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EINE FRAGE UND WOCHENENDGLÜCK

Ein bisschen müde, ein bisschen frühlingskribbelig (bin das nur ich oder riecht es da draußen wirklich schon nach Frühling?), ein bisschen alle von vielen Terminen, ein bisschen nervös vor Fannys erstem Kita-Tag und auch ein bisschen sentimental. Das Wochenende möchte ich eigentlich nur verkuscheln. Vorher aber noch meine Frage an Steffi und natürlich an euch:

Was waren die drei besten Entdeckungen der letzten Monate?


























Meine Entdeckung Nummer eins: Freundschafts-Armbänder. 
Himmel, wie lange ist das her? Das letzte Freundschaftsarmband habe ich in der sechsten Klasse gemacht, mit meiner Freundin Mechthild (was wohl aus ihr geworden ist?). Zusammen haben wir Geld für die Rettung von Walen und Delfinen gesammelt, die Schülerzeitung vollgeschrieben, auf ihrem Bett gesessen und Freundschaftsarmbänder geknüpft, mit einer Sicherheitsnadel an der Jeans befestigt. Seit diesem Post musste ich wieder an sie denken. Und ich kann es immer noch, ich hab es nicht verlernt in all den Jahren. Was für ein Spaß.













Entdeckung Nummer zwei: die Zara-Frühlingskollektion 
Das Kind hat nichts mehr anzuziehen. Überhaupt nichts. Was natürlich total gelogen ist. Deswegen musste ich eine Runde Onlineshopping einlegen: Baby-Mokassins! Die hellblaue Bluse! Der Trenchcoat! Meine Lieblinge: die weiße Bluse mit den silbernen Sternen. Die karierte Bluse. Das bestickte Kleid. Die Strickjacke. Die roten Shorts. Die Mokassins. Der Trenchcoat. Und die hellblaue Bluse mit den weißen Elefanten.












Entdeckung Nummer drei: Süßkartoffeln. In allen Variationen.
Ich kann einfach nicht genug davon bekommen. Süßkartoffel-Wedges. Die Süßkartoffel-Galettes aus Yotam Ottolenghis "Das Kochbuch" (auf dem Foto links). Und seine gerösteten Süßkartoffeln mit Ahornsirup. Auf die ich so gierig war, dass ich nicht mehr dazu gekommen bin, ein Foto zu machen. So gut. So unglaublich gut:

Geröstete Süßkartoffeln mit Ahornsirup (aber ohne Pekannüsse wie im Originalrezept) (für vier oder zwei sehr gierige Esser)
2 Süßkartoffeln
3 EL Olivenöl
4 Frühlingszwiebeln, grob gehackt
4 EL gehackte glatte Petersilie
2 EL gehacktes Koriandergrün
1 Prise Chiliflocken
35g Rosinen
Salz und Pfeffer

Und für das Dressing
4 EL Olivenöl
2 EL Ahornsirup
1 EL Sherryessig (ich hatte keinen da und hab Rotweinessig genommen)
1 EL Zitronensaft
2 EL Orangensaft
2 TL frisch geriebener Ingwer
1/2 TL Zimt

Den Ofen auf 190°C vorheizen. Die geschälten Süßkartoffeln in Würfel schneiden (im Originalrezept werden sie nicht geschält, ich mag es so lieber), in einer ofenfesten Auflaufform verteilen, mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Ungefähr 30 Minuten im Ofen rösten. Nach der Hälfte der Garzeit einmal wenden.

Für das Dressing alle Zutaten verrühren, salzen und pfeffern. Die noch heißen Süßkartoffelwürfel mit den Frühlingszwiebeln, Kräutern und Rosinen vermengen und alles mit Dressing übergießen. Sofort alles aufessen.

Was ich diese Woche noch sehr liebte:

Euch. Und eure Kommentare bei denen mir jedes Mal das Herz aufgeht.

Silkes Mut und ihr neues Tattoo. Wow. (Pffff, und ich mal mir Edding-Herzen auf den Unterarm, um das mal in Ruhe auszutesten, Lusche, ich).

Joannas Blogeintrag über ihre Depression. Was für ein großer, mutiger, wichtiger Text.

Die Konfetti-Tischdecke.

Oliver Jeffers Illustrationen.

Dieser Song. Philipp Poisel, immer wieder, immer noch.

Das Kinfolk-Journal.

Selbstgemachtes Ketchup.

Wie Fanny tanzt.

Ein schönes Wochenende!

PS: Hab das allerschönste Geburtstagswochenende, liebe Steffi, du bist wunderbar!

EINE FRAGE UND WOCHENENDGLÜCK








Zurück aus Paris und immer noch ein bisschen da, aufgeladen, glücklich, mit Fanny verklebt. Deshalb nur eine Frage diese Woche, eine Frage von Steffi, an euch, an mich. Und ein paar Dinge, auf die ich mich dieses Wochenende freue. Nächste Woche dann wieder ein bisschen mehr von mir. Und hier ist Steffis Frage:

Wofür brennst du?

Was sagt es wohl über mich aus, dass mir auf diese Frage nicht sofort eine Antwort einfällt? Nicht einmal, wenn ich länger über sie nachdenke? Ich glaube, die Sache ist die: Ich bin eher ein Glüher. Ich bin zwar leicht entflammbar, ich verknalle mich schnell in Ideen und oft auch in Menschen, aber wenn ich etwas sehr mag, etwas liebe, dann ist das eher ein stetes Glühen als das eine, ganz große Feuerwerk. Sicher, es gibt Geschichten, für die BRENNE ich, für die bin ich Feuer und Flamme und hin und weg. Ich kann mich Hals über Kopf in Songs und Filme und Fernsehserien und Lippenstiftfarben und Schuhe und Fußballvereine verknallen. Aber was die ganz großen Dinge angeht: da glüht gerade alles vor sich hin. Warm und stetig und sehr glücklichmachend. Ja, ich glaube, genau so ist das.

Worauf ich mich am Wochenende freue:

Dieses Buch weiter zu lesen. Dieses unglaublich warme, schlaue, ins Leben verknallte Buch.

Diese Serie weiter zu gucken. Ich wurde gewarnt, "Downton Abbey" sei ein gefährlicher Stoff, und tatsächlich: ich bin süchtig, ich kann nicht genug bekommen, ich BRAUCHE MEHR. Und zwar SOFORT.

Diese Ausstellung anzusehen: Gundula Schulze Eldowy. Die frühen Jahre. (Hier ist ihre Website.)

Über diese Schuhe nachzudenken. Die ich mir nach Paris eigentlich nicht leisten kann. Wäre dieses Foto nur nicht so gut.

Apple Tarte. Oh, ja.

Meine Paris-Beute anzusehen, einzuräumen, anzuprobieren. (Oh, diese Kinderläden). (Oh, und Swildens). (Und Sephora). (Dinge, die man tut, wenn man plötzlich fünf Tage allein ist: "Into the Gloss" lesen. Ganz. Von vorne bis hinten. Und hinterher drei Lippenstifte kaufen. DREI.) (Nicht aufs Konto gucken, nicht aufs Konto gucken, nicht aufs Konto gucken).

Lippenstift zu tragen.

Selbstgemachte Pizza mit Birne, Ziegenkäse, Ahornsirup und Tatort.

Wofür brennt ihr? Und worauf freut ihr euch am Wochenende?
Ich wünsch euch ein schönes!

