EIN SONG, DEN ICH GERADE SEHR MAG




Wahrscheinlich bin ich der letzte Mensch auf diesem Planeten, der die Band Milky Chance entdeckt, aber besser spät, als nie – und seither: ständig. Dieser Song. Die erste CD. Die zweite (gerade erschienen) auch. Hilft gegen Grippe-Blues. Und zu lange To-do-Listen. Und klingt nach Sommerferien.

Hier ist ihre Website. Hier ein Video über die Geschichte der Band. Und hier der offizielle Youtube-Kanal mit noch mehr Videos (und Kommentaren zu ihren Songs, schöne Idee). 

WELCHE NEWSLETTER HABT IHR ABONNIERT?


Das mit den Newslettern ist neu für mich. In den letzten Jahren hatte ich nur wenige abonniert, weil mein Mail-Eingang mich so schon des Öfteren überfordert. Dann bin ich doch auf den Geschmack gekommen. Mittlerweile lasse ich mich von vielen ganz unterschiedlichen Newslettern fluten. Wenn ich keine Zeit oder Lust habe, überfliege ich sie bloß oder lösche sie gleich. Aber jedes Mal, wenn ich sie lese, nehme ich etwas mit – ein Rezept, einen Link, einen Tipp, eine Geschichte. Ich mag, wie viele Leute es da draußen gibt, die gut im Entdecken sind und ihre Fundstücke großzügig teilen. Ich mag es, nach ein paar Wochen eine recht genaue Ahnung davon zu haben, wie jemand tickt, worauf er anspringt und wie er das Internet-Durcheinander für Leser sortiert. Und ich mag es, wie oft ich von Newslettern überrascht, klüger gemacht und informiert werde. Hier sind meine zehn Lieblinge:

1) Bon Appétit
Eigentlich darf man diesen Newsletter gar nicht empfehlen, denn sobald man ihn öffnet, beginnt auch schon der Magen zu knurren. Keine Überraschung bei diesem so unfassbar guten Food-Magazin (ich finde ja: dem besten, das es gibt), aber jeden Tag eine Freude. Hier zu abonnieren.

2) New York Times Cooking
Wenn wir schon beim Thema Essen sind: Diesen Newsletter liebe ich, weil er die besten Rezepte und Features der New-York-Times-Food-Seiten zusammenfasst (um zu sehen, wie gut die sind, muss man sich nur „The New Essentials of French Cooking” ansehen). Und für Sam Sifton, der ihn mit so viel Herzblut und Kenntnisreichtum schreibt. Übrigens auch sehr empfehlenswert: die anderen Newsletter der New York Times wie „Your Weekend Briefing”, „What We´re Reading" oder „The New York Times Magazine”. Allesamt hier zu bekommen.

3) Cee Cee
Richtig gute Berlin-Tipps: Cafés, Shops, Restaurants, Events. Mit jeder Ausgabe wird die Liste all der Dinge, die ich ansehen und ausprobieren möchte, länger. Bitte hier entlang.

4) Aeon
Auf der Website des Online-Magazins Aeon finden sich Essays und Videos zu Themen, von denen ich sonst nie gehört oder gelesen hätte. Wie „Intelligence: a history” zum Beispiel. Oder: „Why do we get goosebumps?”. Dieser Newsletter fasst die interessantesten Geschichten zusammen. Wer mag, kann sich die Essays auch vorlesen lassen. Hier zu finden.

5) Inside Trump
„Digging into the Trump Presidency, issue by issue.” Alles über die Lage im Weißen Haus. Auch wenn das Lesen manchmal schwer auszuhalten ist. Hier zu kriegen.

6) theSkimm
Ein smarter Newsletter über alles, was gerade Thema ist – kurz zusammengefasst. Oder wie die Macherinnen selbst sagen: „There is a lot of stuff in the world. It´s confusing. theSkimm is here to make it easier to know what´s up.” Hier zu abonnieren.

