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ENDLICH WIEDER SPORT


Wie oft hatte ich es mir vorgenommen. Im Frühjahr mache ich endlich wieder Sport. Nein, im Sommer, wenn ich weniger arbeiten muss. Im Herbst, wenn es nicht mehr ganz so heiß ist. Nach Weihnachten, wenn ich nicht mehr so fertig bin. Aber irgendetwas war immer, vor allem ich. Anfang Januar habe ich mir zwei Fitness-DVDs bestellt, die dann eingeschweißt auf meinem Schreibtisch standen, bis ich vorletzte Woche einfach angefangen habe. Mit einem Plan, weil es mir hilft, einen Plan zu haben, an den ich mich halte – auch wenn es (für mich jedenfalls) ein wahnsinniger ist: 30 Tage Sport (mit einem Tag Pause jede Woche) nach dem „30 Day Shred”-Programm von Jillian Michaels (das ich vor zweieinhalb Jahrhunderten schon einmal begonnen hatte und mochte). Man braucht für dieses Programm bloß Turnschuhe, eine Yogamatte und zwei Hanteln. Dann geht´s auch schon los: 25 krasse Minuten lang. Phase eins dauert zehn Tage, danach beginnt man mit Phase zwei. Hat man diese Phase hinter sich gebracht folgt Phase drei.

Meine Mini-Bilanz nach Beendigung von Phase eins: Ich hasse es. Und ich liebe es. Glücklicherweise liebe ich es mehr, als ich es hasse. Denn wenn ich nach 25 Minuten Fluchen und Keuchen mit knallrotem Kopf auf meiner Yogamatte liege, dann geht´s mir so verdammt gut. Weil ich mich überwunden und durchgehalten habe. Weil ich mich schon nach ein paar Tagen ein bisschen stärker fühle. Weil mein Kopf danach sehr aufgeräumt ist. Und ich hinterher sehr viel konzentrierter arbeite. Ich werde also versuchen, dieses Programm durchzuhalten und zu beenden. Und mir danach einen neuen (wahrscheinlich ein wenig entspannteren) Plan zu machen.

Wie ist das denn bei euch: Kennt ihr diesen Kampf mit der Unlust, Faulheit, Müdigkeit?  Was hilft euch dabei durchzuhalten? Wie (und womit) habt ihr wieder mit Sport angefangen? Habt ihr ein empfehlenswertes Zuhause-Programm? Oder Erfahrungen mit diesem Programm? Und soll ich mal berichten, wie (und ob) ich weitergemacht habe?

Hier kann man sich Level 1 ansehen.
* Und hier Level 2.
Hier findet man eine hübsche Liste zum Abhaken.
* Und den Spruch auf meiner Leuchtkiste habe ich bei BodieandFou entdeckt – überhaupt ein sehr schöner Instagram-Account.

ANNIKA, JILLIAN UND ICH (UND EINE VERLOSUNG)



Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich mache wieder regelmäßig Sport. Nach Jahren mit eher kläglichen Versuchen (nach dem Fitness-Video von Gwyneth Paltrow-Trainerin Tracy Anderson konnte ich vor Muskelkater nicht mehr laufen, danach habe ich übers Schwimmen nachgedacht und mir einen Badeanzug gekauft, der immer noch originalverpackt in der Schublade liegt, gleich neben den Turnschuhen, mit denen ich mein Lauftraining beginnen wollte, ach ja). Dann hat mir Marlene von einem Youtube-Video erzählt, mit dem sie seit einer Weile trainiert, ich habe es auch mal mit Jillian Michaels probiert, und was soll ich sagen: Ich liebe es. Vielleicht, weil das ganze Training keine halbe Stunde dauert. Vielleicht, weil sogar ich es irgendwie schaffe, mit hochroter Birne und schweißgebadet, aber ich schaffe es (und fühle mich hinterher SOWAS von gut). Vielleicht, weil Marlene und ich das zusammen durchziehen. Vielleicht, weil es mich motiviert, jeden Tag ein bisschen Sport zu machen, ich denke nicht darüber nach, ich mache es einfach, bei uns in der Küche. Vielleicht, weil ich einfach ein Zuhause-Sportler bin, ich mag keine Fitness-Studios, keine festen Termine und Kurse. Vielleicht, weil ich zwar grinsen muss, wenn Jillian sagt, was sie so sagt ("THAT PAIN? THAT PAIN IS FEAR LEAVING YOUR BODY!"), aber es mir tatsächlich hilft, weiterzumachen.

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch Yoga. Letzten Sommer habe ich einen Anfänger-Kurs gemacht und wirklich gemocht, die Übungen, die Ruhe und Konzentration dabei, noch mehr das Gefühl danach, diese Mischung aus totaler Erschöpfung, Klarheit und Ausgeglichenheit. Aber wie das immer so ist: Eine Weile habe ich zu Hause weitergemacht, dann war dies, dann war das, dann habe ich wieder den Faden verloren. Als ich neulich mit meiner Freundin Steffi darüber sprach, erzählte sie mir sofort von ihrer Yoga-Trainerin Annika Isterling. Die bietet nämlich Online-Yoga-Kurse für Mütter an. Ich wusste ja gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt, dabei ist die Idee so gut: Trainiert wird zu Hause (so wie ich es mag), vier Wochen lang, wenn eben gerade Zeit dazu ist. Ich kann auswählen, wie lange meine Einheit dauern soll, 10, 20 oder 30 Minuten. Jede Woche beginnt der Kurs am Mittwoch mit einem Live-Webinar, in dem Annika per Live-Video-Chat das Thema und die Sequenz der Woche vorstellt, Fragen können natürlich auch gestellt werden (außerdem wird auf Facebook oder per Email alles als Download zur Verfügung gestellt). Ich habe mich gleich für den nächsten Kurs angemeldet, der am 8. Mai beginnt und bin schon ganz aufgeregt. Austoben mit Jillian, Runterkommen mit Annika - so könnte das mit dem Sport für mich funktionieren...

Falls es euch so geht wie mir und ihr jetzt gerade nickt, dann könnt ihr einfach mitmachen: Ich verlose heute nämlich einen Platz für den nächsten YOMOM-ONLINE-KURS, wenn ihr mir bis zum 28. April um 20 Uhr sagt, warum ihr diesen Kurs gerade gebrauchen könnt (bitte eine Email-Adresse angeben, unter der ich den Gewinner benachrichtigen kann).

Der YOMOM-ONLINE-KURS ab dem 8. Mai kostet 50 Euro und ist übrigens auch für Anfänger und für Nicht-Mamas geeignet, die gerne an einem Online-Kurs teilnehmen wollen. Anmelden kann man sich HIER mit einem Extra-10%-Rabatt für Slomo-Leser.

Viel Glück! Und tausend Dank an Annika Isterling!

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Vielen Dank für eure Kommentare. Gewonnen hat haabibi, herzlichen Glückwunsch!
(P.S.: Schickst du mir eine Email an postanslomo(at)googlemail(dot)com? Die Email-Adresse, die du angegeben hast, scheint nicht zu stimmen... P.P.S.: Meldest Du Dich bitte bis Freitagabend bei mir (das ist der 3.5.), sonst müsste ich einen neuen Gewinner ziehen...).
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