PS: Falls jemand einen Babysitter oder eine Tagesmutter in Berlin sucht, bitte gerne bei mir melden (Email: postanslomo@googlemail.com), ich wüsste da jemanden (und sie ist DIE BESTE!).

ZEHN FRAGEN (AN EUCH) UND EINE WOCHE IN BILDERN













Was für eine Woche. Anstrengend, lustig, müde, genervt, verliebt. Das Kind hat die Wohnung umgepflügt, ich hab angefangen, jeden Tag ein Foto zu schießen (zum Thema "Words" war das mein Lieblingskissen), ich war endlich mal wieder im Stadion und hab dem HSV beim Gewinnen zugeguckt, ich hab irrsinnig gefroren, ich hab mir drei Bücher gekauft ("Kippenberger", weil ich diesen Text so mochte, "Madame Hemingway", weil ich im Buchladen die erste Seite gelesen habe und nicht aufhören wollte und "Das Kochbuch"), ich hab Häagen-Dazs gefuttert, weil kalt und kalt doch warm ergeben muss (und es hat sogar einigermaßen funktioniert). Alles in allem: ziemlich gut.

Weil Steffi noch einmal eure Fragen beantwortet, hab ich mir diese Woche ein paar Fragen für EUCH ausgedacht. Fragen ohne Antworten. Einfach so, weil ich Lust darauf hatte.

Du hast ein Treffen mit deinem 17-jährigen Selbst. Wo trefft ihr euch? Worüber würdest du mit dir reden? Und was würdest du dir raten?

Dein schönstes Körperteil?

Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche oder immer etwas Anderes?

Der beste Geruch der Welt?

Bist du manchmal neidisch? Worauf?

Welche Farbe haben deine Socken?

Und deine Gedanken?

Stell dir vor, du könntest in einem Film leben. Welcher wäre das? Oder würdest du lieber in einem Buch wohnen?

Deine liebste Kindheitserinnerung?

Was liest und hörst und siehst du gerade?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

PS: Ihr seid ja so toll.

EURE FRAGEN (UND EINE WOCHE IN BILDERN)




















Diese Woche hab ich mich ganz besonders auf Freitag gefreut, denn diesmal sind die Fragen von euch. Danke dafür. Und danke überhaupt, für eure Kommentare, fürs Mitfühlen, Mitfreuen und Lesen. Hier sind eure Fragen:

Wie alt bist du?
Ich bin 34. Allerdings nicht mehr sehr lange.

Woher ist euer Sofa?
Unsere graue Liegewiese haben wir in Hamburg bei Dieter Lübke Schaumdesign bestellt, Farbe und Bezug kann man selbst auswählen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir so ein Riesenteil anzuschaffen, bis ich in der Wohnung einer Bekannten dieses Sofa gesehen habe. Es war Liebe auf den ersten Blick und eine der besten Anschaffungen überhaupt: wir können alle gleichzeitig auf diesem Sofa liegen. Fanny kann darauf rumtoben. Unsere Gäste haben ein bequemes Doppelbett. Ich liebe es.

Welche Kamera benutzt du?
Wenn ich Zeit habe, benutze ich meine Pentax K-x. Wenn es schnell gehen soll: mein iPhone. Ich liebe instagram und den Nashville-Filter.

Hast du schon ein Brautkleid?
Hab ich noch nicht. Aber ich hab mich schon ein bisschen verliebt. In dieses hier.

Welches ist dein liebstes Reiseziel?
New York und Paris. Keine Ahnung, woher das kommt, aber sobald ich in New York und in Paris bin, fühle ich mich zu Hause, glücklich, angekommen, wach. Sobald Fanny ein bisschen größer ist, würde ich aber auch schrecklich gerne mal nach Buenos Aires. Und Sydney. Für ein langes Wochenende auf der Liste: Istanbul. Und Barcelona.

Bester Restauranttipp in Berlin?
Für den einen, unvergesslichen Abend: das Reinstoff. Für ein wirklich gutes Schnitzel und Kaiserschmarrn: Zum dritten Mann. Italienisch: Al Contadino sotto le Stelle. Burger: The Bird. Für ein perfektes Steak: das Filetstück.

Wie organisierst du deinen Alltag, so dass du all das tun kannst, worüber du bloggst? Was macht Fanny in der Zeit? Und wann entstehen deine Posts?
Eigentlich besteht mein Tag gerade aus zwei Teilen: Bis zum Abend gehört der Tag mehr oder weniger Fanny. Wir stehen gegen neun Uhr auf, frühstücken in Ruhe, spielen, dann gehen wir meistens raus, machen Einkäufe oder einen Spaziergang. Nach dem Mittagessen schläft Fanny meistens, da erledige ich, was gerade zu erledigen ist, Emails, Telefonate, Post. Die Nachmittage verbringen wir meistens in der Küche, hören Musik, sitzen am Küchentisch und lesen, backen oder kochen. Manchmal will Fanny einfach mitmachen und auch eines von meinen Kochbüchern lesen oder Teig kneten, manchmal räumt sie mit Inbrunst alle Schubladen aus und wieder ein, während ich koche. Sobald Fanny im Bett ist und wir gegessen haben, beginnt für mich der zweite Teil des Tages: ich arbeite. Lese. Und blogge. Meistens wird es ziemlich spät, ein bisschen zu spät, aber ich liebe diese Zeit des Tages, wenn alles ruhig und dunkel ist. Meine Posts entstehen also meistens irgendwann nach Mitternacht. Was mir unheimlich hilft und was ich sehr genieße: Wir arbeiten beide von zu Hause aus. Wir sind immer zu zweit, wir können uns abwechseln, helfen, freie Zeit organisieren. Und jeden Mittwochnachmittag kommt ein Babysitter. Manchmal sitzen wir einfach nur im Café um die Ecke und arbeiten, manchmal machen wir einen langen Spaziergang oder gehen ins Museum. Dieser Nachmittag tut unheimlich gut. Das ändert sich natürlich alles, wenn Fanny in einem Monat in die Kita kommt.

Was bringt dich auf die Palme und kaum wieder runter?
Ich kann es nur schwer ertragen, wenn Menschen offensiv unfreundlich, ruppig, unhöflich sind. Ich bin allergisch gegen allzu dreisten Ideenklau. Und ich kann es nur ganz schlecht ertragen, wenn der HSV verliert. Ich bin überhaupt ein miserabler Verlierer.

Was ist Fannys Lieblingsessen?
Oh, das wechselt ständig. Nach einer ausgiebigen Weißwurst-Phase liebt sie gerade Risotto, French Toast und Äpfel. Und alles, was auf unserem Teller liegt.

Wer ist dein Lieblingsringelshirthersteller?
Mein Lieblingsringelshirt ist von COS.

Warum hast du angefangen zu bloggen?
Ich wollte schon ganz lange bloggen, hab mich aber nie getraut. Als ich dann sehr schwanger mit Fanny war, nicht mehr viel machen konnte und mir ein bisschen die Decke auf den Kopf gefallen ist, habe ich angefangen zu bloggen.

Warum bist du immer noch mit so viel Elan dabei?
Ganz ehrlich: weil es unglaublich glücklich macht. Weil ich durch dieses Weblog die tollsten Menschen kennengelernt und Freundschaften geschlossen habe. Weil ich manchmal losheule vor Rührung, wenn ich manche Kommentare und Emails lese (und mir immer noch nicht wirklich vorstellen kann, dass das hier jemand liest). Weil ich durch dieses seltsame Weblog Dinge ausprobiert habe, die ich sonst wahrscheinlich nie ausprobiert hätte (BACKEN? Moi?). Manchmal hilft es auch einfach, wenn man seine schlechten Tage, Fragezeichen und Durchhänger teilen kann. Und gegen Schüchternheit hilft das Bloggen auch ziemlich gut. (Und manchmal hab ich übrigens auch überhaupt keinen Elan, nicht den geringsten, da fällt mir überhaupt nichts ein und ich bin müde und alle und krieg nichts auf die Reihe...).

