Yotam Ottolenghi





























Auf Vegetarisch können sich gerade alle einigen. Und es gibt ja auch sehr gute Gründe dafür: das Leiden der Tiere, die eigene Gesundheit und die Gesundheit der Welt. Das Problem dabei war für mich nur, dass Vegetarisch immer nach Verzicht schmeckte. Nach etwas, das vernünftig ist, nach etwas, zu dem man sich entschließt, wenn man nachgedacht hat. Und nicht, weil man Lust darauf hat. Bis ich "Genussvoll vegetarisch" von Yotam Ottolenghi geschenkt bekommen habe. Angefangen hat es mit dem Marokkanischen Möhrensalat. Dann habe ich die Tarte mit karamellisiertem Knoblauch gemacht. Über einer Schale Kartoffel-Süßkartoffel-Curry musste ich mich schließlich willenlos ergeben, drei Tage habe ich nichts anderes gekocht und gegessen als dieses Curry. Und das RATATOUILLE. Ich bin verliebt. In die vegetarische Küche. Nicht, weil sie vernünftig oder gesund ist. Sondern weil sie verdammt lecker schmeckt und sexy aussieht und unsagbar glücklich macht und mir eine ganz neue Welt zeigt.

Hier ist eine sehr schöne Geschichte über den israelischen Koch aus London (selbst übrigens kein Vegetarier) in der New York Times. Hier ist seine Kolumne "The new vegetarian" aus dem Guardian mit vielen Rezepten. Und hier noch einmal das Buch: "Genussvoll vegetarisch" von Yotam Ottolenghi, 24,95 Euro, 288 Seiten, Dorling Kindersley Verlag. Und bitte nicht vom Cover abschrecken lassen, der Inhalt entschädigt für die Aufmachung und Übersetzung des schönen Originaltitels "Plenty".

Foto: Keiko Oikawa (1), Dorling Kindersley (2+3)

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