7) The Ann Friedman Weekly
Der Newsletter der freien Journalistin Ann Friedman, die auch Kolumnistin für das New York Magazine ist. Freitags schickt sie ihre Leseliste der Woche, unfassbar lustige GIFs und was immer ihr sonst noch auf- oder einfällt – und das ist immer interessant und oft sehr lustig. Hier zu bestellen. (Und das sollte man wirklich tun).

8) Reportagen fm – die Wochenauswahl
Die besten Reportagen der Woche aus deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften versammelt der Newsletter von Reportagen fm am Freitagmittag. Jede Woche entdecke ich hier Geschichten, die mich staunen, zweifeln, lächeln lassen. Wirklich toll. Und hier zu kriegen.

9) Brain Pickings – An inventory of the meaningful life
Die Autorin Maria Popova schreibt in ihrem unfassbar aufwendig recherchierten Newsletter über die Dinge, die sie gerade bewegen: Brain Pickings is my one-woman labor of love – a subjective lens on what matters in the world and why. Mostly, it´s a record of my own becoming as a person – intellectually, creatively, spiritually – and an inquiry into how to live and what it means to lead a good life.” Hier kann man sich ein Interview mit ihr anhören. Hier kann man nachlesen, welche zehn Dinge sie in den letzten zehn Jahren mit Brain Pickings gelernt hat. Und hier kann man sich für ihren Newsletter eintragen.

10) My little Paris – Live like a Parisienne
Der albernste und charmanteste Newsletter, den ich bestellt habe. Ich mag ihn, weil er mir immer gute Laune macht – schon die Themen: „How to (Not) Smile in Photos” („Say Bleu!”). Oder: „Coffee, croissant and 3 Sunday morning reads”. Oder: „Who´s Your Parisian Alter Ego”. Hier kann man le quiz machen. Und hier „My little Paris” bekommen.

Welche Newsletter habt ihr denn abonniert?
Habt ein schönes Wochenende.

MIT KINDERN KOCHEN:
SUPEREINFACHE UND LECKERE PIZZA-SCHNECKEN


Letzte Woche hat Fanny in der Schule gelernt, wie man Pizzaschnecken macht. Und weil sie (und ihre Freundinnen) die so unheimlich lecker fanden, hat sie mir gestern gezeigt, wie man sie zubereitet. 




FÜR ZWEI BLECHE PIZZASCHNECKEN BRAUCHT MAN:

* 1 rote Paprika
* ein paar Scheiben Salami
* 2 Packungen Pizzateig
* 1 Glas Tomatensoße
* Röstzwiebeln
* 1 Tüte geriebenen Pizzakäse

1) Den Ofen auf 220°C Ober/ Unterhitze vorheizen.

2) Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

3) Die Paprika in kleine Würfel schneiden.



4) Die Salami in kleine Würfel schneiden.

5) Den Teig auf einem großen Brett ausrollen und mit Tomatensoße bestreichen.


6) Mit der klein geschnittenen Paprika, der Salami und den Röstzwiebeln belegen. Die Ecken nicht vergessen. Zum Schluss mit ein wenig Käse bestreuen. (Es soll noch Käse übrig bleiben).



7) Den Teig zu einer Wurst aufrollen. Die Wurst in ca. 2 cm große Scheiben schneiden.


8) Die einzelnen Scheiben vorsichtig auf das Backblech legen und mit den Fingern ein bisschen platt drücken.


9) Mit ein wenig Extrakäse bestreuen.



10) Angucken, wie toll das geworden ist.


11) Im Ofen für ca. 10 Minuten goldbraun backen. In der Zwischenzeit das zweite Blech vorbereiten.

12) Ein wenig abkühlen lassen und auffuttern.


Wir haben zum Mittagessen nur ein Blech gegessen. Die restlichen Schnecken haben wir als Stärkung mit zum Schwimmen genommen. Sie sind aber natürlich auch ein toller Snack für Kindergeburtstage, Kita-Feste oder ein Picknick, denn kalt schmecken sie genauso gut wie warm. Vielleicht ist das ja auch etwas für euch und eure Kinder...

Kommt gut in die Woche!
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