Was hörst du im Moment am liebsten?
Moment, mal eben kurz nachgucken: Boy. Philipp Poisel (ah, und das hier). James Blake. Nneka. Cat Power. Whitest Boy Alive. Phoenix. Ryan Adams. Robin Thicke. Remy Shand. Jan Delay. Gonzales. Ben Harper.

Die Woche in Bildern: Blauer Himmel und Sonne. Fanny. Neue Auflaufform. Slomo als Lieblingsblog in Nido (yeah!). Den HSV-Schal rausgesucht, morgen geht es endlich mal wieder ins Stadion. Entdeckung der Woche: Maronensuppe mit Kaffee, gebratenen Äpfeln und Pancetta. Tolles Rezept aus dem Kochhaus.

Schönes Wochenende! Und danke für eure Fragen! Jetzt bin ich sehr gespannt, was ihr Steffi gefragt habt...

ZEHN FRAGEN (UND EINE WOCHE IN BILDERN)


Schon wieder eine Woche rum. Und Steffi hat sich wieder Fragen ausgedacht (ich mir auch, die beantwortet sie auf ihrem Blog Ohhh...Mhhh...).

Würdest du diese Woche gerne umtauschen oder behalten?
Gerne umtauschen. Erst war das Kind krank, dann der Mann, jetzt ich. Nichts Dramatisches, nur eine Erkältung, aber schön ist das nicht. Dann hatten wir noch eine Überschwemmung in der Küche. Gerne behalten würde ich allerdings das Wiedersehen mit Marlene. Und den Küchenschnack-Nachmittag mit Rotkapi, der hat so gut getan. Und die Wohnzimmerrenovierung. Mh, vielleicht doch lieber behalten?

Bereust du was?
Non, je ne regrette rien.

Deine drei Lieblings-Online-Shops?
Ich liebe "Les Composantes", ein französischer Onlineshop, der nur einmal im Monat für einen Abend geöffnet hat (nächsten Mittwoch ist es wieder soweit!). Bei "Bodie and Fou" könnte ich alles kaufen. Erst neulich hab ich "Neest" entdeckt. Schon die Bilder anzusehen macht Spaß. Ach, und vielleicht noch "Toast"?

Was hattest du am liebsten an?
Mein neues Jeanshemd von J.Crew. Und einen Zopfpulli, auch von J.Crew, zwei Weihnachtsgeschenke.

Was kochst du dieses Wochenende?
Ich hätte mal wieder Lust auf Süßkartoffel-Curry, eines meiner Lieblingsgerichte aus "Genussvoll vegetarisch" von Yotam Ottolenghi. Und wenn es so weiter regnet, mach ich vielleicht Caponata, noch so ein Lieblingsessen: ein Gemüsegericht mit Auberginen, Tomaten, Rosinen und Pinienkernen, drei Löffel und ich bin ein glücklicher Mensch. Dazu vielleicht die Polenta-Fritten mit denen Silke mich angefixt hat?

Welches Buch liest du gerade?
Immer noch "Erbarmen" von Jussi Adler-Olsen. Und ein paar meiner Lieblings-Einrichtungsbücher, weil ich als nächstes die Küche umräume: "Domino: The Book of Decorating". "Lust auf Wohnen" von Holly Becker. "The Selby schaut vorbei" von Todd Selby. Und "Design Sponge at home" von Grace Bonney.

Magst du die neue Serie "New Girl" auf ProSieben auch so gerne?
Ich liebe sie. Zooey Deschanel ist ein Knaller. Wieso zeigen sie bloß immer nur eine Folge?

Was hast du diese Woche entdeckt?
Ein Foto von einem winzig kleinen Jungen namens Sam auf Instagram. Meine Freundin Kati ist Mutter geworden und hat ein Foto von ihrem Sohn gemacht. Ich hab so geheult vor Freude, das darf man eigentlich niemandem erzählen. Aber er ist so wunderschön! Und ich freu mich so für sie! Und jetzt hab ich schon wieder feuchte Augen.

Hast du dir etwas vorgenommen?
Heute Abend gehe ich ins Kino und schaue mir endlich "Ziemlich beste Freunde" an, darauf freue ich ich mich schon sehr. Wenn ich dazu komme, mach ich einen Abstecher zu "Goldhahn und Sampson", dem schönsten Lebensmittel- und Kochbuchladen in Berlin. Und wenn ich wieder gesund bin: ein bisschen Bewegung nach all dem Sofa.

Wenn du könntest, wie du wolltest, dann...?
...würde ich mit meiner Tochter Tarte Tatin bei Ladurée in Paris essen. Und Macarons bis wir Bauchschmerzen haben.

Die Woche in Bildern:
Die neue Wohnzimmerwand. Mein Lieblingsarmband von Merci. Ein paar Lieblingseinrichtungsbücher. Der beste Bagel, den ich in Berlin bislang gegessen habe. Und fantastischen Kaffee haben sie auch: "No Fire No Glory". Schnupfenzeug. Und ein neuer Mitbewohner.

PS: Nächste Woche würden Steffi und ich gerne mal EURE Fragen beantworten. Falls ihr gerne etwas fragen würdet, schickt eine Email an: postanslomo@googlemail.com oder schreibt einen Kommentar, ich bin sehr gespannt...

ZEHN FRAGEN (UND EINE WOCHE IN BILDERN)





























Neues Jahr, neue Idee: Steffi und ich hatten Lust auf ein bisschen Abwechslung. Deswegen gibt es ab jetzt jeden Freitag zehn Fragen. Die hat sich Steffi für mich ausgedacht und ich mir dafür zehn für sie. Immer neue, immer andere. Hat mir sehr viel Spaß gemacht, euch hoffentlich auch.

Ist schon ein Hinmuffen-Ende in Sicht oder brauchste noch ein bisschen?
Ich war schon deutlich produktiver. Dafür war es eine herrliche Woche, denn ab Tag drei habe ich mich fürs Faulsein nicht mehr geschämt. Ich hab mich reinfallen lassen in mein Zeitlupen-Leben. Ich hab endlich mal wieder einen Krimi angefangen. Ich hab mich durch meine alten Playlists gehört (und über die Namen gelacht, die ich ihnen gegeben habe, Boomshakalaka?). Ich hab mit Fanny Fingerpuppenballett gespielt. Ich hab meine neuen Kochbücher gelesen. Ich hab ein Bild neben meinen Schreibtisch gehängt, ein riesiges Softeis. Beim Anblick von Softeis kann man keine schlechte Laune haben.

Auf der Couch kann man doch super den Oui-Ring streicheln, wie oft haste schon?
Oh, ich hab ihn sehr oft angeschaut. Und immer gegrinst. Ich hätte nicht erwartet, wie feierlich sich so ein Ring anfühlt. Wie verschworen.

... und heimlich "mein Mann" sagen probiert?
Ehrlich gesagt nenne ich ihn schon seit Jahren so. Er ist es einfach, ob verheiratet oder nicht. Die meisten Wörter, die offiziell für Männer vorgesehen sind, die man liebt, taugen ja nicht so viel. "Lebensgefährte" klingt nach Behörde. Ein "Freund" ist mit Mitte 30 und einem Kind irgendwie auch was anderes, ein "Liebhaber" deutlich weniger multifunktional. Also: Mein Mann.

