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DER JUNI 2016 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)


Die letzten Wochen waren ungefähr so spektakulär wie eine Leitplanke. Viel erledigt, viel geschafft, dafür nicht sonderlich viel erlebt. Merkwürdigerweise mag ich solche Monate. Ich mag das Gefühl, ordentlich etwas weggerockt zu haben, obwohl mir tausend Dinge einfallen, die ich lieber gemacht hätte als die Steuer. Aber gar nichts ist diesen Monat natürlich auch nicht passiert, denn wir haben...

* ... einen Schulranzen gekauft. Ich wusste ja schon vorher, dass Fanny dieses Jahr in die Schule kommt, aber richtig begriffen habe ich es erst, als sie den roten Ranzen zum ersten Mal aufgesetzt hat. Und er plötzlich gar nicht mehr so riesig aussah, sondern ganz genau richtig. Ein aufregender Tag, für uns alle. Und nur der erste von so vielen, die dieses Jahr noch kommen werden. 
* Überhaupt gibt es gerade so viele Enden und Anfänge. Das letzte Sommerfest in der Kita, der erste Elternabend in der Schule, die Vorbereitungen auf den letzten Urlaub zu dritt und den ersten zu dreieinhalbt. Dieses Jahr verbringen wir die Sommerferien in Stockholm. Und da ich diese Stadt noch so gar nicht kenne: Habt ihr vielleicht Tipps?
* Die ersten Besorgungen fürs Baby. Auf Ebay ein Babykörbchen gefunden, das ich sehr mag. Und einen gebrauchten Kinderwagen.
* Ein schöner Ausflug ins Hallesche Haus.
* Schwarz gespielte Sommerfüße.
* Gestickte Broschen. Ich mag sie so.
* Und sonst? Die Wiederentdeckung von Spaghetti Carbonara. Keine Ahnung, wie ich über Monate vergessen konnte, wie gut Spaghetti Carbonara sind, jetzt kann ich plötzlich gar nicht mehr genug davon bekommen. Immer nach diesem Rezept.
* Pfingstrosen. Das schreibe ich hier jedes Jahr. Aber das verdienen sie auch.
* „Chef´s Table” – die zweite Staffel. So gut. Sogar noch besser als die ersten sechs Folgen, und die fand ich schon sensationell. 
* Das Ausmachen eines Friseurtermins, der für länger der letzte sein könnte, weil ich überlege, mir die Haare wieder wachsen zu lassen. Oder nicht? Ach, ich weiß es doch auch nicht.
* Eine hübsche Kinderapp: „Die Brille”.
* Eine neue Serie mit Sarah Jessica Parker. Ich bin sowas von gespannt auf „Divorce”. 
* Auf den neuen Bridget-Jones-Film freue ich mich auch. Schon für den Satz „Ich kann nicht immer wieder dieselben Fehler machen, wenn ich stattdessen neue machen kann.”
* Hübsches aus Papier zum Ausdrucken. Vielleicht mache ich aus diesem Vogel ein Mobile fürs Baby?
* Und diese Geschenkanhänger – auch zum Ausdrucken.
* Eine Frau lernt ihre Mutter noch einmal ganz neu kennen, als sie nach deren Tod ihren Computer erbt: „Her secret history: I discovered my mother´s digital life after her death.”

Wie war denn euer Juni? Seid ihr schon in Sommer- und Ferienstimmung?

JUNI 2014



Wäre der Juni eine Farbe, wäre er hellblau gewesen, sommernachmittagshellblau. Endlich mal keine Wolke am Himmel in diesem Jahr, das sich bislang so gar nicht entscheiden kann, was es denn sein will: ziemlich super oder ziemlich daneben. Der Juni war federleicht. Sommerschuhe im Spielplatzsand. Und hinterher Marshmellows mit Erdbeereis. Ein Besuch meiner Schwester und ihrer hinreißenden Tochter, die Fanny Gänseblümchen ins Haar geflochten hat. Eine Make-up-Lesson bei Mac, die ich schon ewig machen wollte und die ich toll und lehrreich fand. Ein Pusteblumentuch von &Other Stories. Der Schweinsbär auf Reisen, was mit muss, muss mit. Und jede Menge Kuchen. Ihrer. Und meiner.

Noch ein paar Dinge, die mir gute Laune machen:
* Erdbeeren, Erdbeeren, Erdbeeren.
* Kirschen, Kirschen, Kirschen.
* Um zehn rauszugucken, und es ist noch hell.
* Die Vorfreude auf unseren New York-Urlaub. Rumzulesen und kleine Punkte in meinen Stadtplan zu malen.
* Der Hinterhof im Sommer. Ich mag das so. Das Kinderkichern und das Himmel-und-Hölle-Hüpfen, das Geschirrklappern, der Typ aus dem Haus nebenan, der immer Reggae hört, die leisen Gespräche der grillenden Nachbarn und zwischendurch ihr lautes Lachen, der Regen, manchmal.
* Und um fünf Uhr morgens aufzuwachen, weil die Vögel vorm Fenster so laut tschilpen, und auf die Uhr zu gucken und zu wissen: Ich kann noch weiterschlafen.
* Sommerfaulheit. Diese Faulheit, die sich einstellt, wenn es so heiß ist, dass man sich sowieso nicht mehr bewegen kann, und einfach so daliegt, auf dem Bauch einen Becher Eis, und im Fernsehen läuft irgendein furchtbar schlechter Film, den man aber doch zu Ende guckt.
* Die Quesadillas von Maria Bonita. Sowas von gut. Und mein Glücksbringer für die Deutschland-Spiele. Gegen Frankreich muss es dann wohl eine doppelte Portion sein.
* Die Kinderessen von mikodesign auf Instagram. Wie hinreißend.
* "Baked Sweet Potato Tater Tots"? Muss ich probieren. Und die Pizza mit gegrillter Feige und Ziegenkäse. Ach, und die "Spinach + Feta Pasties".

Hoffe, der Juni war auch nett zu euch.
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