Das erste Zimmer in der neuen Wohnung, das sich fertig anfühlt, ist unsere Küche. Eine wilde Mischung aus alt (wir haben unsere weißen Unterschränke doch mitgenommen, statt eine ganz neue schwarze Küche zu kaufen), improvisiert (dort, wo eigentlich das zweite Küchenbrett hängen sollte, finden sich nun weiß angestrichene Holzkisten – an dieser merkwürdigen Wand gab es einfach zu viele Leitungen, die das Anbringen unmöglich gemacht haben, also haben wir überall dort, wo mal keine verliefen, weiß angestrichene Kisten angebracht – was mir nun lustigerweise viel besser gefällt als unser ursprünglicher Plan) und neu (in meiner zweiten Laden-Lieblings-Neuentdeckung bin ich ein bisschen durchgedreht und habe mir in den letzten Monaten einen Flaschentrockner, das kleine Schränkchen und den wunderschönen, alten Tisch gekauft – ein Unvernunftskauf, den ich aber kein bisschen bereue). In keinem anderen Zimmer sitzen wir öfter als hier. Schauen Hedi beim Schubladenausräumen zu, arbeiten, essen mit Freunden, morgenmuffen uns beim Frühstück an, pellen uns eine Clementine, reden über das Leben und die manchmal so komische Welt da draußen.
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EINE NEUE KÜCHE – ABER WAS FÜR EINE?
Wir haben tatsächlich die Wohnung bekommen, auf die wir uns schon so lange beworben hatten. Ich freue mich so sehr. Auch weil wir uns zum ersten Mal eine Küche einrichten können. Die Frage ist nur: was für eine? Zwei Ideen gefallen mir gut: eine weiße Küche mit schwarzen Wänden (vielleicht nicht überall, aber mal so als Idee). Oder eine schwarze Küche mit weißen Wänden. Was meint ihr? Eins oder zwei? Und habt ihr Erfahrungen mit schwarzen Küchen oder schwarzen Wänden? Ich freue mich über eure Tipps. Habt einen schönen Tag.
Fotos 1, 2, 5, 6: Royal Roulotte. Fotos 3 und 4: Fantastic Frank. Fotos 7 und 8: Nooks.
ZIMTSCHNECKEN
Der Geruch, der beim Backen von Zimtschnecken aus dem Ofen aufsteigt. Und der erste Biss, wenn sie noch ganz warm sind. Zimtschnecken habe ich schon als Kind geliebt. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Auch weil dieses Rezept so einfach ist, dass sie schneller fertig sind als man Heißhunger sagen kann.
ZUTATEN
1 Packung Hefeteig (lieber gekühlt als tiefgekühlt, dann spart man sich das stundenlange Auftauen)
1-2 EL weiche Butter
1 Tasse brauner Zucker
1 EL Zimt
GLASUR (wer mag)
Ein paar EL Puderzucker
1-2 EL Milch
Den Ofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Den Teig entrollen und mit Butter bestreichen. Eine Auflaufform buttern. Zimt und Zucker vermischen, auf den Teig streuen und leicht andrücken. Den Teig zu einer Rolle aufrollen. Die Rolle in ca. 2 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dicht aneinander in die Auflaufform legen. Etwa 20 Minuten backen bis die Zimtschnecken goldbraun sind. Wer´s gerne etwas süßer mag, verrührt Puderzucker mit Milch und glasiert die gebackenen Schnecken.
Ein schönes, leckeres Wochenende!
Ein schönes, leckeres Wochenende!
EINE NEUE KÜCHE
Für drei Tage abgetaucht um zu tun, was ich schon seit Wochen (naja, eigentlich eher seit Monaten) geplant hatte: die Küche umzustellen, zu streichen, neu zu dekorieren und zu ordnen (oh Gott, ich bin ein Gewürz-Messie!). Jetzt bin ich fertig, müde und sehr glücklich. Es ist so schön, wenn sich die Wohnung, in der man schon ewig lebt, wieder ganz neu anfühlt, oder? Bevor ich in den nächsten Tagen Fotos mache, kommen hier ein paar Bilder, die ich zur Inspiration gesammelt habe:
Nummer eins: Diese Stühle. Das Einzige, was jetzt noch fehlt, sind neue Stühle. Weiß jemand von euch, wo es diese gibt? Foto: Housetohome.
Nummer zwei: Die Gewürzdosen von Nicole Stich. Mich bei Delicious Days sofort in sie verliebt und sie endlich auch bestellt. Was für eine fabelhafte Idee. Foto: Nicole Stich/ Delicious Days.
Nummer drei: Die schwarze Wand. Foto: Katie Quinn Davis via Blissfulb - Bliss Blog.
Nummer vier: Und diese Stühle. Foto: Anna Kern via the style files.
Und hier sind noch ein paar Lieblingsdinge für die Küche:
Eins: Timer von Zassenhaus. Zwei: Drahtkorb mit Henkel von der Wohnscheune. Drei: Butterdose von Greengate bei Emil & Paula. Vier: Tablett von Ikea. Fünf: Postkarten "Eatme" von Therese Sennerholt. Sechs: Bonbonglas von Amazon. Sieben: Lampe von Ikea. Acht: Brioche-Förmchen vom Grossküchenprofi. Neun: Brotkorb von Liv Emaille.
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