Fängst du dieses Wochenende (schon) an, nach deinem Hochzeitskleid (ahhhhh!!!) zu suchen?
Viel schwieriger als das Kleid finde ich den Ort, an dem es seinen Auftritt haben soll: New York? Eine Party auf dem Land? Was das Kleid betrifft, hab ich schon eine ungefähre Ahnung, wie es aussehen soll. Und irgendwie vertrau ich darauf, dass mich das Kleid schon finden wird. (Aber frag mich nochmal in einem halben Jahr...).

Fällt dir auch auf, dass viele gerade ihr Leben optimieren - mehr Liebe und Likes, weniger Last?
Ich hab das Gefühl, dass gerade viel im Umbruch ist, nicht nur zum Jahresbeginn. Dass sich die meisten meiner Freunde gerade genau die gleichen Fragen stellen wie ich: Ist dieser Dauerstress nötig? Welches Leben, welcher Job, welche Stadt macht mich wirklich glücklich? Und wer hindert mich eigentlich daran, (mehr) zu tun, was mir gut tut? Eine Freundin von mir fängt jetzt wieder an zu studieren. Eine andere zieht in eine neue Stadt. Große, mutige Schritte. Und eine Erinnerung daran, mich nicht immer meinem Schissertum und meiner Bequemlichkeit hinzugeben.

Welchen neuen 2012-Vorsatz wirst du heute noch brechen?
Weniger Blödsinn zu essen. Nach einer unfassbar köstlichen Ottolenghi-Gemüsepfanne gibt es jetzt ein paar Chips.

Kaufst du dir dieses Wochenende etwas, nur für dich?
Nachdem Fanny letzte Woche meinen geliebten Clinique Chubby Stick gefuttert hat, werde ich mir einen neuen kaufen. Mit roten Lippen fühle ich mich deutlich besser.

Hast du gerade Hunger auf was Bestimmtes?
Ich habe gerade Dauerhunger auf Obstsalat. Zuviele Kekse und Lebkuchen, schätze ich. Und auf "Peperonata Dolce", eine süße Paprikakonfitüre aus dem Weihnachtspaket meiner Eltern. Ich bin süchtig danach und versuch am Wochenende, mal selbst welche zu machen.

Siehts bei dir auch schwer nach einem DVD-Wochenende aus? Welcher Film macht dir eigentlich immer gute Laune?
Eigentlich würde ich gerne ins Kino gehen und mir "The Ides of March" ansehen, aber wennn ich rausgucke, schaffe ich es höchstens in die Videothek. Ich mag endlich "Barneys Version" sehen. Und "Zwei an einem Tag". Oder die erste Staffel von "Downtown Abbey"? Welcher Film mir gute Laune macht? Da kann ich mich unmöglich entscheiden. Ich liebe "2 Tage Paris". "Harry und Sally". "Frühstück bei Tiffany". Aber  auch "Bella Martha". "Ich und du und alle, die wir kennen". "Beginners". Und ich habe eine schreckliche Schwäche für diesen Russell Crowe-Film "Ein gutes Jahr". Nicht zu vergessen: "Leg dich nicht mit Zohan an".

Und bei welchen kannst du hemmungslos weinen?
"Die Liebe in mir". "The Virgin Suicides". "Vergiss mein nicht". "Das Meer in mir". "Alles über meine Mutter".

Die Fotos zeigen: Mein neues Plakat. Ein Küsschen. Den Lippenstift, den Fanny angeknabbert hat. Ein neues Kochbuch: "The Vintage Tea Party Book". Fingerpuppenballett. Und die ersten Tulpen.

Schönes Wochenende!

GLÜCKLICH, DANKBAR, MÜDE


















Die Tage ziehen und ziehen sich und sind doch rasend schnell vorbei, der Himmel kann sich nicht entscheiden, ob er grau oder blau sein will, der Mann sitzt in der Küche und guckt dem Kind beim Gehen zu, während aus seinem Computer eine seiner merkwürdigen Zufallsplaylists kommt, eine Cellosuite von Bach, Everyday People von Sly & the Family Stone, Abdullah Ibrahim, es passt nicht zusammen und verrückterweise doch perfekt, ich liege auf dem Sofa und gucke "Zwielicht", obwohl ich ihn schon drei oder vier Mal gesehen habe, ich bin müde auf eine Weise, wie ich es zuletzt mit 18 war, wenn ich zwei Nächte durchgemacht hatte. Das Jahr sitzt mir in den Knochen. Und in jeder Zeile, jeder Bewegung, jedem Gedanken, jedem Gefühl. Zerschossene Nächte, Tage, in denen nicht viel mehr geschieht, als dass ich Fanny dabei zusehe, wie sie wächst, wie sie schläft, krabbelt, lallt, spielt, geht, weint, lacht, immer weiter, und acht gebe, dass ihr nichts dabei geschieht. Ich hatte keine Ahnung, wie viele Kanten, Ecken, Spitzen es gibt, keine Ahnung, was man alles essen kann, Papier, Lippenstifte, Nasen, und wie müde man werden kann vom Gucken und Behüten. Ich bin müde von diesem Jahr. Ich bin müde vom Glück. Nicht müde des Glücks, sondern tatsächlich müde vom Glück. Auch so eine Erkenntnis dieses Jahres, dass einen das Glücklichsein schlauchen, erschöpfen, anstrengen kann. Stimmt, denkt man, warum auch nicht, wie sollte es auch anders sein, schließlich ist Glück ja ein starker Stoff, aber man überlegt sich das ja nie, weil man Glück sonst eher nur von kleinen Dosen kannte, nicht in XXXXL-Packungen. Das Kind. Der Mann. Die Liebe. Das richtige Leben, endlich, nach all den Jahren, nach all dem Hinfallen und nie wieder Aufstehen wollen. Das komplette Programm mit Redeflashs und "Guck doch nur"-Sagen und Mitternachtstänzen mit dem Kind in dunklen Zimmern. Noch nie so viel gelacht wie in diesem Jahr. Noch nie so viel geweint wie in diesem Jahr, manchmal aus purer Erschöpfung, meistens aus Rührung. Und das Schreiben, ohne Ziel, Auftrag, Gefühlen, Impulsen, Intuitionen hinterher. Dieses Weblog hat mich sehr glücklich gemacht in diesem Jahr. Weil es ein Ort für mich war, mein Ort, meine Zweitwohnung, mein ewiger Sommer, meine Badewanne, mein Salon, mein Sandstrand, mein Ringelshirt, mein guilty pleasure. Wie verrückt, dass einen das Schreiben und Lesen so glückssatt machen kann, ich habe das bis zu diesem Jahr nicht gewusst, obwohl ich schon seit Jahren vom Schreiben lebe. Das hat auch viel mit euch zu tun, den Leserinnen. Den Freundinnen. Ich bin euch so dankbar. Für so vieles. Wenn ihr wüsstet.

Im letzten Glückspaket des Jahres ist ein Paket Links. Zu Weblogs, die mich beim Lesen, Schauen, Lesen glücklich machen:

Spruced.
Ohhh...Mhhh.
Hausbesuchswins.
Vier und Mutig.
Photisserie.
Fräulein Text.
Ms. Fisher.
Tastesheriff.
Lykkelig.
Frau Heuberg.
Halbe Sachen. 
aloveisblind.
Dorobot.
A Cup of Jo.
Bleubird.
Rockstar Diaries.
Miss Moss. 
You Are My Fave.
Solid Frog.
Chantelle Grady.
Delicious Days.
What Katie Ate.
NutriCulinary.
Into the Gloss.
Le Love.
Vague.

