlange Selbstversunkenheit, man sieht das Gehirn arbeiten, manchmal summt sie dabei vor sich hin, lustig, ihr Papa macht das auch. Sie will im Buggy jetzt lieber nach vorne gucken als zu uns, alles sehen, die Menschen, die Tuilerien, die Louvre-Pyramide, das andere Kind im Bus. Plappert vor sich hin, wawawa, Silbenvervielfachung. Lacht alle an und winkt ihnen zu und freut sich, wenn man ihr zurückwinkt, zurücklacht. Manchmal jault sie im Schlaf wie ein kleiner Hund, was sie wohl träumt? Sie krabbelt immer schneller und versucht freihändig zu stehen. Sie hat zwei neue Zähne und benutzt sie sehr gern. Sie singt mit, wenn ich ihr ein Lied vorsinge, ihr neues Lieblingslied hat ihr im Spanienurlaub ihr Onkel beigebracht, Da hat das Hottepferd sich ganz schnell umgekehrt und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt, die Fliege war nicht dumm, sie machte summsummsumm und flog mit viel Gebrumm ums Hottepferd herum. Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Lied in den letzten Tagen gesungen habe, neulich hatte ich so einen Ohrwurm, dass ich es laut auf der Straße gesungen habe, und sie lachtlachtlacht, so laut, dass ihre Stimme nach oben kiekst. So entschieden wie sie sich freut, protestiert sie auch. Wenn ihr langweilig wird, dreht den Mund weg und verschließt die Lippen, wenn ihr etwas nicht schmeckt, wenn sie keinen Hunger mehr hat, keine Chance, nicht die geringste (von wem sie das wohl hat?). Sie lacht auch laut, wenn man Nein sagt, und versucht das, wozu man Nein gesagt hat, gleich noch einmal zu tun: den Finger in die Steckdose stecken, zum Beispiel, was selbstverständlich keine gute Idee ist. Aber natürlich ist es eine gute Idee, über Eltern-Neins erst einmal zu lachen. Freundliches, wildes, reiselustiges Vier-Zahn-Kind. Wawawawawa.

2 Tage Paris


Kurz bevor ich losgefahren bin, habe ich mir mal wieder "2 Tage Paris" angesehen, von all den Paris-Filmen vielleicht mein Lieblingsfilm. Weil Julie Delpy mitspielt. Weil er die Pariser so zeigt, wie sie sind (jedenfalls stelle ich mir sie so vor): Sie reden die ganze Zeit, und ihre Hände und Arme machen dazu Gestikulations-Ballett. Sie reden über alles, was wichtig ist, das Essen, die Liebe, den Sex, die Kunst, wie das so geht mit dem richtigen Leben und dem richtigen Paarsein. Weil er zeigt, dass eigentlich nur drei Dinge im Leben wichtig sind: Liebe und Sex, Reden, Essen. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, sondern in jeder möglichen. Und weil er zeigt, dass man gleichzeitig sperrig und bockig und anstrengend und verquatscht und merkwürdig - und wahnsinnig liebenswert, sexy und interessant sein kann. Weil er beweist: Neurosen sind gut. Jedenfalls nicht schlecht. Weil er einen unglaublich guten Soundtrack hat. Weil ich ihn nicht gucken kann, ohne jedes Mal laut zu schreien vor lachen und ganz leise zu weinen. Weil er den schönsten, wahrsten, traurigsten, lustigsten Schlussmonolog über die Liebe hält, den ich kenne.   

Ein paar Paris-Filme, die ich auch sehr mag:
Außer Atem
Die Liebenden von Pont-Neuf
Belle de Jour
Auf offener Straße
Der Bulle von Paris
Vier Nächte eines Träumers
Ratatouille

Ein paar Dinge, die ich heute an Paris mochte:
Die alte Dame, die Fanny einen Kuss gegeben hat
Die alte Dame im Bus: Lederhandschuhe, Kostüm, Hut und das schönste Lächeln, das ich je gesehen habe
Wie sie in der Bäckerei die Tüten immer so liebevoll eindrehen
Kaffee-Eclairs 
Pain aux figues
Die Sonne
13 Vespas vor der Haustür
Der Klavierspieler von gegenüber, der jeden Abend um 19 Uhr zu üben beginnt

Wochenende in Paris





































Auf der Flucht vorm Platzregen diesen wunderbaren Laden namens Spree in Montmartre entdeckt: 50er Jahre-Vintage-Möbel und Mode von Isabel Marant, Vanessa Bruno, Acne, Carven, Forte Forte (kannte ich vorher noch gar nicht), Cacharel oder Marc by Marc Jacobs. Und was trägt die Verkäuferin zu ihrem roten Lippenstift? Die Jacke, nach der ich halb Paris absuche (und sie ist noch viel schöner, als ich sie mir ausgedacht habe). (Bin eigentlich nur ich so irre, mich heillos in irgendwelche Teile hineinzusteigern oder geht es Euch manchmal genauso?). Die Jacke: natürlich schon LANGE ausverkauft. Umgesehen habe ich mich trotzdem. Und diese Kette gekauft. Und diesen Pullover.

[Spree, 16, Rue La Vieuville, 75018 Paris - Montmartre]





































Den Sonntagvormittag mit Fanny einen Spaziergang am Canal St. Martin gemacht und im Hotel du Nord Café getrunken. Unglaublich, wie ruhig es mitten in Paris sein kann, ein paar Spaziergänger, zwei Jungs, die am Ufer sitzen und Gitarre spielen, ein paar Lacher und das Gemurmel aus dem Café Chez Prune, mir fällt kein besserer Ort ein, um das Wochenende zu vertrödeln.

[Canal Saint-Martin, Metro: République oder Goncourt]
[Hotel du Nord, 102 Quai de Jemmapes, 75010 Paris]
[Chez Prune, 36, Rue Beaurepaire, 75010 Paris]

Der Himmel über Paris






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