Und jetzt geh ich schlafen. Ich bin so müde. Danke, Glück, dass du mich umgeschmissen hast. Danke euch.

DAS GLÜCKSPAKET ZUM WOCHENENDE


























Ah, Weihnachtsferien. Der letzte Text ist geschrieben, alle Weihnachtsgeschenke besorgt, jetzt will ich ehrlich nur noch: umfallen. Rumliegen. Tee aus meiner Lieblingskanne trinken (was ist das eigentlich nur mit Lieblingskannen, der Tee ist ja jedes Mal derselbe, trotzdem könnte ich schwören, dass er nur aus dieser Kanne wirklich gut schmeckt). In meinem Pyjama wohnen (der in meiner Vorstellung aus Seide ist und Punkte hat wie dieser hier). Unentwegt "A Very She & Him Christmas" von der unglaublichen Zooey Deschanel hören, zugeschickt von der mindestens genauso unglaublichen Silke, und das ist eher eine Untertreibung. Falls ich mir einen Film anschaue, wird es ziemlich sicher "Tatsächlich...Liebe" sein, der einzige Weihnachtsfilm, den auch der Mann liebt (okay, außer "Bad Santa"). Bevor ich umfalle, backe ich noch Kekse, Höhlenfutter, Erdnuss-Schokoladen-Zimt-Cookies von Martha Stewart, zusammen mit Kati, die ich so unheimlich gerne mag, sie in München, ich in Berlin, gemeinsames Fernbacken.

Erkenntnisse der letzten Woche:

Man kann auch zu viel über Dinge nachdenken.

Ich liebe Fenchelsuppe.

Ich stehe doch auf Castingshows.

Es gibt Geschenke, die so schön sind, dass sie einem das Herz umdrehen. Meines hat sich diese Woche so oft gedreht, dass es gar nicht mehr weiß, wo oben und unten ist, ich danke dir so sehr, A.

Drei Wochen ohne Marlene sind drei Wochen zuviel. (Viel Spaß in Australien!).

Ich muss wieder mehr lesen. Und Musik hören. Und schlafen. Und rausfinden, wie das zusammen geht.

Ein schönes Wochenende! (Aber nicht ohne Steffi, die hoffentlich bald wieder ganz gesund ist!).

DAS GLÜCKSPAKET ZUM WOCHENENDE






































Mein Wochenende wird gemütlich. Sehr gemütlich. Ich bin müde und ziemlich alle von der Woche, deswegen freu ich mich auf zwei Tage auf dem Sofa. Jogginghose, ein paar Filme, Fußball, Bratäpfel und Kekse.

Endlich lesen möchte ich: Das "Sweet Paul"-Weihnachtsheft. "Artig und Fein" von Sodapop und Birdyblue. Das Rue-Magazine. Und Lonny.

Endlich schreiben möchte ich: meinen Wunschzettel. Wunsch eins: ein Print aus der Photisserie-Edition. Die machen schon beim Ansehen glücklich (und hungrig) und ich muss mich sehr zusammenreißen, nicht sofort ALLE zu bestellen. Guckt doch nur mal die Pfefferminz-Fliege an. Und den Apfel-Korken. Und die Mandelflamme.

Oder geh ich doch zum Holy Shit Shopping?

Oder guck mir die "Fashion Food"-Ausstellung im Museum für Kommunikation an (danke für den Tipp, Jean-Yves)? Sehr gerne ansehen möchte ich mir auch Taryn Simons "A Living Man Declared Dead and Other Chapters" in der Neuen Nationalgalerie - aber vielleicht erst, wenn ich ein bisschen ausgeschlafener bin.

Das wunderbare "Don´t bring me down" habe ich übrigens auf dem Blog der amerikanischen Illustratorin Danielle Kroll gefunden. Und weil sie mir mit ihren Bildern trotz Migräne so gute Laune gemacht hat, darf sie in diesem Glückspaket nicht fehlen. Genau wie Steffi, die mir mit "Ohhh...Mhhh..." so oft meine Morgenmuffeligkeit vertreibt.

Habt ihr schöne Pläne? Und vielleicht einen guten Film-Tipp für mich?
Ein schönes, entspanntes Wochenende!























































































Alle Illustrationen von Danielle Kroll. 

DAS GLÜCKSPAKET ZUM WOCHENENDE (UND EINE VERLOSUNG)

Aufgewacht, weil Fanny auf mich gekrabbelt ist und an meine Backe gepatscht hat, Mam-mam-mam, aufwachen, los, ich will spielen. Brioche zum Frühstück gegessen und Fanny ein Stückchen abgegeben, Brioche mit Creme fraiche, was für eine herrliche Schweinerei. Danach angefangen, das große Geburtstagsessen zu kochen, Möhren geschnitten und Ingwer und Rotkohl und Äpfel, und Musik gehört, nichts Besonderes eigentlich, und doch das Schönste, was ich mir für einen vernebelten Morgen vorstellen kann. Blumen gekauft, Christrosen, die Lieblingsblumen meiner Mutter. Einen Riesenspaziergang mit S. gemacht, und immer nur gedacht: Du bist so tolltolltoll, du bist so schön und warm und schlau. Nach Hause gekommen und mit M. telefoniert und schon wieder geseufzt. Bitte lass uns ewig Freundinnen bleiben wie wir jetzt Freundinnen sind, lass uns ewig über unsere Leben reden und über unseren Tag und darüber, was wir uns dieses Jahr zu Weihnachten schenken, oder vor Weihnachten, dieses Jahr bist du ja verreist (immer muss ich dich vermissen). Zum Abendessen den perfekten Burger und die perfekten Zwiebelringe und Süßkartoffelpüree mit Marshmellows vom Lieferservice. Vielleicht guck ich mir später noch "Barney´s Version" an, vielleicht überlege ich mir, welchen Geburtstagskuchen ich meiner Mama backe, vielleicht mach ich auch einfach das Licht aus und hör noch ein paar Mal dieses Lied. Und dieses.

Warum ich das alles schreibe? Weil ich an Tagen wie diesen gerne einen Brief ans Universum schicken und danke sagen würde, nein, DANKE. Das war ein guter Tag, großes kleines Glück. Und das Wochenende hat noch nicht mal angefangen.

In dieser Minute hat meine Mutter Geburtstag und wird 70 Jahre alt und wir werden zum ersten Mal seit Jahren zusammen feiern, in meiner Küche. Das ist mein Glückspaket fürs Wochenende: Wir alle an einem Tisch und ein gutes Essen (hoff ich jedenfalls). Happy birthday!


Weil ich mich diese Woche so über eure Kommentare und Emails gefreut habe, weil meine Mama und ihr Geburtstag gefeiert werden müssen, habe ich aber auch ein Glückspaket für euch: Erinnert ihr euch noch an meinen Lieblingsladen Ting? Bei Ting gibt es wunderschöne Dinge aus Asien und Skandinavien, die allerleckersten Lakritzstangen (nach denen ich total süchtig bin) und einen Schnack mit Inhaberin Laura Huppert, deren Groupie ich bin. (Wirklich, liebe Berliner und Berlin-Besucher: Macht einen Abstecher zu Ting, danach braucht ihr auch keine Weihnachtsgeschenke mehr zu suchen). Ein großer Geburtstagsmonat ohne Ting geht natürlich gar nicht. Deswegen verlosen Ting und ich heute zwei Kerzenständer, die passenden Kerzen dazu und eine Packung LØv-Tee. Wenn ihr mir bis zum 29.11. um 18 Uhr in die Kommentare schreibt, wofür ihr mal DANKE sagen wollt. Ein schönes Wochenende! Und nicht vergessen, bei Steffi vorbeizugucken - die ist zwar diese Woche im Urlaub, aber Mr. Linky sammelt eure Glückspakete!


PS: Hahaha.
Foto: Benedict Sicheneder für Ting.

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Das Glückspaket von Ting hat Jenni Sophia Fuchs gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, hurra!

DAS GLÜCKSPAKET ZUM WOCHENENDE (UND EINE VERLOSUNG)

Auf dieses Wochenende freue ich mich ganz besonders. Denn am Samstag ist Holly Becker von "Decor 8" in Berlin, um ihr tolles Buch "Decorate/ Lust auf Wohnen" vorzustellen. Mit dabei ist auch Steffi von "Ohhh....Mhhh" (yeah! YEAH! STEFFI!), die mit Holly übers Bloggen sprechen wird, es gibt Cupcakes und Drinks und ziemlich sicher jede Menge Spaß.

Worauf ich mich dieses Wochenende noch sehr freue:

Die Ausstellung "Drei Dinge meines Lebens" im Museum Neukölln. Wirklich irre: da gibt es eine Ausstellung in Berlin, die perfekt zu unserer Seite "Fünf Dinge" passt und sich mit der Bedeutung von Dingen beschäftigt, und ich bekomme nichts davon mit, bis der Museumsdirektor mir eine Email schreibt. (Vielleicht sollte ich demnächst mal wieder Zeitung und nicht immer nur Blogs und den Grüffelo lesen.)

Eine riesige Kanne Clipper-Tee "Sleep Easy" (auch wenn ich ohnehin ständig müde bin, der ist einfach zu lecker. Und mit so einer Verpackung kriegt man mich ja sowieso IMMER!).



Im Buch weiterlesen, das mir der Mann geschenkt hat, weil er weiß, wie sehr ich solche Bücher liebe: "Cheerful in 3 1/2 Months". Autor Gerard Jansen und Illustratorin Sue Doeksen haben sich für jeden Tag absolut hinreißende Aufgaben ausgedacht: Send a gift to a stranger. Eat something you´ve never eaten before. Moonwalk on every zebra crossing. Find a car without a parking ticket and buy one for it. Und es funktioniert. Ich muss schon beim Schreiben grinsen.



"Jump in a bouncy castle" (oben links). "Practice doing a wheelie on your bike" (oben rechts). "Don´t do anything" (unten links). "Secretly plant seeds and flower bulbs in public places" (unten rechts). Aus "Cheerful in 3 1/2 Months" von Gerard Janssen und Sue Doeksen, Uitgeverij Snor Verlag, Fotos: Babyccino Kids.

Und schließlich: Rumstempeln mit meinen neuen, heißgeliebten Stempeln von bastisRIKE. Wie hübsch sind die denn? Und ihr könnt mitstempeln und euch auch verlieben, denn Slomo verlost heute gleich ein ganzes Stempelset von bastisRIKE, das nicht nur ganz hervorragend zum großen Slomo-Geburtstagsmonat passt, sondern auch zu Weihnachten. Und schönen Briefen. Und Postkarten. Und Geschenkanhängern.



Wer gewinnen möchte, schreibt bis zum 14. November um 18 Uhr in die Kommentare, was das schönste Geschenk war, das er je bekommen hat. Viel Glück! Schönes Wochenende!
Und tausend Dank an bastisRIKE!

PS: Noch mehr Glück gibts natürlich auch heute wieder bei Steffi.

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Vielen Dank für eure wunderbaren Kommentare, ich hab mich über jeden einzelnen gefreut. Was für tolle Geschichten, was für schöne Geschenke. Das Stempelset von bastisRIKE geht an....Trommelwirbel....uh, Fanny hat ZWEI.... aber sie behält nur einen in der Hand und das ist... MAREIKE, herzlichen Glückwunsch!

DAS GLÜCKSPAKET FÜRS WOCHENENDE UND EINE KLEINE REISE

Dieses Wochenende ist wieder Haustausch-Zeit. Nachdem wir den Sommer in Paris verbracht haben, kommen die Franzosen nun zu uns und wohnen für eine Woche in Berlin. Wir fahren in der Zwischenzeit in den Norden, nach Hause, endlich mal wieder. Ach, wie ich mich freue. Auf Fannys große Schwester und ihren großen Bruder (und überhaupt die ganze Familie), auf Hamburg, meine alte Liebe, auf meine Freundin T., die ich schon so lange nicht mehr gesehen habe, und auf P., die großartige P., auf meine Lieblingsläden (die ALLE mit Essen zu tun haben), auf rumbutschern und am Küchentisch sitzen und kuscheln und auf frischen Wind um die Nase und Franzbrötchen. Von Hamburg aus geht es weiter zu meiner Schwester nach Oldenburg. Dieses Glückspaket ist also reich gefüllt mir Vorfreude.

Mein Plan (und meine Einkaufsliste) fürs Hamburg-Wochenende:


Kaffee und Kuchen bei Herrn Max. Und Streuselkuchen im Petit Café. Eine Currywurst bei Curry Queen. Marmelade von Mutterland (und zwar die von Liebelein, einem ganz wunderbaren Laden aus Stade, mit weißem Pfirsich und weißer Schoki!), Gewürze von Violas (und zwar Bratapfelgewürz und  Bruschetta) und ein paar Kekse von Oschätzchen.

Worauf ich mich freue, wenn ich wieder Zuhause bin:
* Teetrinken aus dieser Tasse (Bild oben) von PiP.
* Bei "Turntable Kitchen" rumstöbern, was für eine großartige Website: Essen und die passende Musik dazu, Carrot Coffee Cake und Cass McCombs zum Beispiel, super Idee.
* Hahaha, die Arno Schmidt Anziehpuppe.
* Ah, Photoboother - ein Passfotoautomat für Zuhause. Einfach eigene Fotos hochladen und zusehen wie daraus Passfotos werden. Ein Knaller. Gefunden habe ich diese wunderbare Seite über diese wunderbare Ankündigung (wie süß ist das denn bitte?).
* einen neuen Pulli für Fanny bestellen (nachdem mein allerliebster Lieblingspulli im Trockner auf Neugeborenengröße geschrumpft wurde. Wie kam der da bloß rein? Und wieso schrumpfen immer genau die Teile, die man auf gar keinen Fall nachkaufen kann, die Lieblingspullis aus Paris???). Zum Trost vielleicht diesen?
* Das neue Slomo-Layout online zu stellen, ich bin schon so aufgeregt.

Was heute wohl in Steffis Paket ist? Und in Eurem? Worauf freut Ihr Euch besonders?
Und habt Ihr vielleicht noch Hamburg-Tipps?
Ein schönes Wochenende!

(Fotos: wie beschrieben, die Ausstechform ist von Tortissimo, die Tasse von Nostalgie im Kinderzimmer).

SWAPPALAPPAYEAH (UND EIN GLÜCKLICHES PS)

Endlich Freitag. Kann kaum schlafen vor Aufregung. Ob alle Pakete wohl gut angekommen sind? Ob Ihr schon zum Frühstück auspackt oder noch ein bisschen wartet bis zum Abend? Ob Ihr alle glücklich seid? Ich hab schon gestern Nachmittag ausgepackt. Meine Paket-Freundin Kati fährt übers Wochenende weg und wollte deswegen gerne etwas früher anfangen. Also haben wir uns für 17 Uhr verabredet und via Instagram zusammen unsere Päckchen geöffnet. Was soll ich sagen? OHGOTTKATIDUBISTJAWAHNSINNIGWIESÜSSIST-DASDENN?!?!?!?! Hab immer noch Gänsehaut und bin so unglaublich glücklich, dass ich gar nicht mehr aufhören kann zu grinsen. In Katis Glückspaket: Ein Brief, Espresso aus ihrem Lieblingscafé, ein Schokoladenwellness-Set und Kaufmanns Kinder-Creme für Fanny, superschönes Masking-Tape, Schokolade, Zimt-Kaugummis und das allerentzückendste Kinderbuch, das ich je gesehen habe: "Gute Nacht Gorilla". Ich danke Dir so sehr, Kati. Guckt doch mal:



In meinem Glückspaket waren zwei Überraschungstüten, eine für Kati und eine fürs Baby (noch im Bauch): zwei Bücher ("Tender Bar" und "Die Raupe Nimmersatt"), Ausstechförmchen (der Eiffelturm und ein Schnuller) und Keksrezepte, etwas Süßes für Kati (Schokolade) und Baby (ein Knisterelefant) und eine CD (Feist und "Do Fun Stuff"). Baby hat ordentlich gestrampelt hat Kati geschrieben (und ich hab ganz feuchte Augen gekriegt):



Habt Ihr schon ausgepackt? Falls Ihr Lust habt, auch ein paar Fotos zu machen, schreibt doch einen Link zu Eurem Blog in die Kommentare!

Ein schönes Wochenende und DANKE fürs Mitmachen! Ich hoffe, Eure Glückspakete machen Euch auch so glücklich.

PS: Und was ist noch besser als ein Glückspaket? ZWEI Glückspakete, denn Andrea von Facettenreich hat mir, einfach so, auch noch ein Päckchen geschickt mit ihrer Lieblingsschokolade (ahhh, ZOTTER) und selbstgemachter Seife (SELBSTGEMACHT!!). Oh, wow. Und nochmal sprachlos. DANKESCHÖN, liebe Andrea, DANKE!

DAS GLÜCKSPAKET ZUM WOCHENENDE



Dieses Wochenende ist ein ganz besonderes für mich: Zum allerersten Mal seit Fannys Geburt bin ich zwei Tage allein unterwegs. Es ist Blogshop-Wochenende und ich bin so aufgeregt wie sonst nur vor Heilig Abend. (Hier kriegt ihr einen kleinen Eindruck. Am Montag mehr!).

Viel Zeit bleibt also nicht. Aber ein paar Dinge hab ich mir trotzdem vorgenommen. Was mich dieses Wochenende noch glücklich macht:



Die Vorfreude auf meinen neuen Ring. Auf dem ganz außerordentlich tollen Blog "Très plus cool", der wirklich très plus cool ist, trägt Fenke diesen Schleifenring von Inga Kraayvanger. Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick und ich hab Inga sofort geschrieben, jetzt macht sie mir auch so einen wunderschönen Ring. (Und weil ich die Jacke nun doch umgetauscht habe, schenk ich ihn mir selbst!).

Ein bisschen im Netz verloren gehen und in Ruhe ein paar Lieblingsblogs lesen. Kennt Ihr schon "Little things"? Oder den Foodblog "A Cozy Kitchen"? Oder "Designlovefest" (übrigens unsere Kursleiterin am Wochenende!). Ach, und natürlich "From Me To You" und "mariaemb."(oh, diese Küche!)

Darüber nachdenken, ob ich nicht doch in einen Chor eintrete. Wenn es einer wie dieser ist. (Und ich es überlebe vorzusingen, was unwahrscheinlich ist).

Mir noch tausend Mal dieses Foto angucken. Und dieses Video (wenn mir kalt ist).

Und Tafellack bestellen, in den nächsten beiden Wochen wird die Wand im Wohnzimmer nämlich schwarz (ha, das klingt jetzt so lässig, ich bin PANISCH, dass es total SCHLIMM aussieht und DUNKEL, aber ich bin so verliebt in die Idee, dass ich das jetzt durchziehe, sieht doch toll aus, oder?) (Fotos via mariaemb. und Emmas Designblogg)





Den Rest des Wochenendes werde ich schlafen, im Bett rumlümmeln, Tatort gucken und Bilderbücher und Lakritzstangen futtern. Steffi zeigt dieses Wochenende ihre Lieblinge aus dem Dawanda-Lovebook (wie ich mich freue, sie endlich mal zu sehen!). Und was ist Eurem Glückspaket?

Ein schönes Wochenende,
Okka

Das Glückspaket zum Wochenende (und ein Swap)


Jetzt überlege ich die ganze Zeit, wie ich eine total elegante Einleitung zu diesem Glückspaket schreibe, aber die Wahrheit ist: Ich bin ein Weihnachtsfreak. Pünktlich mit dem ersten Lebkuchen im Supermarktregal wächst mir ein Twin-Set. Und ich muss Kekse backen. Und Bratäpfel. Und ich lese Nigella Lawsons "How to be a Domestic Goddess" und meine gesammelten Brigitte Plätzchen-Hefte und überlege mir Fünf-Gänge-Weihnachtsmenüs. Ich weiß, ich weiß, ich hab einen Knall. Und mit Baby wird es nicht unbedingt besser, denn es ist zwar nicht Fannys erstes, aber immerhin ihr zweites (und erstes bewusstes) Weihnachtsfest und das muss doch anständig gefeiert werden, oder? Deswegen habe ich ihr diese Woche, gerade noch rechtzeitig, ihren allerersten Adventskalender gekauft, der am Wochenende gefüllt wird. Zumindest fang ich damit mal an. Und freu mich schon so. Tadaaa, hier ist er, der wunderschönste Adventskalender, der mir seit langer Zeit untergekommen ist, 24 handbedruckte Papiertüten von der Hamburger Grafidesignerin Ahoimeise:
























Was mich dieses Wochenende noch glücklich macht:

Die neue, uralte Gugelhupf-Form einzuweihen, die meine Mutter mir geschenkt hat, ich glaube, sie wiegt fünf Kilo. Was für ein wunderbares Geschenk.

Ganz in Ruhe den Zeitschriftenstapel neben dem Sofa klein zu lesen. Und die "Food and Drink"-Ausgabe vom New York Times Magazine. Und "The Gentlewoman".

Und ganz in Ruhe meine neue Jacke anzuprobieren (mit der ich mich langsam doch ein wenig anfreunde...).

Ein riesengroßes Geburtstagspaket für mein Patenkind Paul schnüren: die besten Tanzfilme (er tanzt und liebt Hip Hop), soviel Popcorn und Chips, dass ich meine Schwester vorher lieber nicht einweihe, und eine selbstgebrannte CD mit gutem Old-School-Hip Hop. Yo.

In Ruhe die neue "Feist" anzuhören. (Ich liebe dieses Lied. Und dieses.)

Das restliche Wochenende werde ich damit verbringen, über Fannys ersten Geburtstag und die große Party nachzudenken. Habt Ihr ein paar Lieblings-Inspirationslinks für Geburtstags-Parties und Deko und tolle Rezepte? (Ich bin ja sehr verliebt in die Oreo-Torte von Cake, aber dafür ist sie wohl noch ein bisschen klein).

Und zum Schluss noch eine Frage:
Wenn wir schon die ganze Zeit Glückspakete schnüren, wäre es nicht mal schön, auch welche zu verschicken, ganz klassisch per Post? Ich dachte an: einen Glückspakete-Swap!

Jeder, der Lust hat mitzumachen...
...packt ein Wochenend-Glückspaket (und bekommt dafür eins). (Nichts Riesengroßes, nur ein paar Kleinigkeiten, die gute Laune machen, mit Liebe ausgesucht).
... schreibt eine kleine Karte oder einen Gruß.
.... verschickt sein Paket zum übernächsten Freitag (21. Oktober).

Bei Interesse: Eine Email mit Name und Adresse an postanslomo@googlemail.com bis zum 12. Oktober. Ich suche dann die Partner aus und benachrichtige sie.

Steffi hat diese Woche wieder die allerschönsten Tipps: ein Feinschmeckermarkt (in Hamburg! Buhu!) und, ahhhhh, sie träumt von WEIHNACHTSBAUMDEKO (ach, Steffi, das beruhigt mich jetzt sehr! Ich bin nicht allein! Ein Battle?! Hm. Hmm. Großartige Idee! Und gute Besserung!)

Macht Ihr mit? Und was macht Euch gute Laune?
Ein schönes Wochenende!
Hohoho,
Okka

Das Glückspaket zum Wochenende


Sehr spät dran heute, aber eines muss ich vorweg trotzdem noch sagen: Ihr seid so toll. Ihr habt ja keine Ahnung, wie oft ich einen Eurer Kommentare lese und fast heule vor Rührung (was heißt fast), wie oft ich grinse oder nicke oder lange nachdenke über das, was Ihr mir schreibt. Das macht mich ganz wahnsinnig glücklich, vielen, vielen Dank dafür. 

Was mich dieses Wochenende noch glücklich macht:

Schlafen. Ganz viel schlafen. 

Den Herbstsoundtrack hören, den die großartige Silke mir geschickt hat (ach, Du).

Einen ganz langen Spaziergang machen. Im T-Shirt.

Marlenes und Sandras Fotos aus Paris angucken (und mir überlegen, was ich diesen Herbst anziehe). 

Mal wieder "The September Issue" gucken. 

Und dann liegen bleiben und EINKAUFEN. Denn COS und Monki haben ja jetzt einen Onlineshop (YES!). (Ich war zwar erst gestern bei COS und hab einen wunderschönen blauen Pullover gekauft, aber, mh, wie soll ich sagen, da FEHLT noch was, eine graue Jeans zum Beispiel, und eine Jacke wie diese oder diese, habt Ihr vielleicht einen Tipp?).

Nochmal Zimtschnecken backen, die einfachsten und schnellsten Zimtschnecken der Welt. Wollt Ihr auch?

SUPERSCHNELLE ZIMTSCHNECKEN (angewandelt nach einem Rezept von Paula Deen)
1 TK-Hefeteig (mit ein bisschen mehr Zeit kann man den natürlich auch selbst machen, bei Frau Deen nachzulesen)
Zimt und Zucker
4 EL und 2 TL Butter
8 EL Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt (das hier ist ein Knaller)

Den Hefeteig ein paar Stunden auftauen lassen und zu einem großen Rechteck ausrollen. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. 4 EL Butter schmelzen und den Teig damit bestreichen, großzügig mit Zimt und Zucker bestreuen. Das ganze Rechteck aufrollen und in etwa vier Zentimeter große Stücke schneiden. Eine Auflaufform buttern und die Zimtschnecken eng an eng aneinander legen. Bei 150 Grad ungefähr eine halbe Stunde backen, bis sie schön braun sind. In der Zwischenzeit die Glasur vorbereiten: Puderzucker (ich hab 8 gehäuft EL genommen) mit heißen Wasser auflösen (ungefähr 3 EL, ich mach das eigentlich immer nach Gefühl, man sieht ja, wann es schön zähflüssig ist) und mit 2 TL weicher Butter und 1 TL Vanilleextrakt verrühren. Die noch warmen Zimtschnecken damit bestreichen (und zwar großzügig) und sofort essen.

Und guckt doch mal, was sich Steffi heute wieder ausgedacht hat (eine VERLOSUNG und CAKE POPS, die ich UNBEDINGT probieren muss!).
Was macht Euch dieses Wochenende glücklich (und überhaupt?).
Schönes Wochenende!


Das Glückspaket zum Wochenende


Wieder Freitag (ist wirklich schon wieder eine Woche rum?), Zeit für ein Glückspaket. Worauf ich mich dieses Wochenende freue:

Den neuen Kalender aufhängen und die magnetische Tafelfolie (meine Entdeckung der Woche, ich bin nämlich zu faul zum Streichen). Meinen Schreibtisch umräumen und hübsch machen. 

Meine neue Lieblingstasse einweihen. 


Einen Pflaumenkuchen backen. Wobei ein Pflaumenkuchen die völlig falsche Bezeichnung ist, ich backe DEN Pflaumenkuchen, den weltbesten Pflaumenkuchen aller Zeiten. Das Rezept hat mir meine wunderbare Brieffreundin Eva geschenkt, es ist der Kuchen ihrer Großmutter, oh-so lecker und legendär in ihrer Familie (ich kann verstehen, warum). 

MIMOS PFLAUMENKUCHEN
500g Mehl
1 Packet Backpulver
1 Packet Vanillezucker
250g Zucker
250g weiche Butter 
2 Eier
Prise Salz
4,5 Pfund Pflaumen
Zimt

Die Zutaten miteinander vermengen und den Teig auf einem Blech ausrollen (am besten ein tiefes). 
Die Pflaumen entsteinen und richtig eng, fast hochkant auf den Teig legen, danach mit den Händen andrücken, ein bisschen Zimt darüber verstreuen (kein Zucker) und eine Stunde bei 200 Grad backen (ich habe am Ende zehn Minuten auf 180 Grad heruntergestellt). 

Der gleiche Teig nur ohne Zucker ist auch gut für Zwiebelkuchen. Und wenn Mimo Plätzchen macht, lässt sie einfach das Backpulver weg und nimmt vier Tütchen Vanillezucker. Toll.
Danke, liebe Eva! Und natürlich: DANKE, MIMO!

Fannys Herbstgarderobe einkaufen (natürlich vom Sofa aus, nach einem Blech Pflaumenkuchen kann ich mich nicht mehr bewegen). Das hier ist mein Wunschzettel: Dufflecoat von Zara, Kapuzenpullover von Oeuf NYC, Mütze von Oeuf NYC, Pullover von Emile et Ida, Schuhe von Petit Nord, Bluse von Louis Louise, Jogginghose von Petit Bateau, Ringelhose von Oeuf NYC, Kordhose von Zara. 

Frische Blumen.

Und Samstagabend eine Food-Filmnacht: "Bella Martha", "Julie & Julia", "Eat Drink Man Woman" und  Fatih Akins "Soul Kitchen". (Die Frage ist nur: was esse ich dazu?)

Was ist in Eurem Glückspaket? In Steffis wunderschönem Glückpaket ist diese Woche traumhaftes Porzellan, schicke Buchstaben und eine dänische Entdeckung! Und Marlene packt ihren Koffer für Paris (PARIS!).
Schönes Wochenende!

PS: Noch bis Sonntagabend um 19 Uhr könnt Ihr einen Kalender gewinnen.

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